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#512: Superhero Sunday - The Dark Knight

Man sollte meinen das Auftauchen von Batman habe wieder Ruhe in das von Verbrechen geplagte Gotham City gebracht, und dies war zunächst auch der Fall. Doch von ihm in die Enge getrieben, werden die Mafiabosse langsam immer verzweifelter und so kommt ihnen ein Angebot des Jokers gerade recht. Als Antwort auf einen Helden mit Maske, entstand ein verrückter mit Maske, der Gotham brennen sehen will.

Als Catchphrase des Filmes dient „Why so serious?“, die es entsprechend natürlich auch ähnlich wie die aus 300 kurzzeitig zum absoluten Internet-Meme geschafft hat (Deren Verfallsdatum beträgt aber eigentlich nur wenige Wochen, das ganze Internet ist sie mittlerweile mehr als leid. Wer sich immer noch für clever hält, wenn er „Why so serious“ irgendwohin pappt oder witzig, weil er jedes Mal, wenn er irgendwo die Zahl 300 liest „[This is] SPARTAA!“ schreibt, sollte langsam mal im Jahr 2010 ankommen) und genau das ist es, was ich mir beim Anschauen von Batman Begins dachte: Warum so scheiße ernst? Der Film hatte ja mal gar keinen Spaß mit sich selbst und somit hat man auch als Zuschauer keinen wirklichen Spaß an dem Film gehabt.

The Dark Knight ist hingegen der Film, der Begins schon hätte sein sollen. Er nimmt die Materie zwar durchaus wieder sehr ernst und setzt auf Realismus, weiß aber dabei auch mit sich selbst Spaß zu haben und wann man bei der Action, damit es möglichst cool rüber kommt, ruhig over the top gehen kann. Der Film reiht eigentlich fast eine „Woah… genial“-Szene an die andere. Und natürlich ist es absolut die Joker Show. Auch wenn sich Heath Ledger nicht das Leben genommen hätte, was die ganze Sache natürlich für einige nur umso mehr puscht. Mir war das eigentlich egal, aber auch so muss man zugeben, dass seine Darbietung hier einfach nur toll ist. Ähnlich wie in Tim Burtons Batman macht der Joker hier das Programm. Zwar ist Harvey Dent ebenfalls im Film, was bedeutet, dass wir es auch mit Two-Face zu tun bekommen werden, aber über den Joker interessiert sich weder der Zuschauer noch der Film allzu sehr für ihn. Immerhin wird er nicht ganz so klein gehalten, wie Scarecrow in Begins.

Aber das Schöne ist, dass The Dark Knight dann eben doch nicht total der Joker und sonst nichts ist, ähnlich wie Begins die Batman/Bruce Wayne Show war und sonst kaum was zu bieten hatte. Nein, hier gibt es auch eine interessante, doppelbödige Story und geniale Action, die einen so gut unterhalten, dass man dem Film seine 2 1/2 Stunden kaum anmerkt. Fiese Wendungen, große Explosionen und für den Kopf auch ein wenig die Fragen aufwerfen, wie weit Batman eigentlich gehen darf, um das richtige zu tun, und wann die Opfer zu groß sind, um dem Zweck zu dienen. Nicht zu vergessen, wie schnell man die Bevölkerung doch in absolute Anarchie und Chaos stürzen kann.

The Dark Knight ist wirklich genial, besser kann man's im Prinzip nicht machen. Das einzig Schlechte am Film ist diese dämliche Batman-Stimme, die Christian Bale macht.


8.8.10 01:05
 


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