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#508: Superhero Sunday - Spider-Man 2

Peter Parker hat Probleme. Im Gegensatz zu Batman und Iron Man mag er zwar richtige Superkräfte haben, allerdings ist er kein Großerbe ohne soziale Kontakte. Und das Leben ist doch recht anstrengend, wenn man jederzeit als Superheld die Bevölkerung New Yorks retten muss, so dass man auf Grund von Unpünktlichkeit jeden Job verliert, Dates mit Freunden nicht einhalten kann und auch die Noten immer schlechter werden. Zudem muss er seine große Liebe eh von sich halten, damit sie nicht ständig entführt werden kann (und es doch in jedem Film wird) und seine liebe Tante May hat auch noch Geldnöten. Nicht zu vergessen sein kleiner taubstummer Bruder, dessen einzige Überlebenschance an einer teuren Operation hängt. Und sein Hund stirbt auch noch. Nun, vielleicht nicht die letzten zwei Punkte, aber Spider-Man 2 drückt schon extrem auf die Mitleidsnummer.

Nebenbei befreundet er auch noch einen genialen Wissenschaftler, der kurz vorm Durchbruch an einer höchst experimentellen Energiequelle steht. Natürlich geht das nicht schrecklich schief, tötet dessen Frau und lässt ihn nun als Dr. Octopus die Stadt heimsuchen. Absolut nicht. Oder vielleicht doch, aber bevor Spider-Man sich ihm in den Weg stellen kann, muss er erst mal über seine Lebenskrise kommen, die ihn den super engen rot-blauen Spandexanzug an den Nagel hängen lässt.

Spider-Man 2 hat im Prinzip alle Problemchen, die auch schon der Vorgänger hatte: Die Charaktere sind schreckliche Klischees, die Handlung ist furchtbar vorhersehbar und die ein oder andere Szene einen Tick zu kitschig und übertrieben. Aber das macht alles eigentlich nichts, wenn das Ergebnis trotzdem so wahnsinnig viel Spaß zu schauen macht. Der Bösewicht mag diesmal über die ganze Krise Peter Parkers etwas arg kurz kommen, aber immerhin liefert er sich trotzdem noch ein ganz gutes Finale mit ihm, im Gegensatz zum gegen Ende schwachen Batman Begins. Interessanterweise beides teilweise in einem Zug. Und trotz der Probleme, durch die Peter geht – zum Glück nie wirklich zum Emo abrutschend, sondern relativ gut gehandhabt – nimmt sich der Film nicht so schrecklich ernst wie Begins. Das macht ihn eine ganze Ecke unterhaltsamer.


1.8.10 11:58
 


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