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#429: Fear comes in waves

Triangle ist ein britischer Horrorfilm. Wenn man ihn denn so nennen will. So wirklich ist er letztendlich keiner, zumindest nicht, was man sich bei der Klassifizierung vorstellen würde.

Jess ist die allein erziehende Mutter eines autistischen Kindes. Zusammen mit ein paar Bekannten versucht sie sich auf einem Segelausflug abzulenken. Das Boot Triangle zu nennen bringt erwartend nicht wirklich Glück, denn sie geraten in einen heftigen Sturm. Unglücklicherweise kommt ein Luxusliner vorbei gefahren, auf den sie von ihrem Wrack überspringen können. Nur ist dort keine Seele anzutreffen. Und recht schnell wird einer nach dem anderen getötet.

Was jetzt erst Mal vom Grundkonzept wie ein gewöhnlicher Slasher-Film klingt, nur das er halt auf einem Schiff spielt, um das übliche Problem zu umgehen, warum die Leute nicht einfach fliehen, sobald die Morde beginnen, entwickelt sich dabei schnell zu einem plottwisty Mystery-Thriller. Denn nach 40 Minuten sind bereits alle tot. Anschließend beginnt alles per Täglich grüßt das Murmeltier erneut – nur sehen wir diesmal die andere Seite der Ereignisse und mischen sich Diskrepanzen ein. Nur um anschließend alles ein drittes Mal starten zu lassen, um diesmal beide Seiten zusammen zu führen, die aufgetauchten Unterschiede zu erklären und anschließend selbst wieder einen Bogen zum Anfang des Filmes zu schlagen und so auch noch die restlichen seltsamen Ereignisse zu erklären. Denn in sich geschlossen ergibt der Film eigentlich dann doch durchgängig Sinn. Lediglich wie es überhaupt zu der Zeitschlaufe kommen kann, wird nicht geklärt.

Das ganze macht dabei ein wenig den Eindruck wie eine der guten Zeitreise-Folgen von Lost: Man hat den Aufbau durchaus schnell durchschaut und sieht somit auch einige Plottwists kommen, doch ist man dennoch sehr gut davon unterhalten all dies auch tatsächlich sich entfalten zu sehen, bis mit jedem fiesen Twist dann doch langsam die vorigen Fragmente ein ganzes zu bilden beginnen. Also mir hat der Film echt sehr gut gefallen, interessant konstruiert und durchdacht, nur halt nicht wirklich unheimlich oder wirklich ein Horrorfilm, obwohl er als solcher beworben wird.

27.4.10 02:05
 


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bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Muad (27.4.10 08:57)
Wow ... klingt absolut spannend und absolut Stefan-kompatibel, sollte ich mir mal zu Gemüte führen! Konstruierte Plots sind mir eh lieber als besonders Gore-lastige und blutige :-)


blorg / Website (27.4.10 17:49)
wo du solche filme nur immer ausgräbst ;-)


blorg / Website (27.4.10 17:51)
dabei war ich kurz davor dir in den Ohren zu liegen
"mooah, wie lang is deine To-Watch denn?!" :P


greetings, dood.


blorg / Website (27.4.10 17:52)
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