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Point & Click

#528: A lunatic's revenge

Mit Myst III: Exile ist nun das Ende der Trilogie erreicht. Und nach Revelation und End of Ages werd ich mich wohl nicht extra noch umschauen, so richtig geklickt hat die Serie mit mir ja nun nicht. Vielleicht schau ich aber mal irgendwann in Uru rein. Oder auch nicht. Aber wahrscheinlich schon, wie ich mich kenne.

Myst III: Exile ist auf jeden Fall von einem anderen Team bei Ubisoft gemacht, da Cyan, die Macher der beiden Vorgänger, zu sehr damit beschäftig waren, sich über Uru in den Ruin zu wirtschaften. Nicht, dass man dies wirklich merken würde, denn Exile spielt sich genau so wie die Vorgänger. Von einem vorgerenderten Hintergrund zum nächsten klicken, Tagebücher einsammeln und über in ihnen sporadisch versteckte Hinweise oder ganz ohne nur durchs logische Denken, versuchen die diversen Puzzel zu lösen, mit der die abgesehen einer FMV hier oder da weitestgehend unbewohnte und tote Welt gesprenkelt ist.

Immerhin gibt es diesmal keine "Ich weiß zwar die Lösung, die Ausführung ist aber so frickelig, dass ich kotzen könnte"-Momente, mal vom eingeben dieser Licht-Symbole kurz vor Ende abgesehen, bei denen sich leicht kleine Fehler einschleichen können.

Ehrlich gesagt, fand ich war Exile bisher das langweiligste der Spiele, obwohl es eigentlich den stärksten und am konstantesten eingebundenen Plot hatte. Vielleicht, weil es eben alles so extrem same business as usual/going through the motions ist.

Eine Neuerung, die ich nicht so gut heißen kann ist allerdings, dass die vorgerenderten Hintergründe jetzt als komplett 360° drehbare Sphäre um einen rum aufgebaut ist. Das führt zwar zu einem netten Panoramablick, aber hilft bei längeren Spiele-Sessions bei häufigerem Umschauen und damit verbundenen Kameraschwenks in 1st Person, nicht gerade meiner Motion Sickness.

30.8.10 11:22


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#506: Sins of the Father

Riven - The Sequel to Myst ist durch. Im Prinzip ist es Myst, nur größer/besser. Ein paar Problemchen nimmt es sich etwas an. So ist die Ausführung der Rätsellösung nun kein Problem mehr - sowas wie das Musikpuzzel in Myst, bei dem man selbst wenn man die Lösung weiß, trotzdem noch lang brauch, um sie auch korrekt auszuführen, gibt es hier nicht. Was nicht bedeutet, dass Riven einfacher ist. Die meisten Rätsel haben immer noch vage bis gar keine Lösungshinweise in der Welt versteckt. Bekanntlich ist es am Besten zu schauen, womit man alles interagieren kann, was dadurch passiert und sobald man den Überblick hat nachzudenken, wie dies jetzt alles zusammen passen und einem beim Weiterkommen helfen könnte. Also gewohnt obskur, doch gleichzeitig in sich logisch, sobald man endlich auf die Lösung gekommen ist.

Das Problem der Leere, die zwar etwas zum Konzept der Serie gemacht wurde, bei Myst aber wahrscheinlich auch aus technischen Beschränkungen zu Stande kam, ist auch etwas geholfen worden. Man trifft nun etwas häufiger einen anderen Menschen in einer FMV und auch in der Umgebung an sich gibt es tierisches Leben. Riven wirkt also nicht ganz so tot und leer wie Myst. Wobei man die meiste Zeit natürlich immer noch alleine dasteht und viel Plot nicht in FMVs erzählt bekommt, sondern trocken in Tagebüchern von mehreren dutzend Seiten nachlesen darf. Tell, don't show? Immerhin sieht das Spiel im Gegensatz zu seinem Vorgänger selbst heutzutage noch ganz hübsch aus, wenn auch etas verpixelt, geade in den FMVs natürlich. Die gar nicht mal so übel geschauspielert sind.

Die Story dreht sich weiterhin um Familienangelegenheiten. Atrus hat einem am Ende von Myst, wo er Probleme mit seinen beiden Söhnen hatte, ja eröffnet, dass er wahrscheinlich bald erneut Hilfe braucht. Diesmal muss man seine Frau vor seinem Vater retten. Die Geschichte ist aber gewohnt eher einfach gehalten und nimmt sich wie die eigentlich interessant ausgearbeite Welt stark zurück. Es ist schon fast etwas Verschwendung, so viele gut ausgedachte Dinge so stark zurückzunehmen, weil sie letzendlich nur als stage setting für eine große Puzzelansammlung herhalten müssen.

Durch kleine Verbesserungen hat mir Riven zumindest besser gefallen, als Myst, doch das was ich weniger mag, ist vermindert natürlich auch noch hier vorhanden: Es ist eine große Ansammlung von eher obskuren (wenn auch in sich logischen) Puzzeln, bei denen einfach der durchgängige rote Faden, die Motivation diese zu lösen, zu schwach gehalten ist. Im Hardcore Gaming 101 Artikel wird die Myst-Serie mit Archeologie verglichen, da man in einer Welt ist, bei der man aus kleinen Hinweisen in der Umgebung herausfinden muss, wie diese fremdartigen Dinge funktionieren, und die eher Story-arm sind, weil die meisten Dinge, die man herausfindet, bereits vor langer Zeit geschehen sind. Nur komme ich in dieses Mindset nicht wirklich rein, ich brauch da doch etwas mehr Zusammenhang und Grund für mein Tun.

28.7.10 22:45


#473: Absolute power corrupts absolutely

Myst. Das Adventure Game schlechthin. Immerhin das meistverkaufte PC-Spiele aller Zeiten, bis die Sims um die Ecke kamen. So eine Bildungslücke will doch geschlossen werden. Nachdem ich die Masterpiece Edition nicht zum fehlerfreien Laufen bringen konnte, realMyst nicht probieren und schon gar nicht mein Glück mit der ursprünglichen Version und DOSBox versuchen wollte, die DS-Version angeblich Dreck ist, griff ich übrigens zum PlayStation-Port. Nur mal so am Rande bemerkt, falls interessiert, welche der paar Dutzend Versionen ich gespielt habe.

Myst war damals der Grund ein CD-Rom-Laufwerk zu haben, denn das Spiel bietet vorgeränderte 3D-Bildschirme und ein paar eingestreute FMVs. Das war damals bombig, mittlerweile sieht's natürlich nicht mehr toll aus. Was dafür mittlerweile umso mehr auffällt, ist die Schattenseite davon: Myst ist leer. In 1st-Person klickt man sich von einem vorgeränderten Bildschirm, in dem es keinerlei Interaktionsmöglichkeiten gibt, zum nächsten, bis halt doch mal ein Ort gefunden ist, an dem man was machen kann. Immerhin gibt es den Zip-Mode, durch den leere Bildschirme später überspringen werden können.

Womit Myst das wettmachen will, ist Atmosphäre. So spielt nur selten Musik, sondern meist lediglich natürliche Geräusche im Hintergrund und die Isolation ist in der Story begründet, denn die Insel und die von ihr aus erreichbaren Zeitalter sind durch die Niederschrift in Büchern erschaffene Welten. Und warum keiner diese Bücher mehr nutzt, um in die Zeitalter zu kommen, ist im Plot verarbeitet, den es herauszufinden gilt. Und der ehrlich gesagt eher zweitrangig ist, denn so viel Worte um ihn werden nicht verloren und die ganze Sache kann man sich früh selbst denken.

Stattdessen geht es in Myst viel stärker um Rätsel. Im Prinzip erinnert es etwas an The 7th Guest, wo man sich ja auch durch ein vorgerändertes Haus geklickt und in jedem Raum ein Puzzle gelöst hat. In Myst sind sie nur weiter verteilt, haben weniger Minigame-Charakter und vor allem wesentlich weniger Hinweise, was zu tun ist. Es ist eigentlich erstaunlich, wie logisch und gleichzeitig konfus die Lösungen in Myst sind. Dadurch, dass eher wenig bis gar keine Hinweise dahingehend herrschen, was zu tun ist, klickt man sich halt durch die leeren Bildschirme, bis eine Interaktionmöglichkeit gefunden ist. Und sobald man alle Interaktionsmöglichkeiten entdeckt und herausgefunden hat, was sie tun, muss nun zusammengereimt werden, wie einem das jetzt überhaupt beim Weiterkommen helfen soll. Wenn man die Lösung endlich herausgefunden hat, ist man ganz überrascht, wie durch und durch logisch der ganze Aufbau ist (zumindest die Lösung in sich, die Maschinerie ist es nicht immer). Aber wie gesagt, erst nachdem man es endlich raus hat, was schon teilweise arg schwer sein kann. Und die Lösung zu wissen, macht deren Ausführung auch nicht immer zum Kinderspiel, ich kann gar nicht sagen, wie lang ich für das Noten-/Orgel-Puzzel beim Luftschiff gebraucht habe, bis ich endlich die richtigen Töne eingestellt hatte. Zum Glück war das das letzte Zeitalter, das ich besucht habe, hätte ich dies als erstes gewählt, hätte ich das Spiel gleich dort aufgegeben.

Ich mag das Konzept von Myst. An der Entstehung der Welt sind einige nette Ideen verbaut und das Spiel hauptsächlich auf Atmosphäre und Puzzle aufzubauen klingt auch nett. Doch die Ausführung hat mir im Gegensatz zu z.B. The 7th Guest überhaupt keinen Spaß gemacht. Mir fehlt einfach zu sehr die Anleitung und der rote Faden zu alldem. Einfach an allem rumwerkeln, bis ich irgendwann dann doch plötzlich checke, wie dies alles zusammenarbeiten kann, ist mir oft zu obskur und anstatt atmosphärisch wirkte die Welt für mich ehrlich gesagt nur schrecklich leer. Ich bin kein Fan.

12.6.10 00:29


#466: S&M Special - Bright Side of the Moon

Und wer steckt nun hinter der ganzen Hypnosescheiße? Natürlich derjenige, von dem man es sich denken kann: Hugh Bliss! Also ab und sein HQ gestürmt. Und wo hat der Oberschurke von Heute sein Hauptquartier? In einem gotischen Schloss auf einen Kliff? In einer 30er-Utopie-Stadt am Meeresgrund? Im Zentrum eines Paralleldimension, die sich über den Südpol ausbreitet? Nein, wir leben im Raumfahrtzeitalter und dementsprechend ist der Mond natürlich total in. Zumal man von da aus auch gut die ganze Welt zu grenzenloser Glückseeligkeit hypnotisieren kann. Aber da hat er die Rechnung ohne Sam und Max gemacht, die beim Versuch seinen Plan zu vereiteln auch sein größtes Geheimnis entdecken werden… dun dun dun!

Ich mag die finale Episode. Sie gibt einem ein Einhorn-Plüschie. Wie kann man so eine Episode nicht mögen :3 Nebenbei setzt sie auch den Trend der beiden Vorgänger fort und hat halbwegs viel, was man zu tun hat. Dennoch ist es wohl viel sagend, was den Abwechslungsreichtum der Lokalitäten bzw. die Ermanglung an dieser in Season One angeht, wenn man total aus dem Häuschen ist, nur weil es in der Straße vorm Büro, die in jeder Episode absolut gleich vor kommt, im Finale plötzlich statt Tag Nacht ist.

Abschließend gesagt ist Season One gut. Aber kein Reißer und begeistert mich jetzt nicht so grenzenlos, dass ich sofort Season Two und Three holen muss, weil ich ohne S&M Marke Telltale nicht mehr leben kann. Dafür ist vor allem die erste Hälfte zu durchwachsen. Hätte ich nicht die ganze Season auf Disc, sondern es damals wirklich beim Erstrelease sofort als Download in Episodenform geholt, hätte ich schon nach Episode 1 meine Zweifel bekommen und spätestens nach Episode 3 aufgehört, mir die Dinger weiter zu holen. Etwas schade, da Episode 4-6 wirklich um einiges besser sind. Aber dennoch, im Gesamtbild sind mir die Einzelepisoden doch etwas kurz und schal, ein wenig länger und noch ein Stück mehr Umfang/Abwechslung wäre nett gewesen.

5.6.10 01:36


#465: S&M Special - Reality 2.0

Max kann es kaum genießen Präsident des zweit meist gehassten Landes der Welt nach Frankreich zu sein, denn nun spielen die Computer verrückt! Und zwar, weil das Internet böse ist. Also nicht im übertragenden Sinne von wegen soziale Vereinsamung trotz Social Networks, MMO-Sucht und Raubkopiererei, die eine Generation heran züchtet, die es einfach nicht mehr gewohnt ist, für etwas auch zahlen zu müssen, weil es eh über ein schnelle Google-Suche umsonst gefunden werden kann. Nein, wirklich böse, so hypnotisiert es mit Hilfe der Online-Erfahrung Reality 2.0 die Menschen! The Internet must die! Auch wenn wir uns damit den lebenswichtigen Nachschub an Pornographie und Lolc@ts abschneiden, Opfer müssen nun eben gebracht werden!

Wieder eine sehr unterhaltsame Episode, da wie schon im Vorgänger zum charmanten Witz nun erneut ein wesentlich involvierteres Gameplay vorherrscht. Nicht zu vergessen natürlich die ganzen nerdigen Anspielungen, häufig noch nicht mal so sehr gen aktuelles Online-Gaming und Second Life Bullshit, sondern Gaming der 80er/90er. Letztendlich ist sogar Reality 2.0 im Prinzip nur eine ver-Tron-te Version der Reality 1.0. Was immerhin auch etwas Frische in die Welt bringt, anstatt die immer gleichen 3 Lokalitäten + 1 Episoden-spezifisches präsentiert zu bekommen. Auch wenn es die üblichen 3 Copypasta in Neonlicht sind.

4.6.10 04:02


#464: S&M Special - Abe Lincoln must die!

Der Präsident scheint nicht so ganz er selbst zu sein und erlässt lauter seltsame Gesetze. Wie zum Beispiel Umarmungspflicht. Und für Sam und Max wesentlich schlimmer: Schärfere Waffengesetze! Und was wären die US of A ohne die Möglichkeit, dass jeder Wahnsinnige ohne Probleme an eine Knarre kommen könnte, um seinen Grund und Boden vor einfallenden Kleinkindarmeen zu verteidigen. It's personal now! Beim Weißen Haus angekommen, müssen sie wie üblich erst Mal einen Weg hinein finden und anschließend den Präsidenten ausschalten, der wie sich herausstellt nur ein Roboter war, welcher die Nation hypnotisieren soll.

Damit ist es aber noch nicht rum, es wird die Statue von Abraham Lincoln zum Leben erweckt und als Präsidentenkandidat aufgestellt, um den Roboter zu ersetzen. Also stellt sich Max als Gegenkandidat und nun muss man es irgendwie schaffen den populärsten Präsidenten aller Zeiten in Ungnade und den Psychohasen in Gnade fallen zu lassen, damit Max gewinnt. Was aber nur dazu führt, dass die Statue eins auf Godzilla macht und durch die Stadt wütet und aufgehalten werden muss.

Eine sehr gute Episode. Nicht nur recht witzig, sondern diesmal kommt es einem auch so vor, als hätte man endlich auch mal ausreichend zu tun, obwohl sie nicht wirklich wesentlich länger als die vorigen Episoden ist. Es wirkt einfach weniger kurz und seicht. Was auch dadurch geholfen wird, dass das Schema der vorigen Episoden etwas umgestellt wird. Obwohl man letztendlich immer noch ein Mal was im Büro erledigen, ein Mal bei Sybill vorbeischauen (immerhin einer der Running Gags was wie jetzt gerade für einen Laden führt), Bosco sein neuestes Spielzeug abkaufen (zwei Running Gags: Welchen einfachen Alltagsgegenstand verkauft er uns als Supergadget und welche Nationalität hat er diesmal) und eine Autoverfolgungsjagd absolvieren muss. Auch immer wieder seltsam: Jedes Mal, wenn man ins Auto steigt, fragt Max, wo es denn hin geht und man darf es aus der Liste aussuchen… nur hat man in jeder Episode nur eine Lokalität, zu der gefahren werden kann. Was auch die einzige besondere ist, während der Rest lediglich die Straße mit Büro und zwei Läden ist, die man in jeder Episode recycelt bekommt. Hier gibt es nun gegen Ende immerhin schon Mal ganze zwei Auswahlmöglichkeiten! Progressiv!

3.6.10 00:30


#463: S&M Special - The Mole, the Mob and the Meatball

Diesmal bekommen Sam und Max den Auftrag, sich in die Toy Mafia einzuschleusen, die im Mafia-freien Casino zu finden sind und dort die Teddybären herstellen, die Leute hypnotisieren, wie wir es am Ende der vorigen Episode mit Myra gesehen haben. Nachdem sie das natürlich geschafft haben, erscheint allerdings eine Figur, die  Plan B einleitet. Dun dun dun!

Ich hoffe wirklich, dass die Episoden nicht so schematisch bleiben, wie sie sich bisher dargestellt haben. Eigentlich bekommt man immer recht früh gesagt, wo bzw. zu wem man hin muss und den Großteil der Episode verbringt man damit, einen Weg dorthin zu suchen. Dann noch ein wenig Story Exposition Time und das war es dann auch schon. Eine obligatorische Verfolgungsjagd, ein Besuch bei Sybill und Bronsco, dem man sein neuestes Spielzeug abkaufen muss, nachdem man irgendwie an Geld gekommen ist… bisher war sich das schon erstaunlich gleich.

Episode 3: The Mole, the Mob and the Meatball fand ich dabei nicht ganz so witzig, wie die vorige. Allerdings waren French Bosco und der Käfer ziemlich witzig, genau wie das das kleine Mutter-beleidigen-Spielchen, das natürlich Erinnerungen an die Beleidigungsduelle in Monkey Island aufkommen lässt. Genau wie die Tatsache, dass man anscheinend in Adventure Games immer drei Aufgaben gestellt bekommt, egal ob man Mafioso, Pirat oder Zauberer werden will.

2.6.10 00:06


#462: S&M Special - Situation: Comedy

In Episode 2, Situation: Comedy, ist die Talkshow-Moderatorin Myra durchgedreht und hält ihr Publikum gefangen. Neben einem Weg, wie man sie aufhält, muss also vorher erst auch noch überhaupt mal ein Weg gefunden werden, wie man überhaupt in das Studio kommt.

Die Folge gefällt mir besser als die erste, hauptsächlich weil es etwas cleverer geschrieben scheint und vor allem noch um Einiges witziger ist. Besonders British Bosco oder die Direktorin bei den TV-Sets waren unglaublich witzig. Genau wie natürlich sich durch die verschiedenen Sets/Shows (Idol Casting, Kochshow, Spielshow, Sitcom) zu bewegen und selbst als Hosts/Teilnehmer einspringen zu müssen. Zudem wirkt die ganze Episode einfach wesentlich… kohärenter als die doch etwas verstückelte Erste.

Beim Spielen bekomme ich immer so ein wenig den Gedanken, dass Grim Fandango genau so hätte sein müssen: Zwar 3D, aber immer noch per Point & Click zu spielen. Das wäre toll gewesen.

Um etwas Action rein  zu bringen – letztendlich gibt es ja keine wirklichen stark getimten Events, da man bei Telltale nicht nur die Lucasarts-Franchises wieder aufleben lässt, sondern auch die Lucasarts-Regel folgt, nicht sterben oder an points of no return gelangen zu können – gibt es in Season One übrigens Autoverfolgungsjagden, um das Spielgeschehen etwas aufzulockern. Nette Idee.

1.6.10 20:31


#461: Adventure Week 4 - Sam & Max Season One Special

Ich hab Sam & Max: Season One schon vor einer Weile gekauft, als DVD-Version ist's ja für gerade mal 5€ zu haben. Nun hab ich es auch endlich mal installiert und zu spielen begonnen und da es 6 Episoden sind, bietet es sich ja geradezu für ein Adventure Week Special an ;P

Episode 1: Culture Shock handelt von einem erfolglosen Schauspieler, der per Gehirnwäsche-Gerätschaft versucht, alle Menschen dazu zu bringen ihn zu lieben und nur ihn sehen zu wollen. Und das war es eigentlich schon. Grund wegen des seltsamen Verhaltens eines Charaktertrios herausfinden und ihn dann aufhalten, bevor er seinen Plan in die Realität umsetzen kann.

Ich muss sagen, dass ich doch etwas überrascht war, wie kurz Episode 1 ist. Sicherlich ist es klar, dass man bei einem DLC Episodic Content Spiel nicht wirklich mit jeder Episode ein vollwertige Spiel bekommen wird, sondern halt nur einen Bruchteil, aber Episode 1 ist schon verdammt kurz mit doch recht wenig zu tun. Wenige Schauplätze, wenige Charaktere, wenige Rätsel. Zudem auch alles andere als schwer. Teilweise auch durch das sehr vereinfachte Interface. Wenn was angeklickt wird, macht Sam automatisch so ziemlich die einzig mögliche Sache damit. Zu den begrenzten Interaktionsmöglichkeiten kommt also noch, dass man selbst nicht mal mehr wirklich raus finden muss, wie damit interagiert werden muss, sondern das Spiel macht es automatisch richtig.

Was definitiv die Episode etwas rettet ist der Humor, der zum Glück komplett vorhanden ist und die kurze Zeit über ganz gut unterhält. Auch was die typischen etwas abgedrehten Lösungen angeht. Besonders gefallen hat mir gleich zu Beginn, wo die Maus erst das Telefon herausrückt, wenn man ihr Käse gibt. Aber nicht irgendeinen, sondern guter Schweizer Käse muss es sein. Nun ist der ganze Wandschrank voller Käse, aber eben keinem Schweizer. Die Lösung ist, einfach Löcher rein zu schießen und hoffen, es fällt zu spät auf. Auch der Psychotest war eine witzige Angelegenheit.

31.5.10 00:28


#423: Do you regret?

The White Chamber ist ein point & click Adventure. Und zwar ein Indie-Titel, den es komplett umsonst zum Download gibt. Von daher darf man etwas netter mit ins Gericht gehen, als für was, wofür man Geld ausgegeben hat. Letztendlich müssen solche Spiele nur halbwegs unterhaltsam sein, damit man die paar Stunden seiner endlichen Existenz nicht verschwendet hat. Und das ist es dann auch.

Mysteriöses Mädchen wacht in einem Sarg-ähnlichen Gebilde auf und weis nicht, was los ist. Also stapft sie durch die – teilweise blutverschmierten – Räume des Laborkomplexes und sucht nach einem Ausweg und Informationen, was passiert ist und wie sie her kam. Dazwischen immer mal wieder unheimliche Musik und Alptraumvisionen etc. Der übliche Silent Hill Style Kram halt.

Das Spiel ist ziemlich kurz, dafür gibt es dann aber verschiedene Enden, die erreicht werden können. Was Rätsel angeht, hält es sich weitestgehend gradlinig und unkompliziert. Die Anzahl der Räume ist überschaubar, die Anzahl der Objekte, mit denen man interagieren kann, auch. Also alles schön anschauen und mitnehmen, was nicht niet- und nagelfest ist und probieren, wo es eingesetzt werden kann.

Die Geschichte ist ganz nett und atmosphärisch rüber gebracht, aber natürlich kann man sich ziemlich schnell denken, was passiert ist. So originell ist die Schoße nicht.

Immerhin ist die Präsentation ganz gut. Atmosphärische Geräuschkulisse und unheimlich designte Räume. Sogar brauchbare Sprachausgabe gibt es. Das extrem stilisierte Anime-Design ist eher Gewöhnungssache. Ich finde diese Art von anime-inspiriertem West-Design, bei dem man sofort sieht, dass es nicht aus Japan kommt, grundsätzlich immer etwas arg hässlich.

Für ein kostenloses Indie-Adventure war es schon ein kurzer, aber unterhaltsamer Zeitvertreib. Wenn man den besseren Chzo Mythos schon durch hat, sicher einen Blick wert.

18.4.10 15:39


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