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Let's Play

#487: Let's Play ~ Harvest Moon AWL - 01. Meet the Villagers

Ich hatte mal wieder Lust auf ein Harvest Moon und habe dann mal wieder nach A Wonderful Life gegriffen, da es der einzige Teil ist, den ich habe, und den ich bisher nicht durchgespielt habe. Zweifelhafte Entscheidung, weil es das schlechteste Harvest Moon ist und ich schon zwei Mal begonnen und irgendwann nicht weitergespielt habe. Vielleicht hat sich mein Geschmack aber auch mittlerweile geändert und ich mag nun miserable Spiele. Third time's the charm? Ein Let's Play gibbet eigentlich nur, weil ich hoffe, mich dadurch etwas mehr zum Durchhalten zu motivieren, auch wenn mich das bei Devil Survivor nicht aufgehalten hat. Denn gutes LP-Material ist die HM-Serie ja bekanntlich nicht gerade, da das Gameplay so dröge ist. Wird also wohl noch langweiliger, als meine üblichen eh schon sind ;P

Begonnen und mein junger Spielercharakter steht mit einem etwas siffig aussehenden älteren Kerl in der Prärie. Ich bin aber wohl nicht von einem Kinderschänder entführt worden, sondern der Kerl stellt sich als Takakura vor, Freund meines Vaters. Beide haben das abgelegene Forget-me-not-Valley entdeckt und immer davon geträumt, hier zusammen einen Bauernhof zu bestellen. Seltsame Träume hatte mein Dad. Und jetzt soll ich in seine Fußstapfen treten. Hmm… mit einem nicht gerade vertrauenswürdigen alten Kerl alleine auf einem verlassenen Bauernhof am Arsch der Welt leben, wo mich keiner schreien hört? Absolut! Interessanterweise ist AWL das einzige HM, das einem wirklich auf die Frage, ob man den Hof übernehmen will, eine Y/N-Antwort gibt. Ich nehme mal an, bei Nein bekommt man einfach ein „But thou must!“ zu hören, wollte es aber nicht riskieren evtl. doch zum Titelbildschirm zurück geschmissen zu werden und den ganzen Text erneut über mich ergehen lassen zu müssen.

Außerdem laufen uns zwei Hunde zu: Einer mit runden Schlappohren und einer mit spitzen Ohren. Davon soll ich mir einen aussuchen, ich nehme Spitzohr, da man Schlappohr in allen andern HMs hat und nenne ihn Rascal. Den anderen darf ich nicht behalten, Takakura behauptet, ihn jemandem im Dorf zu geben, aber da ich ihn nie wieder sehe, kann er ihn genauso gut an ein Chinarestaurant verkauft haben. Eine Kuh haben wir sogar auch schon! Die gute wird Dora genannt und der ganze Hof Tree-Farm, was schon seinen Grund für später hat.

Danach führt er mich im Dorf rum. Obwohl es so eine kleine Ansiedlung ist, gibt es eine illustre Auswahl an Einwohnern. Auf der andere Seite des Flusses gibt es eine Pflanzenplantage. Deren Besitzerin, ihr Sohn und dessen Verlobte Celia verkaufen mir Saatgut. Flussauf ist eine Ausgrabungsstätte, in der ein Professor und seine Assistentin nach Artefakten graben. Im Dorf an sich lebt ein nettes Pärchen alter Leute, die hier ihren Lebensabend verbringen, zudem zwei weitere Familien mit ihren Söhnen. Auch eine Gaststätte, mit dessen Inhaber, Bedienung Muffy und Dauergast Nami hat sich hier angesiedelt. Zudem ein Künstler in einem Wohnwagen, ein verrückter Wissenschaftler mit seinem Labor und ein Hippie-Musiker in seiner Kaschemme. Zuguterletzt steht abseits auf einem Hügel eine Villa, in der Romana mit ihrem Bediensteten, Tochter Lumina und einigen Katzen ihren Lebensabend verbringt. Ach, und auch ein paar Harvest Sprites leben versteckt im Tal. Zudem kommt an jedem 3. und 8. ein fliegender Händler in die Stadt (in A Wondeful Life ist eine Jahreszeit gerade mal 10 Tage lang, statt die üblichen 30)

26.6.10 06:36


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#457: Let's Play ~ E.V.O - 05. Early Man

Die Zeit der Säugetiere, und des frühen Urmenschen, von 26-3 Millionen B.C ist angebrochen und erneut sagt uns Gaia das die Dinos mittlerweile ausgestorben sind. Und lügt damit. Nicht nur, weil ich ganz progressiv mich nicht in ein Säugetier oder Vogel entwickelt habe, sondern auch, weil es einen Wald mit Stegosauriern und ein Level mit den nervigen T-Rexen gibt. Allerdings auch eine Höhle voller Affen, die mittlerweile bereits Gegenstände als Waffen nutzen können und wo wir ein Wiedersehen mit einem Yeti in Form eines Bosses haben.

Ich mag ja die erste Welt irgendwie am Liebsten und fände es cool, wenn man ständig ein Fisch hätte sein können xD Sollte mittlerweile allerdings offensichtlich sein, dass ich Spiele mit Seewelten/-tieren irgendwie mag. Obwohl ich mit Ecco the Dolphin nie warm wurde. Neben vielen Landwelten voller Elche, Säbelzahntiger, dämlichen Bären gibt es auch ein paar halb im Wasser mit Piranhas, Bibern und Alligatoren.

Zudem ein Level komplett unter Wasser, wo wir nicht nur die ebenfalls progressiven Nicht-Entwickler Quastenflosser wieder treffen, sondern die Fische ähnlich wie die Vogelmenschen durch eine abnormale Entwicklung dank eines Kristalls zu Fischmenschen geworden sind und die Meeressäuger vom Vormarsch aufhalten. Schon irgendwie seltsam, einen Fisch zu sehen, der einen Hai reitet xD Das bedeutet natürlich auch, dass wir ihren Boss besiegen müssen (dem man sich aber auch anschließen kann um ein vorzeitiges Ende zu bekommen) und anschließend die Wale uns danken, in dem sie die Wolken vom afrikanischen Kontinent pusten. Wie Wale das schaffen, weiß ich allerdings nicht. Genauso wenig wie, warum Wolken im Himmel und davon abhalten an Land fortschreiten zu können. Aber was soll's.



Auf dem neuen Kontinent machen wir übrigens erneute Bekanntschaft mit einer palette swapped Bienenkönigin, die diesmal zum Glück wesentlich leichteres Spiel ist. Hauptsächlich, weil wir als Dino so hohen Angriff und Verteidigung haben, normalerweise sind agile Gegner nämlich wegen unsrem Mangel an Geschwindigkeit/Manövrierfähigkeit ein Problem.

Was wir auch direkt vorm Enddungeon sehen, welches von einem Höhlenmenschen bewacht wird, der genervt ist, weil die Affenmenschen ihn vertrieben haben, da er zu wenig Pelz hat. Er hat einen Knüppel. Den benutzt er wie einen Baseballschläger, um einen aus der Welt heraus zu schlagen. Bedeutet ein Treffer mit dieser Attacke und man darf von vorn anfangen. Und gerade als langsamer Dino ist es fast unmöglich, ihm rechtzeitig in die Attacke zu beißen. An einer echten Konsole wäre ich wohl nun aufgeschmissen gewesen aber dank Savestating war es einhergehend mit dem Rungefluche eines Tourettekranken Seemanns möglich, ihn zu schlagen. In der Höhle warten… Dinomenschen auf uns, erneut dank unnatürlicher Kristallevolution. Sehen eher aus wie Aliens mit Schwänzen.

Am Ende wartet der finale Boss. Der wollte die Evolution und uns aufhalten, weil er sich für den viel besseren Partner Gaias hält. Aussehen tut er wie ein großer Haufen Protoplasma mit 8 Kugeln drin. Drauf hauen, bis eine Kugel raus kommt und sie wird zu einem Gegner. Besiegen, erneut den Plasmahaufen schlagen, bis die nächste Kugel raus kommt und zu einem Gegner wird und sobald alle weg sind, hat man gesiegt. Das ganze ist natürlich etwas nerviger, als sich das anhört, aber der nervigste Boss des Spieles ist er bei weitem nicht.



Gaia findet es toll, zu was wir uns entwickelt haben (obwohl wir genau das seit der Ära der Dinosaurier ja eigentlich gar nicht mehr getan haben) und öffnet uns die Türe gen Eden. Auch Vater Sonne gibt uns ein herzliches Willkommen, überreicht und das Geschenk „Intelligenz“, damit wir eine Zivilisation aufbauen können und Ende. Wahrscheinlich nimmt das Spiel an, dass wir zum Säugetier geworden sind und in dieser Ära die Evolution zum Menschen vollzogen haben, anstatt progressiv ein Dino zu bleiben ;P Außerdem wird gezeigt, dass sich zudem noch Aliens in die Evolution eingemischt haben, jetzt aber einsehen, dass dies unnötig war.

Die Credit-BGM ist btw. ausnahmsweise wieder eine nette Melodie. Und aus den Credits erfahren wir nun, wen wir für die miserable Musik in Kapitel 2-5 verantwortlich machen können: Koichi Sugiyama himself!

Mir hat das Spiel auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht, wenn ich nicht gerade einem Boss gegenüberstand. Es hat ein paar kleine Problemchen und ist nicht super komplex, aber halt doch recht spaßig und schön kompakt in unter 10 Stunden zu bewältigen. So was für ein langweiliges Wochenende, oder wenn man allgemein nicht viel Zeit hat hier und da mal schnell ein Kapitel zu spielen.

27.5.10 00:09


#456: Let's Play ~ E.V.O - 04. Ice Age

Auch in der Eiszeit, von 65 bis 36 Millionen B.C., ist die Musik noch nervig. Irgendwie war die nur in der ersten Welt gut, und dann nie wieder. Schade drum.

Das Besondere hier ist, dass man selbst vor die Entscheidung gestellt wird, ob man zu einem Säugetier werden oder doch lieber das Wesen, das man am Ende des vorigen Kapitels war, behalten will. Schon etwas seltsam, dass es im Grundkonzept des ganzen Spieles so sehr um Evolution geht und halb durchs Spiel man sich einfach entscheiden kann, dass man sich halt nun einfach nicht weiterentwickeln will. Was keine Nachteile hat. Vor allem, da man ja – wenn man nicht zum Vogel geworden ist – noch ein Saurier ist, also alles andere als eine Tierart, die es bis Heute geschafft hat. Vielleicht ist es auch einfach ein Programmierfehler und wie bei den anderen Y/N-Antworten im Spiel hätte hier eigentlich ein vorzeitige Endsequenz a la „Du regiertest die Welt, bis deine Spezies ausgerottet wurde, weil du dich nicht weiterentwickelt hast“ kommen, doch stattdessen geht das Spiel ungewollt einfach weiter.

Ich schwimme einfach mal gegen den Strom, und bleibe ein Saurier. Säugetiere sind so überbewertet. Wer will schon zum Menschen werden. Die sind eklig. Hauptsächlich liegt es dann aber wohl doch eher daran, dass ich keinen Bock hatte, schon wieder als kleines Kann-Nichts anzufangen und EP anhäufen zu müssen und sehen wollte, wie weit mich mein Dino bringt. Später kann man ja immer noch zum Säugetier werden, wenn man in der Welt gegen eine Wand rennt. Aber irgendwie war sie dann aber doch schon rum, ich noch Dino, und die Chance vorüber.

Obwohl das Spiel so ein Drama draus gemacht hat, dass alle Dinos gestorben sind, laufen hier übrigens immer noch fröhlich einige rum. Und halt erste Säugetiere. Darunter auch Mammuts, die mich attackieren, weil die Blindfische mich für einen Yeti halten (evtl. ist es sinniger, wenn man ein Säugetier ist zwecks Pelz und so), die den Säugern Probleme bereiten. Also die Mammutbrüder besiegt und einen Tipp bekommen, dass beim Vulkan was Übles abgeht. Dort schmeißt das Spiel dann das letzte bisschen Realität über Bord und bringt ein Himmelsschloss voller hochintelligenter Vögel. Anscheinen hat denen jemand einen Kristall gegeben, der ihnen abnormale Evolution bescherte. Und so haben sie sich halt ihr cooles Schloss mit Teleporterlabyrinth gebaut und Partroulieren dies nun mit Waffen auf Dinos reitend. Auch hier wieder beim Boss die Entscheidung, ob man sich anschließen und ein vorzeitiges Ende bekommen, oder ihn besiegen und weiter machen will.

Durch den ganzen Planet der Vögel Subplot vergisst man fast, dass es da ja noch Yeti-Probleme gab und so ist der Endboss der Welt ein zweiteiliger Kampf zuerst gegen den Yeti (sehr nervig, wenn man Dino ist) und anschließend seiner Frau (sehr einfach, wenn man Dino ist). Inklusive flennendem Kegel, wenn man sie umgebracht hat. Kein Mitleid, die nervigen Säue haben es verdient gehabt.

Auch ganz nervig an der Eiszeit war… nun ja, das Eis halt… Schliddergefahr beim Laufen und so. Zumal es hier erstmalig ernsthaftes Platforming gibt, von wegen bodenlose Löcher und so. Wobei das Spiel nett ist und einen einfach nur aus dem Stage kickt, aber nicht umbringt, wenn man in eines fällt.

26.5.10 00:17


#455: Let's Play ~ E.V.O - 03. Age of Dinosaurs

Das Zeitalter der everybody's favorites, Dinosaurier, ist angebrochen, mit 200-65 Millionen Jahren B.C. und wir sind natürlich wie immer mitten drin, als kleines, etwas dämlich aussehendes Vieh. Die interessante Sache in diesem Zeitalter ist zudem, dass es mehrere Möglichkeiten der Evolution gibt und man so auf verschiedene Arten enden kann. Ein Evolutionsweg führt zu den vierbeinigen Reptilien, was natürlich mehr Verteidigung bedeutet, der andere Weg zu den zweibeinigen Reptilien, was wiederum höhere Geschwindigkeit bringt. Und wenn man es in einem Nebenstage findet, kann man sogar beides weg lassen und stattdessen zu einem Vogel werden. Bedeutet halt nur, dass man dann schon halb durch die Welt durch ist und erneut in einer mickrigen Form mit 0 Evolutionspunkten anfange muss.

Vielleicht gibt es genau aus diesem Grund ein besonderes Level, das nur aus zwei Bildschirmen im Wasser besteht, in dem Ammoniten und Nessies durch die Gegend schwimmen, die einen beide total in Ruhe lassen, wenn man sie nicht stört und einfach gerade durch schwimmt. Die Ammoniten sind allerdings satte 500 Evolutionspunkte wert! Und auch gar nicht so schwer zu besiegen, wenn man schnell genug ist. Ein Himmel, um sich schnell alle Evolutionen leisten zu können.

Überhaupt gibt es in der Welt relativ viele Pflanzenfresser – nach Logik des Spieles dürften die ja gar nicht existieren, da sie sich nicht weiterentwickeln können, da sie keine EP durchs Fleisch fressen bekommen ;P –, die einen auch zum Großteil in Ruhe lassen, solange man sie nicht angreift. Wohl zum Ausgleich dafür, dass die Gegner, die tatsächlich feindselig sind, um so nerviger sind.



Nun ja, die Reptilien sind im Clinch mit den Urzeitfröschen, deren Mutter auch halb durch die Welt der erste Boss ist. Nervt hauptsächlich deswegen, weil aus den Eiern auf ihrem Rücken ständig Jungtiere schlüpfen, die einen anspringen und zwar nicht viel Schaden machen, aber dadurch den Bewegungsfreiraum ordentlich beschränken, damit ihre Mutter auf einen springen kann. Dafür kann man sie allerdings auch töten und so ein paar HP regenerieren. Ich fand den Kampf ausnahmsweise mal gar nicht so schwer, nur etwas nervig.

Am Ende der Welt wartet das Gebiet der Tyranosaurus Rexe auf uns. Die fragen sogar, ob wir uns ihnen anschließen wollen. Wahrscheinleich, weil wir mittlerweile so pimpig aussehen, mit unsren Stacheln auf Rücken, Schwanz und Kamm, sowohl unsrem grimmigen mit Zähne bestückten Maul. Wenn man annimmt, führt das zu einem vorzeitigen Ende, nach dem man mit eiserner Faust die Dinos regiert hat und anschließend mit ihnen ausgestorben ist. Lehnt man ab, muss man gegen die T-Rexe kämpfen. Ein etwas anderer Kampf, da nicht gegen einen Gegner, sondern gegen sie alle (je einzeln allerdings). Hauptsächlich eine Sache dessen, wer schneller zubeißt. Sind genug besiegt, kommt es zu einem Meteoritenschauer und Gaia teleportiert uns schnell weg und erzählt, dass diese zu einer die Erde verhüllenden Aschewolke und so langen Kälteperiode führten, durch die die Dinos ausgestorben sind.

PS: Die Musik ist immer noch scheiße.

25.5.10 08:39


#451: Let's Play ~ E.V.O - 02. Early Creatures of Land

Kapitel 2: Frühe Landkreaturen, 300-230 Millionen B.C. bringt uns in ein von Amphibien und Insekten bevölkertes Land. Wir selbst sind eine Amphibie, was ziemlich klar macht, dass die Insekten die Bösen sind (ist es eigentlich Absicht, dass genau diejenigen Arten die Evolution aufhalten wollen, die sich in den letzen hunderten an Millionen Jahren auch wirklich eher kaum verändern mussten?). Sie fressen nämlich alle Pflanzen weg, was irgendwie komisch ist, da dies ja deren eigenen Überleben gefährdet.

Zu Beginn sehen wir eher wie ein Stadium zwischen Kaulquappe und fertigem Frosch aus, was dadurch verstärkt wird, dass wir uns etwas zurückentwickeln, wenn wir Wasser durchschwimmen müssen. Sich jederzeit für die passenden Gegebenheiten einfach umentwickeln zu können muss echt praktisch sein. Später haben wir dann einen gepanzerten Körper, einen besseren Schwanz, kräftige Zähne und sogar Flügel. Mit denen wir allerdings nicht fliegen, sondern nur hoch springen können. Wofür man ja eigentlich keine Flügel braucht. Aber so genau nimmt das Spiel die ganze Evolutionssache eh nicht.



Zuerst kämpfen wir uns also durch Amphibien, inklusive einem ersten Boss, bekommen dann den Auftrag die Insekten zu besiegen und müssen anschließend gegen Kakerlaken, Bienen und Dune-Sandwürmer kämpfen. Dazu zwei Bienenbosse, König und am Ende der Welt Königin (Bienenvölker funktionieren IIRC zwar nicht so… aber egal). Und was ist das Vieh so sauschwer. Das Spiel macht ja eigentlich schon Spaß, besonders weil es so zügig voranschreitet, bis man dann halt voll Karacho in eine Ziegelmauer von einem Boss rennt, die den Spaßfaktor wirklich jedes Mal komplett kaputt hauen.

Danach werden wir von Gaia in einen Saurier verwandelt, um für die nächste Welt bereit zu sein. Übrigens gibt es hier an Land nun in den Leveln sogar einen Tag- und Nachtwechsel, was ganz nett ist, weil nachts evtl. einige Gegner schlafen und so besonders cheap getötet werden können :D Dafür ist die Musik, die in der Wasserwelt noch nettes, passendes Ambiente war, hier recht nervig.

21.5.10 01:25


#450: Let's Play ~ E.V.O - 01. The World before Land

Gestern aus Spaß mal angefangen E.V.O: Search for Eden zu spielen, ein SNES-Spiel published by Enix und wohl inspiriert von einem zwei Jahre älteren PC98-Spiel ähnlichen Namens (japanischen Namens, heißt das). Ist so ne Art Actin-RPG… lose… und vom Konzept erinnert es leicht an Spore.

Auf jeden Fall hat es auch eine Geschichte, von wegen Vater Sonne schart seine 9 Kinder um sich, und hat seinem dritten, Tochter Gaia, was besonderes zu sagen: Auf ihr wird Leben entstehen, das sich nach dem Naturgesetz des Fressens und gefressen Werdens weiterentwickeln wird, bis ein Wesen daraus hervor geht, das mit ihr zusammen in Eden wohnen kann.

Das alles fängt aber erst Mal klein an, in der Welt bevor es Land gab, 500-450 Million B.C. Wir sind also ein Fisch. Ein ziemlich kleiner mit kaum HP, dessen Biss gerade mal einen Schadenspunkt macht (dafür isser niedlich). Zum Glück sind die Quallen auch nicht wirklich gefährlich, auch wenn sie schon gut genug angepasst sind, als das es sie selbst heutzutage noch in fast unveränderter Form geben wird.



Nun gut, die Wasserwelt ist sozusagen ein großes Tutorial, das einem nach und nach ins Gameplay einfügt. Grundsätzlich ist das nicht sonderlich schwer: Gegner attackieren, bis sie sterben und ihr Fleisch zurück lassen, dieses dann essen um ein paar HP zurück und wesentlich wichtiger Evolutionspunkte zu bekommen. Es gibt auch Pflanzen, die man direkt fressen kann, aber die heilen lediglich HP, da es im Spiel keine Items gibt. Evolutionspunkte sind sozusagen Erfahrungspunkte zum Aufleveln oder Geld zum Aufrüsten, je nachdem, wie man es sehen will. Genug gesammelt kann man sich selbst aussuchen, welchen Körperteil man wie gut weiterentwickeln will.

So wird aus unsrem kleinen Fisch mit der Zeit ein… größerer Fisch. Mit Panzer, und aerodynamischen Flossen fürs schneller Schwimmen und Zähnen zum härter Zubeißen und all dies. Das geht dabei im Spiel alles angenehm schnell, so sind die Level sehr kurz und wenn man auf die EP verzichten will, kann man auch den Gegnern gern ausweichen, da es lediglich darum geht, das Ende zu erreichen, um das nächste Level frei zu schalten. EP sammeln sich relativ schnell an und es sollte kein Problem sein, die für die aktuelle Welt besten Evolutionsstufen erreichen zu können.

Die sind auch ganz praktisch, da die Endgegner echt hart zu sein scheinen. Und auch ein paar der normalen Gegner sind nicht ohne. Besonders erschwert wird das dadurch, dass man keine invincible time hat, wenn man getroffen wird, wenn also ein Gegnersprite im eigenen hängen bleibt, kann man recht schnell recht viel Schaden nehmen.



Auf jeden Fall gibt es dann gegen Ende doch etwas Story zur Welt. Gaia möchte eigentlich Sauerstoff aufbringen und so das Landleben ermöglichen. Nur haben die Haie was dagegen, da sie die Unterwasserwelt weiterhin regieren sollen. Jemand sollte ihnen ein Memo schicken, dass auch sie schon gut genug angepasst sie, so das es sie auch heutzutage noch gibt und sie nicht per Evolution verschwinden werden. Sobald der König der Haie besiegt ist, was wirklich sauschwer ist (Tipp: Ein paar zusätzliche EP ansammeln und ein Körperteil nach belieben de- und weiterentwickeln [man kann immer auch wieder zu „schlechteren“ Evolutionsstufen zurückkehren, wenn man die Punkte dafür hat] da eine evolutionäre Änderung komplett die HP heilt), gibt es nun also endlich Sauerstoff und unser Fisch springt an Land, bekommt von Gaia Beine und eine Lunge spendiert, damit er nicht sofort eingeht und darf nun als Amphibie in die nächste Welt.

20.5.10 01:06


#443: Let's Play ~ Strange Journey - 06. Hellfire

Für Leute mit Gaming OCD muss Strange Journey glaub ich die Hölle sein xD All die Items, die man herstellen kann, über 300 Viecher ins Kompendium einzutragen und ihre Source zu bekommen, jedes komplexe Stockwerk ausmappen, alle EX-Missions machen, alle „Trophies“ frei schalten… nicht zu vergessen, dass einige dieser Dinge erst in einem New Game + machbar sind. Zum Glück gehöre ich nicht zu diesen Leuten, obwohl ich es mir bei den PS2-Teilen schon zur Aufgabe gemacht hatte, das Kompendium auf 100% zu bekommen. Allerdings nur, sofern im ersten Durchgang möglich, und bei den übertrieben vielen Dämonen in Strange Journey hab ich das eh nicht vor.

Neben Frost Ace gibt es in Strange Journey sogar noch einen weiteren neuen Frost, in Form des Password only Dämonen Demonee-ho, ein Jack Frost in einem Demonica Suit. Nüdlich.

Der neue Sektor hat was Urzeitliches: Überall Gestein und Magma. Kommandant Gore begrüßt uns und bringt uns zu Mem Aleph, doch ihre wahre Form können wir noch nicht erfassen. Zurück auf dem Schiff käme nun Gores Fragestunde, die entscheidet, ob wir Law (strickt reguliertes Utopia), Chaos (Fressen und gefressen werden) oder Gore auf den Neutral-Weg begleiten, sowohl Dämonen wie Engel ablehnen, sondern in die unbegrenzten Möglichkeiten der Menschheit vertrauen, die die Welt an den Rande des Abgrunds gebracht hat. Nur bin ich schon so weit in Law gewesen, dass er sich das gleich gespart und mich direkt angegriffen hat.

Anschließend kommt Zelenin aufs Schiff und singt ihren Gehirnwäsche-Song, um die Crew auf Law zu eichen. Die nächste Mission ist die 4 Cosmic Eggs zu sammeln und dann Mem Aleph zu töten. Also erst Mal die Eier aus den ersten vier Sektoren geholt und dann zurück nach Horologium. 9 umfangreiche Stockwerke, natürlich mehrmals über Treppen, Fahrstühle und Verschiebeschalter zu begehen, durch Bodenfallen, Falltüren, dunkle Areale, Einwegtüren, Teleporterspielchen, Laufbänder und ganz neu auch unsichtbaren Wegen/Wänden, und einem Bosskampf gegen den dämonischen Jimenez später, erreichen wir dann auch letztendlich die letzte Mutter: Mem Aleph. Ein Zwei-Phasen-Kampf später (Skills wie Jihad und Salvation pwnen echt) können wir nun die exotische Materie und kosmischen Eier nutzen, um das Law-Ende herbeizuführen: Die Schwarzwelt wird gereinigt, breitet sich über den ganzen Erdball aus und eine friedliche Utopie ist geschaffen, zum Preis der Individualität des Einzelnen. Mission complete. Ende etwas kurz, aber das ist bei der Hauptserie ja nicht so ungewöhnlich, da es mehr um die Reise denn das Ziel geht.

Anschließend darf natürlich, wie seit Nocturne zum Standard geworden, gespeichert werden, um beim nächsten Durchlauf die New Game + Starthilfen nutzen zu können.

Strange Journey hat mir wirklich gut gefallen. Normalerweise ist Oldschool MegaTen sowie Hardcore Dungeoncrawling ja nicht so ganz meins, aber etwas Süchtigmachendes hat das Spielprinzip natürlich schon, vor allem wenn es so benutzerfreundlich umgesetzt ist, wie hier. Wenn's nicht 50-60 Stunden dauern würde, würde ich evtl. sogar direkt in NG+ springen und eines der anderen beiden Enden ansteuern. Vielleicht versuch ich mich doch auch mal an Etrian Odyssey, obwohl mir als hoffnungslos fauler Mensch es sicher schnell auf Keks gehen wird, jeden Furz auf der Karte selbst einzeichnen zu müssen.

13.5.10 05:43


#439: Let's Play ~ Strange Journey - 05. Be prepared

Mit dem neuen Sektor Fornax hört die Imitation der menschlichen Welt nun auf und er schaut stattdessen sehr noch einer der Dämonenhochburgen in Nocturne aus. Zudem überrascht uns schon direkt auf dem ersten Stockwerk der wiedergeborene Morax (Boss des ersten Sektors), der für diesen Kampf zu Moloch wird. Nachdem wir die nächsten beiden neu geborenen Bosse besiegt haben, kommt eine Notmeldung rein. Der Jack Squad verhält sich äußerst verdächtig und der sie ausspionieren gegangene Jimenez ist in Schwierigkeiten.

In deren HQ angekommen sehen wir dann auch, dass sie dort Experimente an Dämonen vornehmen. Und Jimenez mit seinem Dämon fusionieren, a la SMT1. Chaos-Leader born, eh? Nach dem Ausschalten des Jack Squads geht es wieder zurück nach Fornax. Zwischendurch haben wir auch Louisa Ferre zwei Mal getroffen, letztendlich hatte sie bisher aber noch nichts von Wichtigkeit zu sagen, sondern eher auf stating the obvious gemacht. Asuras neue Form ist übrigens erneut durch Asura Roga recht schwer, irgendwie sogar schwerer wie der Hauptboss des Sektors, Tiamat. Sobald sie ausgeschaltet ist geht es dann auch wie üblich in den nächsten Sektor, Grus.

Das Design von Grus nutzt einfach veränderte Versionen des Dekors aller vorigen Sektoren durcheinander. Außerdem macht der Rest des Jack Squads erneut Probleme. Diesmal ist Zelenin an der Reihe sich gegen sie zu stellen, nachdem sie von Mastema Engelskräfte bekommt und als Law Leader neu geboren wird. Kommandant Gore ist auch wieder mehr oder weniger bei Sinnen, um uns zu helfen. Genauer gesagt erzählt er uns lediglich, dass es insgesamt 4 Mütter der Schwarzwelt gibt, von denen wir schon zwei hinter uns haben. Und nach besiegen des Bosses dieses Sektors, Maya, sogar 3.

Erneut gibt es eine Übertragung der Drei Weisen, die uns erklären, dass die Schwarzwelt schon früher aufgetaucht ist, um Zivilisationen auszulöschen, die zu stark vom rechten Wege abgekommen sind. Da wir aber eine reelle Chance haben, die Schwarzwelt zu vernichten, fänden sie es toll, wenn wir uns ihrem Weg anschließen würden. Nämlich Law: Ein von Engeln geleitetes, streng reguliertes Utopia zu schaffen. Louisa Ferre mischt sich ein, findet den Weg blödsinnig und meint wir sollten lieber ihr folgen. Den Chaos-Weg gehen, die Schwarzwelt ihr Ding machen und nach dem Naturgesetz des Stärkeren unter den Dämonen leben. Zelenin und Jimenez verlassen jeweils mit einem Teil der Crew das Schiff, um den Weisen bzw. Louisa zu folgen.

Der Rest setzt erst Mal zum finalen Kernsektor der Schwarzwelt über, Horologium, in dem die letzte Mutter, Mem Aleph, auf uns wartet. Zudem kommt eine Übertragung von Kommandant Gore rein, der sich mit uns unterhalten will.

7.5.10 18:56


#436: Let's Play ~ Strange Journey - 04. Painting the roses red

Irgendwann während Delphinus ist mein Alignment von Neutral auf Law gerutscht. Hahum. Ich geh zwar schon häufig in MegaTens zum Law-Ende, aber da ich momentan viele gute Neutral-Dämonen dabei hätte, wäre dieses Alignment rein für Co-Op-Attacken besser.

Mittlerweile hat man Außerhalb einen neuen Plan gefasst: Die Zerstörung der Schwarzwelt durch das Zünden mehrerer atomarer Sprengsätze an dessen Grenzen, um hoffentlich eine Kettenreaktion auszulösen und die Paralleldimension so auszulöschen.

Der neue und anscheinend letzte (ja… sicherlich) Sektor Eridanus sieht aus wie ein… Garten. Oder besser gesagt ein Labyrinth, denn bei den vielen Schachtelgängen, Türen und versteckten Durchgängen verliert man schon schnell den Überblick. Sich ständig gegen die Wände drehen, um zu schauen, ob dort ein Durchgang versteckt ist, ist dann doch nicht so spannend. Außerdem gibt es wieder dunkle Areale! Gerade erst eine Erweiterung im vorigen Dungeon bekommen, wird es hier schon wieder obsolet.

Während wir bereits den weißen Obelisken in der Mitte erklimmen, werden wir zurück gerufen, um ein seltsames Vorkommnis in Carina zu untersuchen. Dort treffen wir einen weiteren Panzer mit dem Jack Squad an, die nicht zum Militär gehören, sondern aus privater Hand finanziert werden und nach Wertsachen in der Schwarzwelt suchen sollen. Ich frag mich, was für ein Gehalt die bekommen, damit sie sich auf eine solche Mission einlassen. Einen gegenseitigen Hilfspackt geschlossen und wir können endlich zum Boss Orouboros. Der unsterblich ist, wie uns auch Kommandant Gore versichert. Natürlich gibt es einen Weg, dies auszuschalten und Orouboros dann doch zu besiegen. Gore zieht den Schwanz ein und der Vanishing Point zur Flucht aus der Schwarzwelt kann betreten werden. Natürlich ist das noch nicht das Ende, immerhin sind wir gerade mal in den 40er Levels. Die Flucht wird blockiert und wir sehen die drei Figuren im weißen Zimmer vom Beginn des Spieles wieder. Diesmal erklären sie uns, dass wir Exotic Matter brauchen, damit die Flucht glücken kann und das in der Mitte der Schwarzwelt Mem Aleph (Hauptcharakter aus SMT2 oder nur Namensreferenz? Wir werden sehen… ) auf uns wartet. Zudem zeigen sie uns, dass die Atomsprengköpfe gezündet wurden, die Schwarzwelt aber ganz offensichtlich nicht weiter gejuckt haben. Also ab in den nächsten Sektor.

Laut Demon Analysis (während das Demon Compendium nur die registriert, die man bereits im Team hatte, sind hier alle, die man bereits angetroffen hat), habe ich übrigens bereits 60% aller Gegner gesehen. Im Kompendium allerdings nur 30. Sind diesmal aber auch verdammt viele, über 300. Darunter viele, die es lange nicht gab, da die PS2-Teile ja großzügig die gleichen 3D-Modelle wiederverwertet haben, während man hier mal wieder jede Menge frisches (altes) Blut reinbringen konnte. Einige Designs davon habe ich dabei bisher noch gar nicht gesehen, entweder sind es sehr selten genutzte, oder Kaneko hat tatsächlich erstaunlich viele Dämonen re-designt. Wahrscheinlich eher ersteres ;P Die 32-bit Devil Summoner benutzten glaub ich recht ungewohnt Designs und bei denen hätte ich sie auch nicht schon irgendwo mal gesehen.

Die Fiends sind natürlich auch wieder mit dabei. Bisher habe ich David, Matador, White Rider und Red Rider besiegt. Waren gar nicht mal schwer, besonders im Vergleich mit Nocturne. Sie gehören allerdings zu den höher leveligen Spezialkämpfen, die man über die Analyse im Dungeon suchen muss, sind keine Bosse oder normale Encounter.

Neuerdings ist es sehr en vogue neue Frosts zu erfinden. Nocturne hat Black Frost (und danach fast jedes andere MegaTen auch), Devil Summoner PS2 hat Raihou Frost, wenn man will kann man noch die Event-Frosts von Imagine dazu zählen und Strange Journey erfindet wieder einen neuen. So will in einer EX-Mission ein Jack Frost eine Rüstung gebracht bekommen, damit er seine Familie rächen kann. Tut man dies, verwandelt er sich in den Superhelden Frost Ace, der ab da an fusioniert werden kann.

4.5.10 00:37


#433: Let's Play ~ Strange Journey - 03. Mine, mine, mine!

Während Zelenin übrigens ablehnt mit Dämonen zu kämpfen, beginnt Jimenez sich mit einem, den er aus Bootes gerettet hat, anzufreunden. Grundsteine der Law und Chaos Wege?

So, Carina ist also ein Einkaufszentrum. Der erste Dämonen-NPC begrüßt einen dann auch in etwa mit „Wir hoffen du genießt das Einkaufen hier, bis die Ressourcen der Erde aufgebraucht sind“. Sprich die moderne Konsum- und Überflussgesellschaft wird angeprangert. Boss ist dann auch ein der Völlerei frönendes Schwein. Carina führt übrigens die allseits gehassten dunklen Areale ein, durch die man sich blind tasten muss. Der Engel Mastema hilft uns hier erneut und übergibt Zelenin einen Power zum Schutz. Zudem können wir kurz Kontakt mit der Außenwelt aufnehmen und bekommen nicht so gute Nachrichten: Die Schwarzwelt hat bereits den ganzen Südpol eingenommen und Dämonen beginnen sich auch außerhalb von ihr breit zu machen. Zudem haben wir einen kurzen Traum mit einem mysteriösen Mädel namens Louisa Ferre (die weibliche Version von Louis Cypher a.k.a Lucifer in seiner menschlichen Gestalt? Höchstwahrscheinlich).

Was ich übrigens recht gut finde ist, dass man in jeder Welt eine Reihe an Storymissionen hat, die aufeinander aufbauen, statt nur eine für das ganze Teil. So groß wie die Welten sind, wäre das wohl sonst doch etwas lang, aber so hat Strange Journey ein vergleichsweise gutes Pacing für Dungeoncrawler-Verhältnisse.

Sektor 4 nennt sich Delphinus und ist eine Müllhalde. Wegwerfgesellschaft und so. Und beginnt direkt mit einer Überraschung: Die Leiche des Kommandanten ist verschwunden. Zudem werden Zelenins und Jimenez „Dämonen sind scheiße“ „Gar nicht wahr. Autorität ist scheiße“ Argumente häufiger. Die werden definitiv zu den Law- und Chaos-Anführern. Nach Bodenfallen und Falltüren in Bootes und dunklen Arealen in Carina kommen nun in Delphinus Laufbänder zum Zuge. Gnar. Zudem bricht kurz nach Betreten des neuen Sektors eine Krankheit aus, durch die Crewmitglieder sich gegenseitig umzubringen beginnen. Unter ihnen auch Jimenez. Dank der eigenen Technologie zur Gehirnwäsche (wozu hatten wir das an Deck?) und den Daten von Mitras Tests an Menschen, können wir ein Gegenmittel entwickeln und müssen alle Betroffenen zappen. Eine nette Demonica-Erweiterung macht ab jetzt die dunklen Areale un-dunkel, hurray! Nachdem wir Bekanntschaft mit der besessenen Leiche des Kommandanten und mehreren Geistern, die mit uns Psychospielchen treiben wollen, gemacht haben, erreichen wir irgendwann den Boss: Asura. Wer hätte gedacht, dass der so früh verheizt wird. Der ist scheiße schwer. Alle paar Runden macht er Asura Roga. Geht auf die ganze Gruppe, und belegt sie mit dem Rage Status – im Prinzip eine Mischung aus Berserker (extrem erhöhter Angriff, aber keine Kontrolle mehr über den Charakter) plus Konfusion (kann auch eigene Gruppe angreifen) – mit Pech darf man also dabei zusehen, wie sich die eigene Gruppe gegenseitig dahin meuchelt. Passt immerhin zur Krankheit, mit der die Crewmitglieder belegt waren.

In Strange Journey gibt es übrigens Trophies! Also nix mit online E-Penis-Vergleich wie auf HD-Konsolen, aber das Spiel gibt einem schon Einträge für eine Vielzahl unterschiedlicher „Errungenschaften“. Wie z.B. 10% vom Demon Compendium gefüllt, 50.000 Macca im Geschäft ausgegeben, 30 x aus einem Kampf geflohen, gewisse Dungeonstockwerke komplett ausgemapt etc. pp. Eines kann man allerdings sehr wohl mit anderen Spielern teilen: Dämonen. Im Kompendium gibt es nun eine neue Funktion, die für den gewählten Dämon ein Passwort ausspuckt. Wird das von einem anderen Spieler in seinem Spiel eingegeben, taucht genau dieser Dämon, Level und Skillsets gleich, auch in dessen Kompendium auf. Sie kosten allerdings viel mehr Macca zum Beschwören, als die eigenen, sobald man sie jedoch aufgelevelt und so zu seinem eigen macht und den alten Eintrag überschreibt, gehen die Macca-Kosten fürs nächste Mal runter. Ganz nützlich, wenn man ins MegaTen-Problem läuft, dass man die absolut falschen Dämonen zum Besiegen eines Bosses hat, aber nicht die Geduld aufbringt mehrere Stunden zum Züchten des perfekten Teams zu verbringen. Die meisten Passwörter sind natürlich Buchstaben/Zahlen/Symbole Gibberisch, allerdings gibt es von ein paar NPCs im Spiel und offiziell von Atlus Spezialpasswörter. „Madoka Ueno“ eingegeben erschafft z.B. als Tribut an Nocturne eine Pixie mit Megidolaon und Mediarahan - den stärksten Almighty- und Heilzaubern der Serie.

Mein liebster EX-Mission-NPC bisher ist übrigens Anthony. Der hat eine ganze Reihe Missionen, die sich jeweils darum drehen, dass er sich in eine Dämonin verliebt hat, man diese nun aufsucht, sie sagt, wie scheiße sie Anthony doch findet, und man dies ihm dann beibringen muss. Nur, damit er direkt eine andere Dämonin toll findet. Besonders witzig war Lilim, in die er sich verliebt hat, nachdem er davon geträumt hat, mit ihr Sex zu haben (was so auch zur Mythologie passt, da Lilim angeblich im Traum mit Männern schlafen und so ihnen Energie entziehen). Sobald man die nächste Lilim anspricht, lässt sie einen nun ausrichten, dass Anthony nie im leben eine Frau befriedigen können wird, so schlecht war er :D

1.5.10 01:28


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