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#532: Superhero Sunday - Yatterman

Yatterman ist ein Superhelden-Anime aus den 70ern von Tatsunoko. Zumindest ursprünglich. Wie bei Casshern gibt es aber auch hier einen aktuellen Reboot in Form einer neuen TV-Serie und eines Live Aciton Filmes. Ganz so ambitioniert mag das Project nicht sein, während Casshern sowohl in der Live Action wie in der Sins Anime-Serie aus dem Superhelden-Anime für Kinder eine ernstes und düsteres Acitondrama vor mehr oder minder postapokalyptischen Hintergrund macht, ist Yatterman damit zufrieden, das Ursprungskonzept beizubehalten und nur etwas zu modernisieren, sprich Yatterman Live Action ist durch und durch ein Kinderfilm.

Es gab mal das mächtige Artefakt Skull Stone, der in 4 Teile zerbrochen wurde. Die Bösen, die ungefähr so kompetent wie Team Rocket sind, suchen jene nun, um sie ihrem Boss, den Gott der Diebe zu überreichen. Denn die Bruchstücke haben die Macht, Zeit und Raum zu verändern, was dazu führt, dass in ihrer Nähe immer wieder Dinge verschwinden. Fügt man sie alle zusammen, hat man also die Macht nach belieben durch die Zeit zu reisen. Das Heldenduo Yatterman kämpft natürlich darum, dies zu vereiteln.

Und das war die Handlung im Prinzip auch schon. Yatterman mag zwar ein Kinderfilm sein, ist aber dennoch auch wenn man erwachsen ist, echt super unterhaltsam. Natürlich sind einige Witze nur doof, aber im Schnitt bekommt man so viel und so schnell Nonsens-Blödsinn geboten, dass man einfach nur herrlich das Hirn ausschalten und die kunterbunte Achterbahnfahrt genießen kann. Einige Einfälle sind wirklich herrlich schräg, wie wenn z.B. einer der Bösewichte sich überlebt, was er sich denn am meisten wünscht, und in seiner Traumsequenz dann in einem riesigen Haufen japanischer Schulmädchen badet. Der Film ist immerhin von Takashi Miike und wenn man dem Mann eines lassen muss, dann das er immer interessante Ideen auf den Tisch bringt und seine Filme selten langweilen (Like a Dragon mal ausgenommen, der hätte kaum dröger sein können). Eigentlich interessant, wie der Mann mal für so raue und unkonventionelle Filme wie Visitor Q, Dead or Alive oder Audition berühmtberüchtigt war und in den letzten Jahren plötzlich lauter Mainstream wie Yokai Wars, Crows Zero oder Yatterman produziert.

Dank der japanischen Mentalität kommt Miike dann auch mit ein paar Gags weg, die in einem westlichen Kinderfilm absolut als unangebracht gelten würden. Vom verschwinden des „Pea“ in der „Giant Peacock“-Reklametafel bis hin zu einem Roboter mit Titty Missiles, die er vorbereitet, indem er sich die Nippel reibt und dabei stöhnt.

Ganz gegen Ende mag es noch den einen oder anderen dramatischen Moment geben, weil das ja irgendwie obligatorisch in ein Finale gehört, aber glücklicherweise verweilt der Film nie lange darauf, sondern schaltet immer wieder schnell auf einen Witz oder Action um. Man muss also nicht wie bei Cutie Honey befürchten, nach der ersten unterhaltsamen Nonsens-Feuerwerk-Hälfte plötzlich total ernst und sterbenslangweilig zu werden. Und obendrauf gibt's sogar noch einen total Ohrwurm-verdächtigen Soundtrack.


12.9.10 00:52
 


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


blorg / Website (23.9.10 13:45)
die serie war doch auc hnicht besser, mit szenen wie:



:P


Kaoru (24.9.10 00:58)
Ich hab' die Serie nie gesehen xD Wobei mir der Film fast Lust du macht.

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