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#527: Superhero Sunday - Supaidaman

Es ist ja alles andere als unüblich, beliebte Serien ins Ausland zu lizenzieren. Für einige Länder, gerade früher, wo es noch kein Internet gab, hat man allerdings auch immer mal wieder gerne eine auf den Landesgeschmack zugeschnittene Adaption erstellt, ohne viel Qualitätskontrolle von den ursprünglichen Rechteinhabern. Wer sollte in den 70ern schon herausfinden, dass in Japan gar nicht ein US-Spiderman lief, sondern eine ganz eigene Serie erstellt wurde, im Stile der dortigen Sentai-Serien und um beim Merchandise nicht nur eine Action Figure von Spiderman verkaufen zu können mit einem eigenem Mottorad, Auto und Mecha ausgestattet wurde. Vor 30 Jahren konnte halt keiner ahnen, dass man so was alles irgendwann mal im Internet auftreiben können würde. Im Falle von Spiderman sogar for the lulz auf der offiziellen Marvel-Homepage für jedermann gestreamt.

Vor einigen hundert Jahren hat Professor Monster mit seiner Iron Cross Army den Planeten Spider vernichtet und kam dann auf die Erde, um auch hier seine Übernahmevorbereitungen zu treffen. Takuya, eigentlich ein recht sorgloser Rennfahrer, wird dort hinein gezogen, als sein Vater von der Iron Cross Army getötet wird und Takuya auf den letzten Überlebenden von Spider trifft, der ihm einen Armreif gibt, durch den er sich nun in Spiderman verwandeln und den Mecha Leopardon herbei rufen kann, um gegen die Iron Cross Army kämpfen zu können.

Die erste Folge anzuwerfen und dem Opening gewahr zu werden ist eigentlich mal wieder so eine typische „Oh, Japan…“-Situation. Doch darf immerhin gehofft werden, es würde zwar trashig und cheesy, aber eben auf eine witzig unterhaltsame Art und Weise wie ein Adam West Batman. Leider ist das nicht wirklich der Fall. Alle 41 Folgen hab ich mir freilich nicht angesehen, sondern nach 3 aufgehört, da ich ehrlich gesagt recht gelangweilt war. Hier und da mag man ein wenig schmunzeln, aber letztendlich ist es eine billig geschriebene, billig produzierte, schlecht geschauspielerte Serie, die aber eben nicht witzig-schlecht, sondern langweilig-schlecht ist. Der immer gleiche Ablauf der Kinderserie – seltsame Ereignisse geschehen, Takuya geht nachforschen, Iron Cross Army steckt dahinter, ein wenig kämpfen gegen die 0815 Handlanger mit Schnäbeln, dann taucht das Monster des Tages auf und wird riesig, Spiderman ruft seinen Mecha und bekämpft es – führt auch eher dazu, dass man nach 5 Minuten gedanklich ganz woanders ist und hochschreckt, wenn plötzlich das Ending Theme einsetzt und merkt, dass man von den 15 Minuten dazwischen eigentlich gar nix mitbekommen hat.


29.8.10 11:00
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Muad (29.8.10 20:41)
Mich hat's ja eigentlich mehr an eine Vorstufe der Power Rangers erinnert

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