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#524: Anime Week - Legend of the Galactic Heroes Movie

Bei Legend of the Galactic Heroes handelt es sich um ein interessantes Projekt. Als man die Romane in ein Anime umsetzten wollte, befand man sich in einer Zwickmühle: Anscheinend fand man nicht, dass so ein komplexer Stoff als TV-Serie hohe Quoten erhalten konnte. Bei OVA-Serien kann man sich da schon mehr trauen, doch sind diese wiederum in der Regel nur wenige Episoden lang, selten länger als 13. Letztendlich brachte man die Serie als OVA raus, allerdings quasi nur unter Vorbestellung. Und die Fans hielten der Serie tatsächlich die Treue, letztendlich lief sie fast 10 Jahre und erreichte über 100 Folgen. Plus drei Filme und Spinoff-OVAs, die gut und gerne noch mal weiter 50 Folgen zählen. Das ist quasi einzigartig. Genauso die Tatsache, dass es eine Serie von über 100 Folgen ist, die diese tatsächlich komplett mit Handlung, Kriegsplänen und politischen Zerwürfnissen füllt, statt einfach für alles 10 Mal so lang zu brauchen, wie eine 26-teilige Serie und auf jede Handlungsfolge 5 Folgen hirnlosen Filler folgen zu lassen.

Doch genug der tollen Serie Honig um den Bart geschmiert (ernsthaft: Anschauen!), geschaut habe ich jetzt mit einiger Verspätung endlich den Film Legend of the Galactic Heroes: My Conquest in the Sea of Stars (oder auch Heldensagen vom Kosmosinsel – der Anfang, wie es am Ende des Filmes Serien-üblich in gebrochenem Deutsch steht). Jener spielt noch vor Beginn der OVA-Serie (ist auch vorher erschienen) und zeigt das allererste Aufeinandertreffen von Reinhardt und Yang Wenli auf dem Schlachtfeld. Ein Ereignis, das in den ersten OVA-Folgen hin und wieder angesprochen wurde. Dennoch fand ich es ganz gut, es erst nach der Serie zu sehen, aus dem einfachen Grund, da mir so Charaktere und Schauplatz bereits was sagen, denn in 60 Minuten kann man nicht besonders viel Hintergrund unterbringen und versucht es ehrlich gesagt auch nicht.

Es war auf jeden Fall mal ganz schön, die kleinen Anfänge dieser Charaktere zu sehen, die später noch so wichtig und das Universum formen werden. Sich dran zu erinnern, was sie noch alles durchstehen werden müssen, wie man ihre mannigfaltigen Persönlichkeiten kennen gelernt hat, und wie die meisten von ihnen letztendlich sterben werden. Ohne die Serie gesehen zu haben ist der Film glaub ich nur halb so interessant, eben weil einem das ganze Hintergrundwissen abgeht. Abgesehen davon sind die Kriegspläne hier noch nicht so genial, da sich Yang und Reinhardt noch nicht in wirklichen Machtpositionen befinden und viel nicht durch ihre genialen Pläne, sondern der Blödheit aller anderen entschieden wird.


21.8.10 09:24
 


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