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#523: Anime Week - Freedom

Witzigerweise ist Freedom ein Anime, dass zum zelebrieren des 35-jährigen Jubiläums von Cup Noodles in Auftrag gegeben wurde. Das man es dennoch nicht unbedingt mit einem Schulterzucken übergehen kann, da nur billige Promotion oder so, sondern es doch einen Blick wert sein könnte, war allerdings ziemlich schnell klar, als die Werbebilder fürs Anime sehr eindeutig von niemand anderem als Katsuhiro Otomo (Akira, Memories, Steamboy) stammten. Letztendlich sollte dieser allerdings nichts weiter als der Charakterdesigner sein, Regie führte jemand andres.

Wir schreiben die Zukunft, die Erde ist zu Grunde gegangen, während die Bevölkerung der Mondkolonie EDEN, die eigentlich nur als Zwischenstopp zur Eroberung des Mars geplant war, erblüht ist. EDEN ist allerdings ein strickt regulierter Überwachungsstaat und als solcher gerade für Teenager wie Takeru und seine Freunde schrecklich langweilig. Hier und da mal eine Regel zu brechen führt sie dummerweise ziemlich schnell zur Entdeckung, dass die Erde anscheinend gar nicht so unbewohnbar ist, wie man der Bevölkerung weiszumachen versucht.

Freedom ist vor allem eine schrecklich unausgewogene Serie, besonders dafür, dass sie gerade Mal 7 Folgen lang ist. Denn die erste ist eigentlich relativ langweilig, dann zieht der Spannungsbogen für die Zweite und Dritte sehr schnell an, nur um mit der Landung auf der Erde wieder eine sehr ereignislose Folge Vier bis Sechs zu liefern und erst für das Finale (in doppelter Länge) wieder hochzufahren. Wenn nur drei von sieben Folgen interessant sind, ist das schon eine recht hohe Miss-Rate.

Auch ist der Hauptplot über den schier endlosen Mut und Hoffnung der Jugend, die sich gegen alle Ungerechtigkeit stellt, und alleine wegen ihrem Dickkopf und festem daran glauben obsiegt, etwas arg übertrieben aufgezogen. Soweit, dass der Hauptcharakter schrecklich dämlich wirkt. Der Kerl nimmt die enormen Gefahren der Reise vom Mond zur Erde ohne Rückfahrtschein in Kauf, nur weil er das Foto eines Mädels gefunden hat und sich so Hals über Kopf verliebte, dass er sie einfach treffen muss. Extremer Dickkopf, mit wenig funktionstüchtigen Gehirnzellen darin – der würde eher in eine dieser Endlos-Shonen-Serien wie Bleach oder Naruto passen, statt in eine Serie, die sich halbwegs ernst nehmen will. Aber will sie das überhaupt? Freedom scheint sich nämlich nicht ganz entscheiden zu wollen, ob sie nun eine ernste „Jugendliche Rebellion gegen den Überwachungsstaat“-Handlung verfolgen will, oder sich zwischendurch nicht doch lieber in Blödsinn ergeht.

Raus kommt halt eine Serie, die stellenweise ganz nett, aber weitestgehend echt einfach zu unausgewogen und schizophren ist.


20.8.10 04:48
 


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