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#522: Anime Week - Urotsukidoji

Heute geht es als einzigen Tag der Woche nicht um einen Anime, den ich zum ersten Mal schaue. Nicht wirklich einer der allerersten Anime, die ich gesehen habe, aber doch sehr früh dabei, ist nämlich die Urotsukidoji-Saga, der Adult-Anime schlechthin. Wenn jemand in den 90ern Anime als „das ist die kranke Scheiße, in der Schulmädchen von (Tentakel-)Monstern vergewaltigt werden“ abstempelte, sprach er von Urotsukidoji. Nebenbei ist die erste dreiteilige OVA-Serie zusammen mit Vampire Hunter D: Bloodlust so ziemlich mein Lieblings-Horror-Anime, die ich alle paar Jahre mal wieder schaue.

Irgendwie fand ich es immer cool, dass der kurze anfängliche Einleitungstext mit „Höre, hochmütiges Menschengeschlecht“ beginnt xD Aber auch egal, jedenfalls gibt es neben der Welt der Menschen auch noch jene der Dämonen und jene der Menschenbiester. In ihnen gibt es die Legende des Chojin, ein Übergott, der alle 3000 Jahre erwacht, um die drei Welten in sein ewiges Königreich zu führen. Amano ist ein Menschenbiest auf der Erde, der nach der Wiedergeburt jenes Chojin sucht und denkt im Schüler Nagumo gefunden zu haben. Allerdings tauchen auch Dämonen auf, die dessen Auferstehung verhindern wollen. Einige Monsterkämpfe und Sexszenen später endet die ganze Angelegenheit aber nicht wirklich so, wie sich Amano das erhofft hat: Chojin ist nicht zufrieden damit, wie sich die Welten entwickelt haben, und lässt sie alle der Apokalypse anheim fallen, um in ein paar Jahrhunderten neu zu starten.

Wie gesagt, die Serie ist sozusagen ein guilty pleasure von mir. Wobei, eigentlich erst in den nachfolgenden Serien, den ersten Dreiteiler halte ich nämlich für ein legitim gutes Anime, wenn man denn auf das Zeug steht, dass man geboten bekommt. Und das ist nämlich ein Mix aus Horror und Hentai. Dämonen und Bestien, die sich gegenseitig verstümmeln und die Därme rausreißen; Menschen, die Pakte mit Dämonen eingehen, um an Macht zu gelangen; eine verkommene Welt, in der die Liebe zwar existieren mag und sogar heilende Wirkung haben kann, aber letztendlich nicht triumphieren kann; eine Welt, in der animalische Lust nach Sex und Blut regiert. Und eine Geschichte, die tatsächlich ganz gut  ist. Irgendwie fand ich die Chojin-Legende immer sehr interessant. Das hier ist sozusagen wirklich nur das erste Kapitel darin und es ist fast etwas schade, dass die ganze Angelegenheit in den Sequels zunehmen verwässert und letztendlich nie zu einem zufrieden stellendem Ende geführt wird, denn der hiesige Beginn ist mal richtig toll (und das Remake The Urotsuki übrigens auch). Wenn auch erstaunlich depressiv gegen Ende, wobei die ersten zwei Folgen im Gegensatz zu den Nachfolgern auch hier und da eine kleine witzige Einlage haben, um die Sache etwas aufzulockern (der Satz „Wenn du mir meine Muschi vollsabberst, kann ich sie nie wieder benutzen“ bringt mich immer wieder zum Lachen ;P )

Man darf natürlich nichts gegen die fiese Scheiße, die hier abgeht, haben. Für empfindlichere Naturen gibt es hier nichts zu holen, auch wenn Urotsukodji altersbedingt natürlich auch längst nicht mehr das ekligste in Sachen Gore oder die perversesten Sexaktionen zu bieten hat, sondern einen gewissen Teil an Schockvalue verloren hat, ja stellenweise rückblickend fast harmlos wirkt.


19.8.10 06:05
 


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