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#521: Anime Week - Gundam Seed Destiny

Die Gundam-Franchise mag die Japaner nun schon seit über 30 Jahren begeistern, für mich war sie bisher allerdings eher hit and miss. Ein paar Serien mochte ich (Gundam Wing, Gundam 00) und andere nicht (Gundam X, Gundam 00 Season 2). Eines haben die TV-Serien allerdings alle gemein: Sie sind wesentlich zu lang. Und so habe ich bei Gundam Seed ohne Umschweife lieber die drei 90-minütigen Film-Zusammenschnitte geschaut, denn die ganzen 50 Folgen. Und selbiges nun auch für die Nachfolgestaffel Gundam Seed Destiny in vier Filmen.

Same old, same old. Der Krieg ist 2 Jahre her, doch gibt es immer noch Spannungen zwischen Erde und Kolonien. Einer Seite werden Gundams gestohlen, jemand lässt eine Kolonie auf die Erde fallen und schwupp, schon eskaliert die Situation in den nächsten Krieg und alle ehemaligen sowie neue Charaktere müssen mal wieder hinters Mechasteuer.

Um ehrlich zu sein ist Gundam die letzten Jahre nicht dafür bekannt gewesen, sonderlich kreativ zu sein. Auch die beiden Seed-Staffeln bringen eigentlich die altbekannten Story- und Charakterentwicklungen bzw. –Verwicklungen mit sich. Wenn selbst ich, der nur hier und da mal eine Serie geschaut hat, das Meiste schon kommen sieht, wird es wohl doch langsam mal Zeit für frischen Wind. Abgesehen davon mögen Gundam-Handlungen sich zwar um den Krieg drehen, man sollte aber dabei nie vergessen, dass dies Mainstream-Serien mit Zielpublikum im Teenagerbereich sind. Klar wird hier auch hin und wieder um den Sinn und Zweck der scheinbar nie enden wollenden Kriege sinniert. Aber viel in diesen Serien besteht aus cool posierenden Mechas, die man gut als Merchandise verkaufen kann, menschliches Drama bei den meist im Teenageralter befindlichen Charaktere, Kriegspläne, die nicht unbedingt immer mit absolut beinharter Logik bestechen, ein Status Quo gern einfach damit geregelt wird, dass eine Seite sich einen neuen Deus Ex Machina Gundam aus dem Arsch zieht. Die Gundam-Franchise ist kein Legend of the Galactic Heroes, mit weitestgehend realistischer Kriegshandlung, Plans within plans within plans und wo letztendlich eben mehr geredet und geplant, denn gekämpft wird. Gundam ist cool inszeniert und von überschaubarer Logik, auch Seed Destiny ist da nicht anders.

Aber das alles akzeptierend ist Gundam Seed Destiny dennoch wirklich unterhaltsam gewesen. Es ändert zwar auch nichts daran, dass die Gundam-Franchise schon längst von anderen Mecha-Serien wie RahXephon, Tengen Toppa Gurren Lagann, Macross Frontier und Code Geass Season 1 das Wasser abgegraben wurde, aber für gute Unterhaltung sorgt es immerhin und ist nicht zu so einem idiotischen Trainwreck wie die zweiten Staffeln zu Gundam 00 oder Code Geass verkommen. Es in vier 90-Minütern statt fünfzig zu 20 Minuten gesehen zu haben, war übrigens auch erneut gar nicht übel, hier und da wirkt es etwas gehetzt oder sprunghaft aber ohne die vollwertige Serie zu kennen, fällt nicht wirklich auf, dass was Wichtiges fehlen würde.


18.8.10 04:14
 


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