Startseite
    Gojira
    Let's Play
    MegaTen Online
    Point & Click
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   Ze New Blog!
   iReview
   iTwitter



http://myblog.de/tsuki.no.yume

Gratis bloggen bei
myblog.de





#519: Anime Week - Adieu Galaxy Express 999

Ich war mal über 10 Jahre lang ein hardcore Anime-Fan, bin aber da doch in letzter Zeit etwas raus gefallen. Ich habe keine Übersicht mehr, was gerade offiziell released wird, welche langweiligen Endlos-Shonen-Serien im TV ausgestrahlt werden und was die aktuell overhypte Serie ist, die im Akkord gefansubt wird. 2010 habe ich glaube ich bisher nur Midori und Aoi Bungaku Series gesehen. 2009 sieht mit Dai-Akuji, Diebuster, Casshan, Casshern Sins, Chaos;Head, Gundam 00 S2, Devil Lady, Maria + Holic, Moonlight Lady, Queen's Blade, Sakura Wars TV und Robotech schon besser aus, aber das war alles zum Großteil in der ersten Hälfte des Jahres. Plus das eine oder andre, das ich vergessen habe. Also wird's mal wieder Zeit, ein paar Dinge zu sehen. Alles was, was ich bereits seit Jahren als Fansub runter geladen habe, dann aber nie Zeit oder Lust zum Schauen hatte, damit's von der Platte verschwinden kann.

Den Start macht Adieu Galaxy Express 999, der Sequel-Film zu Galaxy Express 999 (von dem ich die Film-Version, nicht die TV-Serie, gesehen habe). Die Rebellion hat begonnen… und schon wieder fast verloren. Der Heimatplanet der Maschinen, die auf diejenigen herabsehen und über sie herrschen, die sich dazu entschlossen haben, ein sterblicher Mensch zu bleiben, statt sich einen neuen unsterblichen Maschinenkörper zu beschaffen, wurde zwar zerstört, doch das hat ihren Vormarsch alles andere als aufgehalten. Tetsuro, der dachte, dass nun alles gut wird, ist Teil einer der letzten Widerstandszellen, als er eine Nachricht von der am Ende des letzten Filmes verschwundenen Maetel bekommt, die ihn auffordert in den Galaxy Express 999 einzusteigen. Und so begibt sich der 999 nur mit Tetsuro als Passagier auf seine vielleicht letzte Reise.

Was mir am Leijiversum immer gefallen hat ist, dass der Mann wenig auf Realismus setzt und stattdessen eine Zukunft nach seinen Vorlieben wählt, die einen ganz besonderen Vibe hat. Westernstädte auf abgelegenen Planeten, Jules Verne-esque Weltraumpiraten und mit einer Dampflok durchs Universum.

Von der Handlung her ist Adieu seinem Vorgänger relativ ähnlich. Es beginnt mit einem Schicksalsschlag Tetsuros, woraufhin er sich in den 999 begibt und erst mal ein paar kurze Episoden auf einigen Haltestellen durchlebt, bis er an der Endstation anlangt, wo der große, fiese (und vorhersehbare) Plottwist wartet und das ganze in ein „irgendwie schon, aber auch wieder nicht ganz Happy End“ ausfliest. Und natürlich dürfen Gastauftritte von Captain Harlock und Queen Esmeraldas nicht fehlen. Nur das Adieu vor der Kulisse eines im Untergang befindlichen Universums noch mehr Endzeitstimmung hervorbringt und noch depressiver wirkt, als der vorige Film. Diesmal werden die Fragen von Pro und Contra der Sterblichkeit/Unsterblichkeit eher weniger behandelt, stattdessen ist der rote Faden eher die unerschöpfliche Hoffnung und Mut der Jugend, die sich keinen Widrigkeiten zu beugen vermag und die so viele beim Erwachsenwerden verlieren.

Wie schon der Vorgänger ein wirklich schöner Film, nicht ganz so gut wie dieser, dafür aber besser als Space Symphony Maetel. Ein wenig suspension of disbelief muss man allerdings mitbringen, nicht nur wie üblich was die eigenen Gesetze des Leijiversums angeht, sondern auch was kleinere Plotunstimmigkeiten zum ersten Film und extreme Plot Convenience im Finale angeht.


16.8.10 00:03
 


Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung