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#518: Superhero Sunday - Spider-Man 3

Im Gegensatz zum vorigen Film, wo alles für Peter Parker übertrieben schlecht lieft, geht's ihm diesmal erstaunlich gut. Er hat seine Mary Jane, der er sogar einen Heiratsantrag machen will, sein Job läuft ganz gut und sein Notendurchschnitt ist auch wieder in Ordnung. Lediglich das Verhältnis zu seinem ehemalig besten Freund, der denkt Spider-Man habe seinen Vater den Green Goblin umgebracht, ist weiterhin gespannt.

Das bleibt natürlich nicht so, sonst gäbe es keinen Film. Mary Jane bekommt Probleme, Peter ist von seinem Erfolg zu high, um das zu merken, ein Stein aus dem All fällt auf die Erde und die daraus kommende Flüssigkeit heftet sich an Peter. Er bekommt gesagt, der Mörder seine Onkels wäre noch auf freiem Fuß, Hass überkommt ihn, die schwarze Substanz übernimmt ihn und Peter wird Böse. Letztendlich befreit er sich vom schlechten Einfluss, doch übernimmt Venom nun einen neuen Gegner von ihm, der zusammen mit dem Sandmann M.J., mit der Peter nun zerstritten ist, entführt (was eine Überraschung). Peter und sein ehemaliger Freund müssen sich trotz ebenfalls eskalierten Differenzen zusammen tun, um sie zu retten, wodurch zwischen ihr und Peter wieder alles OK ist, der Freund aber stirbt.

In Spider-Man 3 steckt ein guter Film, der irgendwo während der Exekution der ganzen Sache gewaltig auf der Strecke blieb. Es gibt einige interessante Dinge hier drin, aber die Fülle an Sachen erdrückt alles und lässt den Film sich ziehen ohne Ende. Spider-Man wird böse. Hätte was werden können, leider stellt das Script den veränderten Peter Parker häufig nicht wirklich „böse“ oder von seinem Zorn konsumiert, und vielmehr wie ein leicht aufgeblasenes Arschloch hin und wenig mehr. Der ganze Sandmann Subplot geht viel zu lang und führt zu nichts, außer dass Peter eben jemanden hat, der seinen Zorn anheizt. Die Auseinandersetzung mit seinem ehemaligen Freund ist nun schon seit 2 Filmen unausweichlich, ist letztendlich aber auch unglaublich lahm umgesetzt. Die Differenzen mit Mary Jane wirken gekünstelt, um etwas mehr menschliches Alltagsdrama zwischen den Villian-Supergau, von denen keiner so wirklich gut zum Zuge kommt letztendlich, zu bringen. Den Film von seinen fast 2 1/2 auf nur ungefähr 1 1/2 Stunden runter gekürzt, die Sandman-Sache ordentlich zusammen gestaucht, weniger des viel zu langweiligen Paddings zur Filmmitte, den Random Reporter Dude rausgeschmissen und Venom stattdessen den ehemaligen Freund übernehmen lassen, dann hätte was draus werden können. So wie er ist, ist der dritte Film aber mit Abstand der schwächste der Reihe.


15.8.10 00:44
 


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