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#506: Sins of the Father

Riven - The Sequel to Myst ist durch. Im Prinzip ist es Myst, nur größer/besser. Ein paar Problemchen nimmt es sich etwas an. So ist die Ausführung der Rätsellösung nun kein Problem mehr - sowas wie das Musikpuzzel in Myst, bei dem man selbst wenn man die Lösung weiß, trotzdem noch lang brauch, um sie auch korrekt auszuführen, gibt es hier nicht. Was nicht bedeutet, dass Riven einfacher ist. Die meisten Rätsel haben immer noch vage bis gar keine Lösungshinweise in der Welt versteckt. Bekanntlich ist es am Besten zu schauen, womit man alles interagieren kann, was dadurch passiert und sobald man den Überblick hat nachzudenken, wie dies jetzt alles zusammen passen und einem beim Weiterkommen helfen könnte. Also gewohnt obskur, doch gleichzeitig in sich logisch, sobald man endlich auf die Lösung gekommen ist.

Das Problem der Leere, die zwar etwas zum Konzept der Serie gemacht wurde, bei Myst aber wahrscheinlich auch aus technischen Beschränkungen zu Stande kam, ist auch etwas geholfen worden. Man trifft nun etwas häufiger einen anderen Menschen in einer FMV und auch in der Umgebung an sich gibt es tierisches Leben. Riven wirkt also nicht ganz so tot und leer wie Myst. Wobei man die meiste Zeit natürlich immer noch alleine dasteht und viel Plot nicht in FMVs erzählt bekommt, sondern trocken in Tagebüchern von mehreren dutzend Seiten nachlesen darf. Tell, don't show? Immerhin sieht das Spiel im Gegensatz zu seinem Vorgänger selbst heutzutage noch ganz hübsch aus, wenn auch etas verpixelt, geade in den FMVs natürlich. Die gar nicht mal so übel geschauspielert sind.

Die Story dreht sich weiterhin um Familienangelegenheiten. Atrus hat einem am Ende von Myst, wo er Probleme mit seinen beiden Söhnen hatte, ja eröffnet, dass er wahrscheinlich bald erneut Hilfe braucht. Diesmal muss man seine Frau vor seinem Vater retten. Die Geschichte ist aber gewohnt eher einfach gehalten und nimmt sich wie die eigentlich interessant ausgearbeite Welt stark zurück. Es ist schon fast etwas Verschwendung, so viele gut ausgedachte Dinge so stark zurückzunehmen, weil sie letzendlich nur als stage setting für eine große Puzzelansammlung herhalten müssen.

Durch kleine Verbesserungen hat mir Riven zumindest besser gefallen, als Myst, doch das was ich weniger mag, ist vermindert natürlich auch noch hier vorhanden: Es ist eine große Ansammlung von eher obskuren (wenn auch in sich logischen) Puzzeln, bei denen einfach der durchgängige rote Faden, die Motivation diese zu lösen, zu schwach gehalten ist. Im Hardcore Gaming 101 Artikel wird die Myst-Serie mit Archeologie verglichen, da man in einer Welt ist, bei der man aus kleinen Hinweisen in der Umgebung herausfinden muss, wie diese fremdartigen Dinge funktionieren, und die eher Story-arm sind, weil die meisten Dinge, die man herausfindet, bereits vor langer Zeit geschehen sind. Nur komme ich in dieses Mindset nicht wirklich rein, ich brauch da doch etwas mehr Zusammenhang und Grund für mein Tun.

28.7.10 22:45
 


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