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#435: Godzilla Monday - 2001

Es dauert nie lange, bis Toho die beliebtesten Monster neu auftauchen lässt. Und da die Millennium-Reihe nicht sonderlich erfolgreich begonnen hatte, mussten für den dritten Film große Geschütze aufgefahren und gleich zwei reingestopft werden. Gelohnt hat es sich, Godzilla, Mothra and King Ghidorah: Giant Monsters All-Out Attack ist der erfolgreichste Millennium-Film.

1954 ist Godzilla aufgetaucht und wurde seither nie wieder gesehen. Doch mittlerweile kommt es zu seltsamen Vorfällen, für deren geschehen er verantwortlich zu sein scheint. Auch eine Möchtegernreporterin eines Schundsenders, die gerade eh im Gebiet einen bericht über die 3 legendären Yamato-Schutzgottheiten machen wollte, geht der Geschichte auf die Spur.

Allerdings tauchen gleich zwei Monster auf: Godzilla aus dem Meer und Baragon zu Land (der war nicht beliebt genug, ums in den Titel zu schaffen). Heilloses Durcheinander garantiert. Die beiden treffen aufeinander, kämpfen und Godzilla besiegt Baragon. Mittlerweile glaubt man auch zu wissen, was Godzilla so unzerstörbar macht: Er ist nicht einfach nur ein mutierter Saurier, sondern in ihm stecken die Rachsüchtigen Geister aller Opfer des Zweiten Weltkrieges.

Kurz nachdem Baragon besiegt ist, erwachen die beiden anderen Schutzgötter. Mothra trifft zuerst auf Godzilla, der nun bereites in Tokyo eingetroffen ist. Beide kämpfen etwas, bis Ghidorah eintrifft. Godzilla schaltet zuerst Ghidorah aus und tötet dann Mothra. Deren freigesetzte Energie lässt King Ghidorah auferstehen, der Godzilla unter Wasser bekämpft.

Das Militär sieht mittlerweile seine letzte Chance: Per Kamikazeeinsatz einfach einen Sprengsatz innerhalb Godzillas zünden. Der Vater der Reporterin, welcher der Einsatzleiter ist, erklärt sich dazu bereit, lässt sich von Godzilla schlucken, sprengt ihn und schafft es doch wieder aus der ganzen Sache unbeschadet hervorzukommen.

Endlich mal ein guter Film in der Millennium-Ära. Jetzt wo sie bereits halb rum ist, wurde das auch langsam mal Zeit. Auffällig dabei, dass man erneut eine neue Timeline erfindet: Das 1954er Original ist geschehen, alles andere nicht (allerdings werden die Ereignisse des US-Filmes angesprochen, aber stark angezweifelt, dass es sich dabei um den echten Godzilla handelte). Überhaupt versucht man stark, an den glorreichen Ursprung anzuknüpfen. Weniger abgedrehte Ideen, da die Monster diesmal relativ „gewöhnliche“ Schutzgottheiten sind und keine singenden Feen vorkommen. Lediglich die Idee, dass Godzilla die ganzen Seelen des WWII in sich trägt, schluckt sich eher schlecht, hält aber für die etwas übertriebenen Antikriegs-Untertöne her. Zudem ist der Suspense-Teil zu Beginn des Filmes, wenn die seltsamen Ereignisse beginnen, aber noch keiner so richtig Ahnung hat, was sie verursacht und das daraus resultierende Chaos nett gemacht (in dieser Timeline hat man es ja seit 50 Jahren mit keinerlei Monstern zu tun bekommen). Nur leider etwas lang, da man als Zuschauer sowohl durch den Titel wie auch der Legende innerhalb des Filmes direkt weiß, welche Monster auftauchen werden. Man wird also natürlich nicht so überrascht wie die Leute im Film und der Suspens-Teil ohne wirkliche Suspense zieht sich etwas.

Wenn's dann mit dem Auftreten der Monster so richtig losgeht, dann aber immerhin richtig und hört auch nie für lange auf. Da fällt es dann auch nicht schwer ins Gewicht, dass man sich um den eingestreuten menschlichen Teil der Geschichte zwischen Vater und Tochter nicht wirklich zu interessieren beginnt. Die Action-Shots sind alle extrem cool in Szene gesetzt  und die Monsterkämpfe spannend, ohne zu lang zu sein. Gerade Mothra profitiert davon, da es dadurch zu keinen der üblichen Interaktionsschwierigkeiten kommt. Die Schutzgötter mögen etwas schwach wirken, aber dafür sind sie ja auch zu Dritt und Godzilla als Racheengel soll nun mal übermächtig und Furcht einflößend sein. Das kommt durch die komplett weißen, Pupillenlosen Augen auch sehr gut zur Geltung. Zudem hat man sich mit dem Design wieder etwas an die Showa-Zeit angelehnt, von Färbung, gut abgesetzten Kopf und dem Aussehen von Rückenstacheln und Beam (nun wieder Blau statt Rot wie in den vorigen Filmen). Die beiden vorigen Versionen haben mir allerdings doch etwas besser gefallen. Lediglich der Leuchteffekt beim wiedergeborenen King Ghidorah mag etwas too much sein.

Trotz schwacher Story, etwas lange bis er ins Rollen kommt und seltsamer Godzilla-Entstehungsgeschichte, ist All-Out Attack der bisher beste und sehenswerteste Millennium-Film. Noch nicht ganz ein Highlight der Gesamtserie, sondern „nur“ ganz gut, aber das ist bei einer 30 Filme umfassenden Serie ja auch nicht übel.


3.5.10 09:46
 


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