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#428: Godzilla Monday - 2000

Wie üblich ein Jahr nach dem Vorgänger, kam mit Godzilla vs. Megaguirus der Film raus, der in Japan am wenigsten Profit erwirtschaften konnte.

1954: Godzilla greift zum ersten Mal Tokyo an. 1966: Zur Eröffnung des ersten Atomkraftwerkes, erscheint auch Godzilla, um dieses zu zerstören. Man beschränkt sich von nun an also auf saubere Energie, um Godzilla nicht erneut anzulocken. 1996: Mit Plasma-Energie hofft man nun jegliche Energieprobleme gelöst zu haben, doch erneut greift Godzilla an.

Mittlerweile wurde eine Spezialeinheit zur Bekämpfung Godzillas gegründet, die eine neue Waffe entwickeln: die Black Hole Cannon. Jup, man will Godzilla besiegen, in dem man einfach mal schnell ein schwarzes Loch auf ihn wirft. Erste Tests scheinen auch erfolgreich.

Derweil findet ein kleiner Junge dort, wo der Test vonstatten ging, ein seltsames Ei. In Tokyo wird ihm jenes dann aber doch zu unheimlich und er entsorgt es in der Kanalisation. Kurz darauf ist ganz Shibuya überflutet. Man entdeckt dort die Larven von prähistorischen Insekten, deren Eier irgendwie durch den Test der Kanone in die heutige Zeit geraten sind.

Godzilla soll derweil auf eine unbewohnte Insel gelockt und von einem Satteliten aus beschossen werden. Da schlüpfen die Insekten, fliegen zu Godzilla und saugen an seiner Energie. Die Kanone wird abgefeuert, verfehlt Godzilla allerdings. Die Insekten fliegen nach Shibuya zurück und füttern eine riesige Larve mit der Energie, aus der Megaguirus schlüpft.

Godzilla macht sich auf nach Tokyo, kämpft mit Megaguirus und siegt. Doch sein Tokyo-Ausflug mit zugehöriger Zerstörung ist damit noch nicht rum. Anstatt wie bei Millennium nun in unsinniges Sinnieren zu verfallen, will man in Megaguirus sogar was dagegen unternehmen. Wie sich heraus stellt wurde die Erforschung der Plasma-Energie heimlich fortgeführt und Godzilla so angelockt. Die Kanone wird erneut abgeschossen und Godzilla verschwindet.

Megaguirus ist immerhin schon mal besser als Millennium. Hat aber viele ähnliche Probleme. Ich werde nie verstehen, warum eine Filmreihe, bei der es um einen Gummisaurier geht, der Pappstädte umwirft, sich so manisch um die Handlung bemüht. Den meisten Godzilla-Filmen um die 100 Minuten könnte man locker 15-20 Minuten Handlung entnehmen, ohne den sowieso nicht überragenden Plots wirklich wesentlich was zu nehmen, dafür die Angelegenheit aber weniger langweilig zu machen.

Megaguirus beginnt stark, sowohl mit der Erklärung der neuen Timeline (für den 54er Angriff wird sogar Stock Footage aus dem Original genommen, in die der neue Godzilla digital eingefügt wurde), als auch mit dem längeren 96er-Angriff. Auch das Finale ist wieder ganz ordentlich, doch dazwischen gibt es erneut viel Zeit, in der wenig passiert, Action schon mal gleich fast gar nicht. Ganz so langweilig wie Millennium ist's zum Glück dann aber auch wieder nicht. Zumal der Beweggrund warum der Charakter, der Godzilla unbedingt besiegen will, eben jenes will, diesmal erklärt wird. Auch andere Nods an frühere Filme gibt es, wie die Forscherin, die sicher geht, dass ihre Erfindung nach Vernichtung Godzillas ebenfalls vernichtet wird, um nicht missbraucht zu werden. Und der Kampf gegen Megaguirus ist vor ähnlicher Kulisse wie gegen Battra.

Was die Effekte angeht, haben sie sich gegenüber Millennium ebenfalls etwas gebessert. Die CGI-Effekte und –Insekten schauen immer noch etwas low budget aus (ja, eine gewisse low budget Optik gehört in die Godzilla-Filme, aber die sind echt mies), werden aber eher in Szenen genutzt, wo die Diskrepanz nicht so auffällt. Das Design von Megaguirus ist auch ganz nett, hat aber wie alle fliegenden Gegner Godzillas erneut so einige Interaktionsprobleme, was den finalen Kampf leider weniger spannend aussehen lässt, als möglich gewesen wäre.


26.4.10 08:25
 


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