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#176: The day I wanted to point and click... but didn't - The Reaper

Gah, anstatt "The Reaper" noch "We may have years, we may have hours, but sooner or later we push up the flowers" dran zu hängen, sprengt die maximale Titellänge bei Myblog xD But anyways. Heute sollte eigentlich Sorcerer-Day sein. Beginnend mit dem ersten Discworld. Das ist allerdings nicht von LucasArts und dementsprechend nicht mit Scumm programiert und somit nix ScummVM. Wenn man aber erst mal ScummVM gewöhnt ist, nervt es einen richtig, für ein Spiel auf DOSBox zurückgreifen zu müssen xD Da ich das Spiel in der ersten Hälfte des ersten Aktes auch nicht sonderlich witzig oder unterhaltsam fand - dabei mag ich die Bücher sehr - hab ich's letztendlich einfach abgebrochen und gut sein lassen.

Anstatt mich dann über zwei andere Spiele über Zauberer her zu machen, hab ich mir die für einen späteren Tag aufgehoben und stattdessen Grim Fandango gespielt.

Zwar auch von LucasArts und ein Adventure, aber nix mit Point & Click. 1998 war das Genre auf dem absteigenden Ast und man versuchte mit freier 3D-Bewegung wieder Leute ins Boot zu holen. Das ist auch einer meiner größten Nerv-Punkte am Spiel gewesen: Die Steuerung. Es werden vorgerenderte Hintergründe benutzt. Dadurch sieht man häufig allerdings Durchgänge, Leitern etc. nicht so sonderlich gut. Und dadurch, dass Manny jedes Mal automatisch die Richtung ändert, wenn er irgendwo nicht weiter kommt, anstatt stehen zu bleiben, kann es schon Mal sein, dass man einen engen Durchgang sehr einfach übersieht. Zudem ist es ein Horror, ihn durch vollgestopfte Gebiete zu navigieren. Durch ein Cafe voller Tische rennen zu wollen resultiert so häufig darin, dass er ständig im Kreis läuft und fast unkontrollierbar wird, da er einfach ständig gegen was stöst, wodurch er die Richtung ändert. Point & Click Interface wäre mir echt ne ganze Ecke lieber gewesen.

Der zweite größere Nervpunkt waren ein paar, wenn auch nicht viele, der Rätsel. Gott, dieser blöde Mist mit dem Öffnen des Tresorraums. Ich hab bestimmt über ne halbe Stunde gebraucht, bis ich die Dinger alle in die richtige Richtung zeigend hatte. Und zwar nicht, weil ich nicht wusste, wie es gehen sollte, sondern weil es bei mir trotzdem irgendwie nicht funktioniert hat. Immer wenn 2 oder 3 von den 4 nach rechts geschaut haben, hat die Drehung des nächsten irgendwas wieder umgeschmissen. Irgendwann hat ich's dann, nachdem ich schon kurz vorm Aufgeben war und nicht wirklich sagen könnte, warum es plötzlich geklappt hat. Bei dem Puzzle war ich dem Spiel wirklich bitterböse.

Der Rest ist toll. Eine Film Noir ähnliche Gängstergeschichte in einer vom Dias de Muertos inspirierten Totenwelt. Tolle Charaktere, voller Persönlichkeit und ein cleveres Script mit jeder Menge schwarzem Humor :3 Dazu die passende Optik (und die Szenarien sehen dank vorrendern natürlich toll aus - Navigationsschwierigkeiten hin oder her) und Musik. Hach, war schon toll. Und ein ziemlich langes Spiel. Hab letztendlich den ganzen Tag dran gesessen. Jedes der 4 Kapitel ist ungefär so lang wie ein Secret of Monkey Island.

Von daher, Story/Charaktere/Script und optische wie akustische Präsentation top, aber leider kleinere Macken im Gameplay was die Steuerung und den Nervfaktor bei ein paar der Rätsel angeht.

15.4.09 05:05
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


MuadDib / Website (15.4.09 09:04)
Hier kann ich dir mal komplett und widerspruchsfrei zustimmen. Grim Fandango gefällt mir genauso und genau Steuerung und dieses Tresorraumrätsel fand ich ziemlich nervig. Glottis ist toll, Manny sowieso, und das Zusammenspiel von Musik, Stil, Sprachausgabe und Art Design steckt IMO alle anderen Adventures in die Tasche

Discworld fand ich jetzt auch nicht sooo~o prickelnd. Ist wohl eher Fanservice für die Hardcore-fans. Discworld 2 und Discworld Noir fand ich (trotz der hakeligen Steuerung und den schier endlosen Bugs bei letzterem) bedeutend besser.

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