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#366: Godzilla Monday - 1973

Die Berg- und Talfahrt geht weiter und führt mit Godzilla vs. Megalon direkt wieder ins Tal. Ein Film, wo es in keinem Bereich nicht hapert.

Atomtests führen zu Erdbeben, die auch die Bewohner von Seatopia, deren Zivilisation im Geheimen unter Wasser floriert ist (unter dem Meer, unter dem Meer *sing*), bedroht. Direkt einen Gegenschlag planend, schicken sie das Monster Megalon los. Zugleich dringen sie ins Haus eines Wissenschaftlers ein, übernehmen die Kontrolle über dessen mit permanentem Joker-Grinsen geschlagenen Roboter Jet Jaguar, damit dieser Megalon führt – anscheinend ist das Supermonster ohne nämlich zu dumm zum geradeaus laufen. Das Megalon vielleicht nicht ganz so toll ist, scheinen auch die Seatopianer zu wissen und rufen Gigan zusätzlich zur Unterstützung.

Jet Jaguar kann der Kontrolle der Bösen entrissen und nach Monster Island geschickt werden, um Godzilla zur Hilfe zu rufen. Zusätzlich entzieht er sich nun jeglicher Fremdkontrolle – anscheinend wurde er vom Wissenschaftler ganz unlogischerweise darauf programmiert dies nach Lust und Laune zu können –, was ihm irgendwie auch die unerklärliche Kraft gibt, zum Riesen zu mutieren und beim Kampf gegen die beiden Monster zu helfen.

Godzilla vs. Megalon hat erneut das Hauptproblem, dass es einfach kein wahnsinnig interessanter Film ist. Das Geschehen dümpelt langweilig am Zuschauer vorbei und auch die dämlichen Momente sind nicht wirklich zum Lachen, sondern eben wirklich nur blöd.

Die Handlung in Godzilla-Filmen war noch nie so super, aber hier ist sie so mit Logiklücken versehen, dass selbst ein Schweizer Käse vor Neid erblassen würde. Wie konnten die Seatopianer vom gerade erst fertig gestellten Jet Jaguar erfahren? Warum ist der überhaupt in der Lage Megalon zu führen und warum benötigt dieser überhaupt geführt zu werden? Angeblich wollten sie Jet Jaguar auch nur, um nach seinem Vorbild eine Roboterarmee zu bauen… was aber ein mal kurz erwähnt, dann total vergessen wird und das Aussenden von Megalon auch nicht erklärt. Auch die Seatopianer an sich scheint der Film nach der Hälfte komplett zu vergessen. Warum sollte man in einen Roboter einprogrammieren, dass dieser sich Befehlen nach Belieben widersetzen kann? Und warum tut er das nicht schon, als er von dem Seatopianern missbraucht wird? Der ganze Film macht im Prinzip wenig bis gar keinen Sinn.

Die Optik ist auch nicht sonderlich ansprechend. So sieht der Film häufig eher low budget aus und  Stock Footage ist mal wieder extrem stark in Gebrauch. Und zwar erneut teilweise aus bis zu 10 Jahren alten Godzilla-Filmen entnommen und entsprechend nicht mehr so toll aussehend. Wer bei einem Monster, dass von einer Unterwasserzivilisation ausgeschickt wird und dessen Name Megalodon ähnlich klingt erwartet ein cooles Seeungeheuer zu sehen wird vom unspektakulären Riesenhirschkäfer auch eher enttäuscht. Jet Jaguar wirkt zwischen den Monstern deplaziert und der neue Godzilla-Suit sieht billig aus.

Selbst von der Musik her gibt's nix Gutes. Meist läuft typisches 70er-Jahre-Gehudel a la Smog Monster und in so einigen Szenen, in denen man es erwarten würde, überhaupt gar keine Hintergrundmusik, wie z.B. in der ersten Hälfte der Autoverfolgungsjagd.


1.2.10 14:22


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#367: Ratings are strange

Nein, dies ist kein Eintrag darüber, wie doof FSK/USK doch sind. Zumindest nicht wirklich. Natürlich denkt man sich manchmal schon, was die nun wieder geraucht hatten. Wenn z.B. ein harmloses Weiß Kreuz eine FSK18 bekommt, während Gantz uncut komplett ab 16 ist. Oder noch besser Jennifer's Body in der Kinoversion ab 18, im längeren Extended Cut dann aber ab 16. Oder die USK Digial Devil Saga ab 12 bewertet und damit auf gleiche Stufe mit nem harmlosen Final Fantasy XII setzt. Nicht, dass ich DDS jetzt unbedingt ab 16 sehen müsste, obwohl die deutsche USK damit schon weltweit das Spiel am niedrigsten bewertet hat (USA das übliche M-Rating [17+], die PEGI für Rest-Europa ab 16 und selbst die japanische CERO hat dem Spiel ein 15+ verpasst). Oder Final Fantasy II im PSX-, GBA- und PSP-Remake zwei mal ab 0 und dann plötzlich ab 12 ist.

Was ich eher interessant finde ist, dass lediglich visuelle Medien ein Rating-System haben. Filme haben die FSK, Spiele die USK und auch jeweils im Ausland entsprechendes. Aber für non-visuelle und schon wesentlich länger etablierte Medien wie Bücher und Musik gibt es das nicht. Auch für Manga als „Bücher“ – obwohl ich die nie so nennen würde – gibt's nix, allerdings da durch die Bilderchen doch visuell werdend auf manchen freiwillig dann doch ein empfohlen ab 16/18 Sticker für die brutaleren/schweinischeren Sachen gepappt wird. Wobei bei non-visullen Medien die Wertung weniger einfach wäre, da sich nun mal viel im Kopf abspielt, je nachdem wie detailliert die Beschreibung ist oder nicht.

Ich mein damit weder, dass ich für das eine die Rating-Systeme abgeschafft, oder für das andere geformt sehen will. Es ist nur was, was ich mal ganz witzig fand. Wenn ich Hannibal sehen will, muss ich theoretisch ab 18 sein, das Buch kann ich mir jederzeit so kaufen. Harry Potter als Buch wird von den Kindern ohne Probleme wie ne Droge konsumiert und alle sind froh, dass die Jugend doch mal wieder was liest, aber wenn's um die Verfilmungen geht hüpft plötzlich ein Großteil der Eltern im Dreieck, dass der Inhalt für ihre Kinder viel zu brutal und unheimlich ist. Und nen Hip-Hop-Album, wo's in den Lyrics „ich fick die alte Schlampe in den Arsch, bis sie blutet. Hat die dumme Nutte nich anders verdient“ oder was auch immer gehen würde, könnte sich auch jeder problemlos zulegen. Es sei denn es ist ein entsprechendes Musikvideo als Bonus oder schlimmes Bild im Booklet dabei, dann bekommt's vielleicht auch wieder einen Empfohlen-Sticker drauf oder so. Und als Musikvideo wird's dann von Musiksendern entweder in der zensierten Version oder erst ab 22:00 Uhr ausgestrahlt.

Wie gesagt, kein „oh denkt doch an die Kinder“-Geheuchel, dass man die vor den bösen Killerbüchern und –musik schützen müsste. Nur ne ganz witzige Beobachtung :D

4.2.10 18:38


#368: Animal Crossing Diary - Week Two

Tag 8:
Der Ausbau hat mir erneut den Hauptraum (und einzigen soweit) vergrößert. Ab nun müssten Nebenräume dran kommen. Der nächste Ausbau kostet aber satte 298.000 Sternies. Ganz schöne Inflation hier. Den Wolf konnte ich dazu überreden doch nicht weg zu ziehen. Mir haut hier keiner ab, bevor ich nicht sein Foto als Trophäe in meinem Haus stehen habe. Der Hund ist krank, ich war mal so nett und hab ihm Medizin gebracht – mir stirbt hier keiner weg, bevor er mir nicht sein Bild gibt.

Ich weiß immer noch nicht genau, in welchem Stil ich mein Haus einrichten will. Habe mal das Schachbett gekauft, die Einrichtungsart sollte sehr minimalistisch, modern sein. Und einen Wikingerhelm, harhar. Hab aber erst mal die Luigimütze auf behalten. Es hat sich immer noch niemand erbarmt mir eine Kirsche zu schicken, dafür war ein Frühlings-Bolero dabei, der ganz niedlich ist und den ich deswegen mal nicht verkauft habe. Der Schneemann hat mir einen Tisch gegeben.

Tag 9:
Heute gab es einige Firsts zu verbuchen. Die Ente Bill hat Geburtstag. Ich alter Cheapskate hab ihm als Geschenk einfach eine gerade ausgegrabene Falle angedreht. Und er hat sich drüber gefreut und mir sogar was zurückgeschenkt. Entweder mag er mich sehr, ist ziemlich dämlich, oder wollte das einfach unbedingt loswerden. Am Strand wurde eine Flaschenpost angespült.

Und ein UFO ist am Himmel entlang geflogen, das ich mit der Schleuder abgeschossen habe. Nicht gerade sehr stabil gebaut, wenn man bedenkt das es durchs All fliegen können muss. Damit ist auch die Frage, wie Aliens aussehen gelöst: Möwe im Raumanzug. Zomg, sind Möwen tatsächlich die Nachfahren von auf der Erde gestrandeter Aliens, die den Ägyptern, Azteken und Atlantern beim Bau ihrer ausgeklügelten Anlagen geholfen haben? Auf jeden Fall hab ich ihm die verstreuten Teile seines UFOs gesammelt, damit er es reparieren und wieder weg fliegen kann. Dafür hat er sich bedankt und mir sogar einen Kompass geschenkt – sehr nett, wenn man bedenkt, dass ich der Grund war, warum er überhaupt abgestürzt ist.

Nook hat einen Kamin und eine Bambuswand im Angebot gehabt, die ich beide gekauft habe. Der Kamin wird schon irgendwo zu passen und mit der Wand hab ich die Inspiration zur Einrichtung eines dritten Raumes: Klassisch japanisch. Der heutige Schneemann hat mir eine Uhr geschickt. Eine Kirsche wurde mir btw auch endlich geschenkt. Damit müsste ich nun alle Baumarten haben, die Kokospalme mal abgesehen, da mir hiefür erst mal ne Kokosnuss angeschwemmt werden muss.

Tag 10:
Die Ente Dauen möchte weg ziehen. Ich war mal im Rathaus und hab mir die Umwelt-Auskunft geben lassen. Laut dieser ist meine Stadt weder gut noch schlecht. Vielleicht sollte ich sie mal etwas verschönern, dann wollen die Tiere evtl. auch nicht so häufig weg. Zudem fangen die nicht nativen Bäume langsam an Früchte zu tragen, die ich zwecks besseren Verdiensts eh vermehren will. Neues Ziel: Perfekte Stadt, und zwar für 14 Tage, damit ich die goldene Gießkanne bekommen.

Also erst mal mit Patterns die 16x16 Felder der 16 Stadtareale zur besseren Visualisierung abgesteckt. Nun muss es in jedem dieser Bereiche 12-15 Bäume und 3 oder mehr Blumen geben. Müll darf natürlich keiner liegen gelassen oder vergraben werden und auch Unkraut gehört jeden Tag gerupft. Ich geh die Sache langsam an, immer wenn ein nicht nativer Baum Früchte hat, vergrabe ich davon jetzt welche in einem Areal, das noch nicht die nötige Baumanzahl beherbergt. Das wird dann jetzt schon die nächsten Tage dauern.

Tag 11:
Daune, das blöde Mistvieh, ist echt weg gezogen, obwohl ich versucht hab sie aufzuhalten. Dafür hat mir Konrad, der Hahn, jetzt sein Foto geschenkt. Der heutige Schneemann ist nix geworden, vom gestrigen hab ich einen Kühlschrank geschickt bekommen. Zudem war ein Comedian/Therapeut (ein Axolotl!) in der Stadt, der mir Emotionen beigebracht hat. Was auch immer.

Tag 12:
Erneut hab ich keine Ahnung, was das neu hinzu gezogene Vieh genau sein soll. Vielleicht ne Kuh. Vielleicht auch nicht. Die andere Ente kam zu Besuch vorbei und hat meiner Einrichtung 3 von 5 Sternen gegeben. Heimlicher Amazon-User, eh?

Tag 13:
Vielleicht doch keine Kuh, sondern ein Pferd? Auch egal. Zwei Geschenke geschickt bekommen, zum einen ein Fernseher vom gestrigen Schneemann und von Bill, der mir nach der gestrigen Hausbesichtigung nun etwas zugeschickt hat, was angeblich total gut rein passt. Tut es nicht. Aber immerhin free stuff zum Verhökern. Reiner mit seinem Schwarzmarkt war heut natürlich wieder da und diesmal war der Rembrandt sogar echt. Oh, und ein Blumenhybrid ist gewachsen.

Tag 14:
Das grüne Eichhörnchen will auch weg. Ernsthaft jetzt? Ich kann mich nicht erinnern, dass in meiner vorigen Stadt so viel weg gezogen wurde. Die ADHS-Generation von heute kommt einfach nicht zur Ruhe. Es ist auch Flohmarkt, was bedeutet, dass ich die Möbel der Nachbarn von ihnen weg kaufen kann (und sie auch bei mir vorbei schauen würden, wenn ich im Haus warten würde). Da aber alle scheiße eingerichtet sind, hab ich nix gekauft. Vom gestrigen Schneemann gab's ne Kommode – ich frag mich ja wann ich endlich mal die Tapete und Bodenbelag bekomme. Und ein Schnauzbart war zu kaufen… so ein Stummfilm-Bösewicht-Schnauzer… hab aber doch widerstanden.

7.2.10 07:35


#369: Godzilla Monday - 1974

Mit Godzilla vs. Mechagodzilla kommen wir nun nach Mothra und King Ghidorah zum dritten großen Gegner Godzillas, der in jeder „Staffel“ vorkommt.

Eine Schreinpriesterin hat eine Vision von einem bevorstehenden Monsterangriff (hauptsächlich in „I can't see shit“-Optik, aber irgendwo dazwischen hab'sch zumindest kurz ausmachen können, dass es Standbil-Stock-Footage von King Ghidorah ist, der im Film gar nicht auftaucht). Zudem wird eine Höhle gefunden, in der alte Schriftzeichen von einer Legende erzählen, laut derer ein schwebender Berg auftaucht, und dies der Vorbote eines Monsters ist, das die Welt zerstören wird. Doch zwei andere Monster werden sich ihm in den Weg stellen.

Und da taucht auch schon Godzilla auf und geht auf Zerstörungstour, muss sogar gegen seinen alten Kumpel Angilas antreten (der ziemlich schnell die Schnauze blutig geschlagen bekommt und sich für den Rest des Filmes raus hält). Doch da taucht ein zweiter Godzilla auf und wie sich raus stellt ist der böse Godzilla eigentlich ein aus Space Titanium erschaffener Cyborg. Im Kampf der beiden Giganten liefern sie sich ein Patt, wodurch sowohl Godzilla wie Mechagodzilla kurzfristig ausgeschaltet sind.


Nen bissl hin und her, die Aliens vom Planet der Affen, die Mechagodzilla gesendet haben, entführen einen Wissenschafter, der diesen wieder repariert. Die Schreinpriesterin erweckt den legendären King Caesar (Shiisa für die MegaTen-Spieler) und alle 3 Monster kämpfen gegeneinander. Die Aliens sind natürlich nicht wirklich vom Planet der Affen, aber wenn sie umgebracht werden und ihre wahre Form wieder annehmen, tragen die Schauspieler halt Affenmasken. Immerhin besser als Kakerlaken. Zu Beginn kann Mechagodzilla mit einem Haufen an Explosionen und Beams, dass man fast einen Epilepsieanfall bekommt, beide Monster in Schach halten, wird aber natürlich letztendlich doch besiegt. Und der entführte Wissenschaftler sprengt die Alienbasis in die Luft.

Godzilla vs. Mechagodzilla ist nicht nur eine enorme Verbesserung gegenüber dem drögen Vorgänger Godzilla vs. Megalon, sondern einer der besten Filme der Showa-Ära. Es wird so gut wie kein Stock Footage genutzt, Das Design von Mechagodzilla und King Caesar ist gut und die Kämpfe haben auch ordentlich Wumms dahinter. Da hat man der Serie zum 20-Jährigen mal was Gutes getan.

Selbst die Story war ganz unterhaltsam. Zwar geschieht das Patt der Riesenmonster schon um Minute 20 rum und bis zu den nächsten Kämpfen dauert es bis zur vollen Stunde, trotzdem war die Story-Exposition-Time dazwischen im Gegensatz zu so manch andrem Godzilla-Film gar nicht mal so dröge, da einfach viel mehr passiert. Es anfänglich ausschauen zu lassen, als wäre Godzilla plötzlich wieder der Böse, nur um etwas später dann den richtigen zu präsentieren, ist sogar ein relativ cleverer Plottwist für Serienverhältnisse. Auch wenn's nur drin war, um die Zuschauer zu überraschen – Mechagodzilla extra als Godzilla zu verkleiden macht jetzt im Storykontext nicht ganz so viel Sinn, wenn man wirklich drüber nachdenken will. Aber Logik in Giant Monster Flicks und so, ne?


8.2.10 15:37


#370: Dragon of Kansai vs. Dragon of Dojima

Bin mit Yakuza 2 durch. Im Prinzip Yakuza 1 Copypasta mit neuer Story, wenn man so will. Obwohl, ich denk hiermit habe ich einen Großteil an Sequels zu (japanischen) Spielen beschrieben xD

Das ist natürlich auch überhaupt nicht schlecht, wenn der Erstling so gut war. So spielt erneut die Story den zentralen Dreh- und Angelpunkt des Spieles. Wer die Nebenmissionen weg lassen und sich rein auf die Story-relevanten Sachen konzentrieren würde, wäre wohl wieder mehr mit FMVs schauen, denn Spielen beschäftigt.

Ganz so dicht ist die neue Geschicht leider dann nicht ganz. So verliert sie zum Mittelteil hin leider etwas an Fokus. Und das es wieder ein typischer Yakuza-Film made Game ist bedeutet zwar, dass Yakuza 2 toll inszeniert und spannend umgesetzt wurde, aber wie schon im Vorgänger auch viele Plotpoints verhersehbar sind, da sie Genre-typisch sind.

Zudem ist Yakuza 2 teilweise erstaunlich over the top. Wenn Kazuma zum Osaka Schloss gerufen wird, nur damit dieses dann in der Mitte auseinander fährt, um ein leicht kleineres Schloss aus purem Gold zu präsentieren, das man sich dann hoch kämpft, nur um einen Bosskampf gegen zwei Tiger zu bestreiten... ist schon sehr out there. Aber witzig auf jeden Fall xD

Auch die Liebesgeschichte wirkt etwas aprupt. Zuerst gibt es keinerlei Chemie (zumindest keine romantische) zwischen den beiden, dann fährt ne FMV-Montage, in der sie happy happy joy joy auf einem Date durch die Stadt sind, alles begleitet von einer Pop-Ballade und schwupp, von einer Minute auf die andere sind sie verliebt. Final Fantasy VIII all over again - nur mit sympathischen Charakteren. Und ohne, dass das Spiel plötzlich den ganzen Rest der Story über Bord wirft. Vielleicht parodiert man sich aber auch over the top selbst, bzw. die berüchtigte Liebesszene in Shenmue.

Aber trotz dieser Negativpunkte, fand ich die Story erneut ziemlich gut und spannend.

Am Gameplay hat sich nicht viel geändert. Es gibt nur in bester Sequel-Manier mehr von allem. Mehr und längere Nebenmissionen (darunter sehr viel spaßiges, wie z.B. Kazuma zum No.1 Host in einem Club zu machen oder einer Martial-Arts-Omi zu helfen), Kampf-Moves und neben dem bereits bekannten Stadtbezirk des ersten Teiles, gibt es nun einen neuen in Kansai zu erkunden. Allerdings hat man nie die freie Wahl zwischen beiden, sondern verbringt einige Kapitel in Kansai, andere in Kanto und ist auch auf die jeweilige Region gebunden. Wenn Haruka einem also sagt, ob man wirklich alles in Kansai erledigt hat, da man so schnell nicht wieder kommt, sollte man wirklich alle Nebenmissionen, die man tun will, machen, da es anschließend für den Rest des Spieles unwiederruflich nach Kanto geht.

Immerhin kam es mir so vor, als wäre Kazuma etwas leichter in den Kämpfen zu steuern diesmal. Und auch quasi neu sind Quick Time Events. Theoretisch gab es schon in Yakuza 1 hin und wieder, dass man im Kampf X hämmern musste, um sich aus dem Schwitzkasten eines Gegners zu befreien, oder Viereck, um einem Spezialschlag mehr Wumms zu verleihen. Hier gibt es aber während der Kämpfen immer mal wieder QTEs, besonders bei Spezialangriffen von Bossen, um ihnen auszuweichen. Auch beim Sturm auf das Schloss von Osaka löst man auf den Stockwerken Fallen aus, denen man per QTE ausweichen kann. Zum Glück sind das keine der berüchtigten "Press X to not die"-QTEs, sondern wenn man sie vermasselt, zieht's einem halt einfach nur viel von der Lebensleiste ab - aber instant death ist das alles nicht. Fast nicht zumindest, als der finale Boss des Spieles am Kampfende eine QTE ausgelöst und ich sie vermasselt hatte, war das leider doch instant death. Zum Glück kann man ja in Yakuza über Retry jeden Kampf sofort erneut beginnen. Das war aber auch das einzige Mal, dass mich ein QTE umgebracht hat, obwohl ich die meisten, da ich sie nicht gewöhnt bin, nicht rechtzeitig gedrückt habe. Ich kann mich aber allerdings an ein oder zwei andere Bosse erinnern, die zum Kampfende ein QTE abgefahren haben, da ich diese allerdings schaffte, weiß ich nicht, ob sie instant death gewesen wären. Ich nehm einfach mal an es ist wirklich nur beim Finalkampf.

Optisch sieht's natürlich auch wie Yakuza 1 aus, da bestimmt die gleiche Engine - wobei ich glaub etwas dran geschraubt wurde schon, die FMVs sahen noch etwas besser aus, als ich die des Vorgängers in Erinnerung hatte. Und Sprachausgabe ist diesmal komplett in Japanisch. Die Englische des Vorgängers war ja nicht wirklich schlecht, aber die O-Ton klingt doch noch besser. Gerade Kazumas Stimme x3

Diesmal sieht die Abrechnung wie folgt aus:

  • Difficulty: Easy
  • Temporary Easy uses: 0 (duh!)
  • Retries : 1 (blöder Endgegner)
  • Food Completion: 54%
  • Drink Completion: 14%
  • Side Mission Competion: 46%
  • Hostess Completion: 0%
  • Coliseum Completion: 0%
  • Locker Completion: 87%
  • Play Time: 23:21

Knapp 3 Stunden mehr als Yakuza 1, dafür hab ich aber weniger der Nebenmissione gemacht. Und wie man sieht gibt es diesmal Listen aller möglicher Dinge, die man komplettieren kann, was wohl auch kleine Boni frei schaltet.

So, Yakuza 3 kann kommen. Obwohl ich das Spinoff ja auch gern gehabt hätte. Yakuza im feudalen Japan? Hell yes! Na ja, vielleicht wirds nachgereicht, wenn sich 3 gut verkauft.

12.2.10 02:03


#371: Animal Crossing Diary - Week Three

Tag 15:
Die AdsH („Akademie des schönen Hauses“ oder so… vielleicht auch „schlechten Heuchelns“ oder „salziger Hoden“ ) hat mir die wöchentliche Bewertung geschickt und befindet meine Heimstatt oder Klöten haben 15.535 Punkte verdient. Was sich zu „auf dem Weg der Besserung“ übersetzt.

Vom gestrigen Schneemann gab es endlich die Tapete, am Strand wurde die letzte fehlende „Frucht“ Kokosnuss angespült (hoffentlich geht sie auch an) und Marika das Eichhörnchen konnte von mir dazu überzeugt werden, dass es besser wäre mir nicht weg zu ziehen. Den Monokel hab ich nun gegen nen coolen Augenverband ausgetauscht und ein Wildschwein hat mir eine rote Rübe verkauft. Täglich gegossen kann sie in einer Woche für ordentlich Gewinn verkauft werden – theoretisch.

Die Nachbarn sagen teilweise die dümmsten Sachen. Gerade hat sich einer drüber gewundert, was ich so weit von zu Hause weg mache – drei Schritte von meiner Haustüre entfernt.
 
Tag 16:
Es ist Lichterfest! Also hängen nun eine Woche lang an allen Häusern und Nadelbäumen Lichterketten. Hübsch, ich muss mich mal dran erinnern, die Woche auch mal nachts ins Spiel zu hüpfen, um sie mir in der Dunkelheit anzusehen.

Konrad der Hahn möchte weg ziehen. Kann er von mir aus ruhig, sein Foto hab ich schon und so macht er Platz für jemand neuen. Vom Schneemann gab es einen Schrank und bei Nook konnte ich einem Azaleenbonsai nicht widerstehen. Me lurvs ze Bonsais.

Ständig fragen mich die Bewohner nach neuen Catchphrases… oder besser gesagt catchwords. Teilweise selbst einen Tag, nachdem ich ihnen eine neues gegeben habe. Ich gebe mich dabei dann immer meinem inneren 12-Jährigen hin und lass sie was Versautes sagen. Das Resultat ist, dass man sich vorkommt, als wär man in einem Zoo voller Tourettekranker Tiere gelandet.

Tag 18:
Gestern war nicht wirklich was, außer das mir der Schneemann einen Teppich geschickt hat. Und da vom heutigen ein zweites Sofa kam, bedeutet das, dass ich dank meiner awesome Schneemann-bau-Skillz das komplette Schneeset voll habe. Für den Raum, den ich klassisch japanisch einrichten will, gab's dann heute einen Bambusboden und Mega-Laterne (Steinlaterne) zu kaufen.

Bill die Ente hat mir nun auch sein Foto überreicht und nach dem ich geschlagene 5 Minuten um die Geräuschquelle herum gegraben habe, gibt's in der Insektenausstellung des Museum nun auch eine Maulwurfsgrille zu bestaunen.

Womit ich btw auch jeden Tag meinen Geldbeutel aufbessere ist der Geldstein. Zufallsgeneriert kann nämlich täglich aus einem Stein, wenn man ihn mit der Schaufel verprügelt, Geld gewonnen werden. Macht absolut keinen Sinn, aber da ich so jeden Tag ca. 4.500 Sternies extra verdiene, beschwer ich mich da nicht weiter drüber.

Tag 19:
Nach dem ich mich noch gar nicht um die Blumenverteilung gekümmert habe, sondern nur darum überall 12 Bäume zu pflanzen – von denen ja immer mal wieder welche eingehen – hab ich mir Heute trotzdem die Umweltstatistik angehört, um zu sehen, wie weit ich bin. Wunderbarer Ort, meine Stadt ist also bereits perfekt. Ging doch einfacher als erwartet. Aber es müssen glaube ich auch nicht alle 16 Gebiete perfekt sein, sondern nur die Mehrheit davon oder so.

Das bedeutet natürlich auch, dass ich nun anfangen kann, das nicht native Obst zu verkaufen. 500 Sternies pro Frucht bedeutet auch, dass ich so ziemlich ausgesorgt habe. Alleine die heutige (sind ja nicht alle gleichzeitig reif und einige Bäume noch nicht ausgewachsen) Ernte hat mir 22.000 eingebracht. Für mal schnell nen bissl Obst pflücken nicht übel.

Der neueste Einwohner ist ein seltsam aussehender Hase und beim Einkaufen konnte ich nicht am Palmenbonsai vorbei gehen. Seltsame Konversation des Tages: „Hast du eine Tasse dabei?“ „~ Nö“ „Keimfrei sein ist wichtig, hier nimm das“ und gibt mir eine Zapfsäule. Ja, der Zusammenhang scheint mir da eher fehlend.

Tag 21:
Das Fossil vom Seismosaurus und Stegosaurus ist fertig. Keks der (dumme) Hund will weg ziehen. Das werde ich aber wie üblich nicht zulassen. Und nun wachsen hübsche Himmelsleitern in meiner Stadt, weil die so perfekt ist. Und pwnt. Ist ja auch meine Stadt.

14.2.10 12:29


#372: Godzilla Monday - 1975

Mit Terror of Mechagodzilla kommen wir zum Ende der Showa-Ära. Nach sinkenden Zuschauerzahlen der Filme beendete man die Serie vorerst. Nachdem man 11 Jahre lang jährlich einen Film raus gehauen hat, irgendwo auch verständlich, dass sich das Interesse nicht so hält – besonders wenn dazu die Qualität sehr schwankt. Hat man bei der Godzilla-Serie bis Heute aber nicht gelernt (oder Tomie, oder Saw… ). Was die gesamten Filme angeht, sind wir allerdings erst knapp bei der Hälfte.

Ein U-Boot ist gerade auf der Suche nach den Überresten Mechagodzillas (wie sind die plötzlich unter Wasser gekommen?), als sie von einem Riesensaurier angegriffen werden. Das Vieh nennt sich Titanosaurus und wurde vor Ewigkeiten schon von einem Wissenschaftler entdeckt, dem damals aber niemand glaubte und er deswegen geächtet wurde. Auf der Suche nach ihm heißt es von dessen Tochter allerdings, er wäre schon längst gestorben.

In Wirklichkeit stecken mal wieder evil Aliens dahinter, da es ja in den Filmen irgendwie nicht ohne geht, die die Erde haben wollen, da ihr Planet langsam in ein schwarzes Loch abdriftet. Und die Menschheit mit ihrer Umweltverschmutzung und so ja eh nicht gut auf den Planeten achtet, bla bla. In Wirklichkeit arbeitet der Wissenschaftler nun aus Rache für eben jenige, die zusätzlich auch seine verunglückte Tochter als Cyborg neu auferstehen lassen haben. Er kontrolliert nämlich Titanosaurus und hilft den Aliens Mechagodzilla zu reparieren.

Das übliche Hin und Her, Cyborgmädel verliebt sich in den Hauptcharakter, will ihm helfen, aber dann doch nicht weil sie ja als Cyborg gar keine Liebe empfinden kann und buhu und so. Beide Monster attackieren Tokyo und liefern sich einen Kampf mit Godzilla. Der unterliegt zunächst, dann kann Titanosaurus durch Überschallwellen außer Kraft gesetzt werden und Godzilla saves the day und Cyborgmädel stirbt dramtisch und yay und woe und Ende.

Terror of Mechagodzilla ist weder wirklich gut, noch wirklich schlecht, sondern hauptsächlich recht seltsam und random. Häufig wollen die Szenen nicht richtig zusammen passen und obwohl alles, was passiert, im Großen und Ganzen auch einen zusammenhängenden Plot ergeben könnte, scheint es einfach so, als würden die Bindeglieder dazwischen fehlen. Zeug passiert. Und dann passiert anderes Zeug. Alles häufig etwas arg abrupt und unzusammenhängend… irgendwie unaufgeräumt. Was aber auch am US-Cut des Filmes liegen kann, zumindest teilweise. Angeblich fehlen knapp 5 Minuten, die aber nur eine Story-relevante Sache gegen Ende entfernt und ansonsten eher ein wenig Gewalt hier und da. Das kann die häufigen abrupten Szenenwechsel zumindest halbwegs erklären. Dass die Hauptdarstellerin nicht anständig schauspielern könnte, wenn ihr Leben davon abhinge, macht ihren dramatischen Subplot natürlich auch nicht spannender.

Der End-Brawl der Monster ist zwar wieder ziemlich gut, allerdings wirkt Mechagodzilla diesmal etwas langsam und passiv. Und obwohl mir das Design von Titanosaurus gefällt, überzeugt er eher im Nahkampf gegen Godzilla denn der Stadtzerstörungsszenen, da ihm nach all den vorigen Monstern einfach ein Beam oder Strahl oder so was fehlt – letztendlich kann er nur um sich Schlagen/Treten und mit seinem Schwanz ein wenig Wind machen.

Von daher leider nicht unbedingt der glorreichste Abschluss der Showa-Ära, aber es gab auch schonschlimmere Filme.


15.2.10 08:18


#373: Let's Play ~ Final Fantasy VIII - 01. Becoming a SEED is way easy

Da ich von Opoona seltsamerweise motion sickness bekomme - zumindest in den Domstädten - und man in dem Spiel auch echt viel Zeit in diesen verbringen muss, statt Städte wie in anderen RPGs ein schnelles Rein > Kaufen > Raus sind, hab ich mich mal nach was anderem für Konsole umgeschaut. Und irgendwie stört es einen ja schon die ganze Hauptserie durchgespielt zu haben, bis auch die beiden fiesen Lücken II und VIII. Also das kleinere Übel VIII zuerst. Ist ja durchs PSN-Release momentan sowieso wieder etwas aktueller. Mal schauen, ob ich es diesmal besser oder schlechter finde und es am Ende immer noch auf zweitletztem Platz der Hauptserie platzieren werde. Zuletzt habe ich es immerhin tatsächlich nach Release vor 10 Jahren gespielt.

Das Carmina Burana esque Opening ist immerhin schon eines der coolsten der Serie ;P Kann nur schlechter werden. Bisher habe ich dann auch nur die SEED-Prüfung erledigt (Warum ist Cifer eigentlich Truppenführer, wenn er doch angeblich schon so häufig durch Prüfungen gefallen ist? Weil er sich mittlerweile mit dem Ablauf aus kennt?). Der Anfang ist ja extrem Idiotensicher, da jeder Boss und auch viele der normalen Gegner Vita haben, mit denen man sich über Draw jederzeit hoch heilen kann. Lediglich an den beiden getimten Aufgaben kann gescheitert werden... aber auch hier ist die Zeit mehr als ausreichend, solange man bei Ifrit mindestens 20 Minuten ansetzt.

Sowieso nett vom Spiel einem gleich zwei Summons for free zu geben und nach der ersten Aufgabe den dritten. Was aber irgendwo auch logisch ist, da keine Summons = kein Koppeln und es schön dämlich wäre, das zentrale Gameplayelement nicht von Beginn an nutzen zu können. Da wären ja die vielen peinlich langsamen Tutorials, die einem Quistis gibt, ganz umsonst ;P

Na ja, Ifrit in der Feuerhöhle geholt, Dollet-Einsatz bestanden (und von den Soldaten einen vollen Stock Eis, Feuer, Blitz und Vita gedrawn) und tada, nun bin ich SEED. Level 6 um genau zu sein. Danach dann noch schnell den Abschlussball und die Szene mit Quistis am geheimen Ort geschaut und dort bin ich jetzt.

Bisher find ich es sogar recht gut. Die SEED-Prüfung zu Beginn ist dem Anfang von FF7 in Midgard ähnlich: Stilistisch ein Stück anders, als der Rest verlaufen wird und mit der Höhepunkt des Spieles. Squall hat sich noch nicht wirklich als Idiot aufgeführt (ich habe übrigens widerstanden ihn zu Beginn in "Emo Bitch" oder "Arsch" umzubenennen), Cifer zwar schon, aber nicht extrem, Rinoa konnte noch nicht nerven, da sie nur kurz da war und nicht viel Sprechzeit hatte, der hyperaktive Xell war auch noch erträglich und Selphie nervt zwar, ist aber noch nicht zu schlimm geworden. Und Quistis ist sowieso der coolste Charakter des ganzen Heldentrupps. Hübsch, tough, schlau, witzig und zieht Squall und Cifer regelmäßig auf, wenn die gerade wieder zu blöd sind. Ihr einziger Fehler ist sich in sowas wie Squall zu vergucken.

Drawing und Koppeln geht mir auch noch nicht sehr auf den Keks, aber wie erwähnt ist zu Beginn sowieso alles sehr Idiotensicher. Die Levelskalierung der Gegner führt immerhin dazu, dass man sehr zügig durchs Spiel kommt, da man sich nicht extra mit Kämpfen aufhält, da es einem sowieso nix bringt. In dem Sinne etwas mehr wie in einem Action-Game, wo man durchs Kämpfen keine Vorteile hat und die Gegner nur Hindernisse auf dem Weg durchs Spiel sind, statt normalerweise in RPGs Stolpersteine, an denen man wächst, um durchs Spiel kommen zu können, zu sein.

Ich war auch etwas überrascht, wie gut sich die Grafik doch gehalten hat. FMVs und vorgerenderte Hintergründe sind weiterhin hübsch anzusehen und die Charaktermodelle, obwohl natürlich etwas arg pixelig, sind nicht halb so grobschlächtig, wie ich erwartet hätte.

16.2.10 09:30


#374: Let's Play ~ Final Fantasy VIII - 02. Devil in a box

Habe nun das Ende der ersten CD erreicht.

Nach Bestehen der SEED-Prüfung geht's ja direkt zum ersten Auftrag nach Timber. Wobei man vorher noch die Wunderlampe mit Diabolos drin aufs Auge gedrückt bekommt. Leider hatte ich keinen Zauber, um ihn zu blenden, wodurch er nur noch die Zauber machen könnte, die prozentual HP kosten, also nicht umbringen können. Doch mit Gravit gegen ihn selbst eingesetzt und ein bisschen GFs beschwören, war er trotzdem kein Ding.

So, die Waldeulen, angeführt von Rinoa. Wer auch immer die zur Anführerin machen würde. Sie beweist dann auch gleich zu Beginn, was für ein dummes Rind sie ist, in dem sie Squall mit "Du bist also ein SEED" anspricht. Ja klar Mädel, du hast ja nur mit ihm auf einem Ball in einem SEED-Garden getanzt, der zur Feier der bestandenen SEED-Abschlussprüfung gegeben wurde und er trug dabei eine SEED-Uniform. Ne, schon total überraschend, dass der ein SEED is. Zudem brauchte sie einen vereinfacht geschriebenen Vertrag, um ihn zu verstehen. Und sie hat sich mit Cifer einlassen. Keinen guten Geschmack, was Männer angeht. Wobei dies nie ganz so genau behandelt wird, man findet lediglich heraus, dass es letzten Sommer und anscheinend nicht allzu lang war. Von daher würde ich einfach mal annehmen, dass Cifer die Alte flachgelegt und sich dann schnell wieder aus dem Staub gemacht hat. Sowas wie Rinoa fickt man, aber will doch anschließend nicht um sich haben und ertragen müssen.

Ich habe erneut der Versuchung widerstanden, sie einfach "Dumb Ho" zu nennen. Dafür heißt ihr Hund jetzt Muschi, ich konnte meinem inneren 12-Jährigen nicht widerstehen, wenn das Vieh jetzt Spezialattacken wie Muschi-Kanone macht.

Der sowieso recht dumme Plan (kommt aber ja auch von Rinoa) den Präsidenten zu entführen geht natürlich auch prompt schief und wir flüchten alle zum Galbadia Garden, wo bereits der nächste Auftrag und das letzte Gruppenmitglied Irvine warten. Ab nach Deling und die Hexe erschießen.

Dazwischen dann noch schnell im Königsgrab die Brothers-GF geholt (erneut nicht schwer, wenn man weiß was man tun muss, nämlich Levitas zaubern) und das Finale der ersten CD wird eingeleutet: Eine ziemlich coole Parade zu Ehren der Hexe wird abgehalten, wärend der wir sie erschießen wollen. Quistis ist zuerst ziemlich geil, weil sie Rinoa ordentlich den Kopf wäscht, was sie doch für ein nutzloses und weldfremdes Weib ist, verliert anschließen allerdings abrupt die Hälfte ihrer Hirnzellen und gefährdet die Mission, um sich bei ihr zu entschuldigen. Was ja nicht auch danach noch gegangen wäre. Rinoa darf übrigens nicht mit, weil ihr Daddy sie einsperrt. Richtig so, die hat dabei eigentlich eh vorn vornerein nix zu suchen gehabt.

Rinoa haut natürlich ab, versaut die Sache - wobei Irvine teilweise mit Schuld ist und ein Bosskampf gegen Edea entbrennt. Die hat Vitra und Engel im Gepäck, also kann man nicht wirklich verlieren (gute Gelegenheit, um beides zu drawn). Doch so einfach lässt sich die coole Edea das nicht gefallen und spießt Squall mit nem Eiszapfen auf. Ende CD1. Coolio.

Wär irgendwie richtig geil, wenn das das Ende des Spieles wäre, auch wenn es dadurch natürlich recht kurz geraten wäre :D Überhaupt ist die erste CD der beste Teil des Spieles. Es fängt super mit der SEED-Prüfung an und endet mit der Parade genauso spektakular. Dazwischen geht es sehr zügig vorran und ergeht sich in keinen unnötigen Dingen (der kurze Ausflug ins Königsgrab evtl. mal ausgenommen). Und jede Szene mit Edea ist sowieso ein Highlight. Leider bleibt das Spiel ja nicht so toll.

Squall nervt mich mit seinem Getue auch noch nicht mal so sehr. Klar ist er bisher sehr kaltschnäuzig, aber er ist ja auch der Anführer einer Söldnertruppe auf Mission. Zudem bekommt er Bonuspunkte, weil er jedes Mal, wenn Rinoa ihr Maul aufmacht, sofort extrem angenervt ist.

Tja, Rinoa ist halt ziemlich dumm und weldfremd. Selphie ist eigentlich fast interessant. Sicherlich hat sie die Persönlichkeit wie diese gefakten Gute-Laune Popidols in Japan, die in der Öffentlichkeit ständig hyperaktiv und quietschig tun müssen. Von daher wenn sie was sagt sogar noch nerviger als Rinoa, aber unterm Strich doch der weniger nervige Charakter, da weniger Screentime. Allerdings lässt sie hin und wieder Kommentare ab... da mag man direkt denken, dies ist alles nur eine Fassade um alle zu täuschen und eigentlich durchschaut sie von allen Charakteren die Lage am Besten und weiß im Notfall genau was zu tun ist. Eventuell interpretiere ich da aber auch nur zu viel hinein.

SEED-Rang hab ich bisher schon zwei Mal einen verloren xD Das kommt davon, wenn man die vielen unnötigen Kämpfe umgehen will, ständig mit GFs kurzen Prozess macht und 50% Gegner aktiviert. Und Karten spielt, wobei ich mich bisher recht gut zurückgehalten habe ;P Es macht natürlich Sinn, dass man runtergestuft wird, wenn zwischen zwei Zahlungen nicht genug gekämpft wird - ansonsten könnte man ja einfach ne Weile im Kreis laufen und Millionär werden... aber irgendwie finde ich es trotzdem etwas unglücklich, dass man im Prinzip auch bestraft wird, wenn man nur zu viel Städte erkundet und Karten spielt, da dazwischen keine Kämpfe kommen. Nicht, dass Geld so extrem wichtig wäre. Und ich hab das offizielle Lösungsbuch eh noch, also mir da einfach mal schnell die Antworten der Prüfungen geholt, um schnell reich zu sein ;P

17.2.10 14:32


#375: Godzilla Friday Special - 1978

Inmitten der japanischen Auszeit Godzillas gab es dafür einen Gastauftritt der Riesenechse in den USA. Hanna Barbera kauften sich die Rechte ihn in einem Cartoon zu verwursten, der ab 1978 in zwei Staffeln a 13 Folgen über die Bildschirme flimmerte. Ich kann mich dran erinnern davon als Kind auch irgendwann mal samstagmorgens oder so ein oder zwei Folgen mitbekommen zu haben, mochte es aber damals schon nicht.

Alle 26 Folgen habe ich mir natürlich nicht angetan, aber doch mal die ersten 4, um zu sehen, wie die Serie so ist.

Und warum grundsätzlich eigentlich nicht, so lassen sich viele Godzillahandlungen auf „Aliens des Tages rufen Monster des Tages und Godzilla besiegt es“ runter brechen, was durchaus auch episodisch in je 25 Minuten erzählt werden kann. Nur hat man die Aliens gleich ganz raus gelassen. Ein vierköpfiges Forscherteam (was genau sie machen wird eigentlich nie wirklich erwähnt und auch Wissenschaftler ist eigentlich nur eine der vier) tuckert auf ihrem Schiff durch die sieben Weltmeere, geraten an Monster und können per Knopfdruck Godzilla rufen, der sie aus der Miesere befreit.

Also tatsächlich Monster-des-Tages Plots. In der ersten Folge bricht in Alaska ein Vulkan aus, der einen Feuervogel frei gibt und die Crew fängt ein Hilfesignal auf, der sie dorthin bringt. In Folge Zwei kommen sie in San Francisco an, um dort eine Tagung zu besuchen, nur um die Stadt in den Klauen eines Erdfresser-Monsters vorzufinden. In der dritten Folge tuckern sie dann plötzlich auf dem Nil umher und geraten an zwei zum Leben erweckte Sphinxe, die eine neu entdeckte Pyramide bewachen. In Folge Vier wird ein Schiff mitten auf dem Ozean von Elektrizität zerstört und sie schippern hin, um der Sache auf den Grund zu gehen, nur um natürlich Elektromonster vorzufinden.

Die Sache ist dabei natürlich typische Kinderserie, mit Archetypen in der Crew, einem kleinen Jungen als Identifikationsfigur, der nervigerweise 90% seiner Sätze durch die Gegend schreit, statt mal normal sprechen zu können und einem Minigodzilla (Godzooky!) Sidekick, der eher wie Elliot das Schmunzelmonster aussieht und sowieso nur durch die Gegend failt.

Von daher im Prinzip halt eher langweilig und stellenweise ziemlich dämlich, aber als Kind fand man ja so manchen Blödsinn gut. Zumal der seichte „Crew schippert wo rum – Godzooky benimmt sich dämlich – Monster taucht auf – Godzooky ist dämlich – Pete schreit rum – Crew ruft Godzilla – Pete schreit rum – Godzooky ist dämlich – Pete schreit rum – Godzilla rettet den Tag – Godzooky ist dämlich“ Ablauf auf Dauer nicht viel her gibt. Etwas mehr hätte man da sicher draus machen können, wie z.B. auf einen Mythos um die entdeckte Pyramide einzugehen oder die Luftblase unter Wasser mit dem elektrisch geladenen Fels zu erklären. Wie sie an Godzooky oder die Godzilla-Fernbedienung gekommen sind, wäre eventuell auch ganz erwähnenswert gewesen. Was über die Monster oder den Teil der Erde, in dem sie sich jetzt wieder befinden, herauszufinden. Halt ein wenig Abwechslung in den Standardablauf bringen. Scooby Doo hat z.B. so eine 25-Minuten-Folge mit erstaunlich viel Mystery angefüllt bekommen, Montana und Carmen Sandiego einem viel über den aktuellen Ort beigebracht etc. Von Batman Animated und Gargoyles ganz zu schweigen. Gut, die sind auch fast alle neuer.

Wer natürlich einen Nostalgie-Nerv für alte Cartoons hat, wird eventuell besser unterhalten, es sei aber gesagt ein Klassiker wie Scooby Doo, Um die Welt mit Willy Fog oder die World Masterpiece Theater Serien ist es sicher nicht. Schlimmer als Godzilla's Revenge oder Son of Godzilla hingegen ist die Serie nun aber auch wieder nicht - nicht das dies sonderlich viel bedeutet.


19.2.10 02:25


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