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#277: If you type google into google, you can break the internet

Sachen, die ich über die letzte Zeit so gesehen hab.

Living with Fran. Mit Fran Drescher von The Nanny. Ich mag The Nanny, irgendwie isses ja doof, aber irgendwie find ich es auch immer wieder witzig. Selbst nach all den Jahren kann ich mir noch Wiederholungen von anschauen. Living with Fran ist nicht ganz so witzig, aber doch auch recht unterhaltsam gewesen. Der Pilot ist etwas langweilig, danach fängt sich die Serie allerdings. Ist auch recht kurz mit nur 20 Folgen (7 in der ersten, 13 in der zweiten Staffel). Wobei Wiki sagt die erste hätte 13, von denen 6 nur nie ausgestrahlt wurden... ohne zu erklären, warum. Hauptstory ist das die fast 50-jährige Fran mit einem ca. halb so alten Mann verheirat ist. Sie ist geschieden und beide Kinder (15 und 22) leben bei ihr. Missverständnisse ahoi yadda yadda.

Bugcrush. Bei einer Seite über Horrorfilme zufällig drüber gestolpert und überrascht gewesen, was von einem Horrorfilm mit nem schwulen Hauptcharakter zu lesen. Das Ding ist dann auch "nur" ein Independent Film von 35 Minuten. Und auch nicht ganz, was ich als Horror einstufen würde. Der schüchterne Kleinstadt-Teenie Ben fühlt sich zum Bad Boy Grant hingezogen und gibt deswegen vor zu rauchen und auch illegale Drogen zu nehmen, damit er mit Grant und seinen Freunden abhängen kann. Sie enden bei Grant zu Hause, wo der Ben von Käfern erzählt, die er entdeckt hat: Wenn sie einen beißen ist man kurzzeitig gelähmt, hat aber auch den geilsten Tripp. War nen ganz netter Film, aber abgesehen vom bösen Ende (das ich hab kommen sehen) nicht übermäßig spannend: Grant bringt Ben dazu sich von nem Käfer beißen zu lassen und die drei vergewaltigen ihn, während er bewegungsunfähig da liegt.

The IT Crowd. Unglaublich witzige und symphatische Britcom um zwei ITler und ihre neue Chefin, die von PCs keinen blassen Schimmer hat. Zwar drei Staffeln lang, aber wie die meisten britischen Serien schon rum, bevor sie richtig angefangen haben - nämlich je nur 6 Folgen umfassend. Hab wirklich Tränen gelacht xD

2.9.09 19:59


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#278: Another Legend without Zelda

Nachdem mich Link's Awakening gut unterhalten hatte, habe ich doch mal wieder Oracle of Seasons in den Handheld geschmissen, um es diesmal auch wirklich endlich mal komplett zu spielen.

Die erste Hälfte über fand ich es auch ganz ok. Das gewisse Etwas von Link's Awakening wollte wie üblich mal wieder nicht über springen (obwohl es doch zu einem gewissen Grade sehr ähnlich ist), aber ganz nett war es trotzdem. In der zweiten Hälfte dann nicht mehr so, weil es mir persönlich zu knifflig wurde. Seasons ist wesentlich schwerer als Awakening. Awakening ist genau genommen sogar extrem einfach, was mich aber nicht stört, weil es trotzdem Spaß macht. Seasons hat nicht nur kniffligere Rätsel sondern ist vor allem selbst wenn man weiß, was man machen muss, trotzdem noch keine Leichtigkeit. Geschicklichkeitseinlagen und Bossgegner sind wesentlich fordernder. Auf meinem Weg durch Dungeon 5-8 hab ich so einige Male geflucht wie nen Rohrspatz, weil ich wieder und wieder an ner Geschicklichkeitseinlage gescheitert bin. Bosse 5-7 haben solch einen Schaden gemacht und waren so schwer ihnen auszuweichen, dass ich letztendlich einfach nen Auto-Revive-Trunk gekauft habe, mich direkt in ihre Attacken gestellt und wie nen blöder losgeschnetzelt habe. Für den Finalgegner musste ich mir extra den Roten Ring holen.

Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass ich ne Niete in Geschicklichkeitseinlagen bin und Seasons deswegen wahrscheinlich als wesentlich schwerer empfinde, als Zelda oder gar Ninja Gaiden Profis. Oder solche Sadisten, die Kaizo Mario und I wanna be the guy spielen. Zumal meine sowieso nicht besonderen Skills kein Training haben, da ich ja hauptsächlich RPGs spiele, bei denen man keine schnellen Reflexe braucht und selbst bei Action-RPGs notfalls immer noch über jegliche Schwierigkeit hinweg grinden kann. Ich möchte nicht zu den "Hurrr, ich kann das Spiel nicht/es ist zu schwer, deswegen ist das Spiel doof"-Leuten gehören... aber ja, Seasons hat mir in der zweiten Hälfe keinerlei Spaß gemacht. In der ersten Hälfte hab ich noch drüber nachgedacht, mich evtl. doch mal nach Oracle of Ages oder Minish Cap umzusehen, oder A Link to the Past doch mal wieder ins SNES zu stecken, aber jetzt hab ich dazu keine Motivation mehr.

PS: Ich weiß, dass Zelda auch in Seasons/Ages ist, wenn man beide miteinander verbindet, aber das tat ich ja nicht :D

4.9.09 19:26


#279: Early Kojima 2 - Policenauts

Gerade mit Policenauts fertig geworden. Kojimas spiritueller Nachfolger zu Snachter, 1994 auf PC98 erschienen und die Jahre darauf auf 3DO, PSX und Saturn portiert. Ich hab natürlich die PSX-Version gespielt, da es die einzige ist, die man (durch Fantranslation) in englischer Sprache bekommt.

Es ist nicht so gut wie Snatcher. Es ist ein gutes Spiel, aber fällt gegenüber dem tollen Snatcher einfach ziemlich ab.

Anstadt Cyberpunk haben wir es hier eher mit einem typischen 80er-Jahre Buddy-Cop-Film zu tun, der nur zufällig auf einer Weltraumkolonie in der nahen Zukunft spielt. Das ganze würde fast 1:1 so auch ohne die Sci-Fi-Elemente funktionieren. Das Kojima gerne aus US-Action-Movies für seine Stories klaut, ist ja nicht neu, geht bei Policenauts aber einfach viel zu weit. Die ganze Schoße ist nämlich unglaublich vorhersehbar. Welcher Charakter ist "gut", wer gehört zu den "Bösen", wer hat wen erschossen und warum... es gab keine Storywendung in Policenauts, die ich nicht schon Stunden vorher habe kommen sehen. Überhaupt gar keine. Das die ganze Sache trotzdem noch weitestgehend spannend bleibt, ist eine regelrechte Überraschung.

Zudem geht Kojima mal wieder seiner Unart nach unglaublich viel zu schwafeln. Snatcher war ein relativ kurzes Spiel, aber meiner Meinung nach genau die richtige Länge. Es blieb stark auf der Handlung fokusiert und hat einem nebenbei ein paar interessante Hintergründe zu Welt und Charakteren geliefert, ohne aber je soweit zu gehen, vom Hauptplot abzulenken. Policenauts ist fast doppelt so lang wie Snatcher. Und häufig wird einfach recht viel Nebengedöns besprochen, die so oder in der Länge nicht hätten sein müssen. Auch Storyrelevante Gespräche bestehen in der Regel aus reichlich mehr Text, als nötig wäre. Insgesamt einfach zu viel Füllmaterial. Und häufig muss man mit Charakteren drüber reden, damit der nächste Plotpunkt getriggert wird, anstatt dies einfach optional, falls der Spieler an mehr (unnötigem) Hintergrundwissen interessiet ist, zu hinterlassen.

Einzige klare Verbesserung gegenüber Snatcher sind die Shooting Sektionen, die dynamischer gestaltet sind. Statt ein 3x3 Grid aufzurufen zieht Jonathan hier automatisch seine Waffe und man hat das ganze Bild zur Verfügung. Muss sogar nachladen. Besonders die extrem Lange Sequenz an mehreren Shooting Sektionen im Finale des Spieles (von denen ich mir immer noch nicht erklären kann, wie ich da beim ersten Versuch durch gekommen bin xD) pumpt das Adrenalin ordentlich in die Höhe. Dafür hab ich das Entschärfen der Zeitbombe gehasst. 

Das klingt jetzt alles sehr negativ, aber trotzdem find ich ist Policenauts unterm Strich noch ein gutes Spiel. Sicher ist es sehr vorhersehbar, Grundsetting und Charaktere nicht so interessant wie Snatcher und häufig einen Tick zu wortreich, aber irgendwie bleibt es trotzdem ein weitestgehend interessantes und spannendes Spiel. Es wird nur seinem Hype als "der Snatcher-Nachfolger, den wir alle nicht spielen können, weil es einfach zu genial ist als das Konami es uns geben will" absolut nicht gerecht.

5.9.09 01:21


#280: Let's Play ~ Persona 2 - 01. Forgotten Sins

Yup, Persona 2, ohne Zusatz, da ich plane beide direkt hintereinander zu spielen. Ob daraus bei 2 recht schweren 50h+ Brocken auch wirklich was draus wird, sei mal dahin gestellt. Ich hab Eternal Punishment schon 2 Jahre über immer wieder vor mich her geschoben, mit der Begründung auf die Fantranslation von Innocent Sin zu warten... und als die letztes Jahr dann raus war, hat ich irgendwie die Motivation erst Mal ne Weile nicht mehr xD

Mal sehen, ob mir meine altersschwache PSX (mittlerweile ja auch schon über 10 Jahre auf dem Buckel) mit macht. Bisher hatte ich nie Probleme mit ihr, bei Policenauts hat sich das Spiel bei Szenenwechseln immer mal wieder aufgehängt, was ich noch auf die ISO geschoben hab. Aber bei P2 hab ich es nun auch vereinzelt das, wenn ich einen neuen Raum betrete ich mich erst Mal ne halbe Minute oder so nicht bewegen kann, bis die PSX endlich fertig geladen hat o.O

Ok, also angefangen. Persona-üblich beginnt das Spiel auf ner High School, bei der mehr oder minder zufällig ein paar Schüler zueinander finden und plötzlich ganz wie im Vorgänger einen Traum von Philemon haben, der ihnen das übliche yaddayadda von wegen verschiedene Persönlichkeiten und Masken erzählt, woraufhin sie nun Personae beschwören können.

Zudem sagt er was davon, dass Gerüchte (von denen in der High School so einige ihre Kreise ziehen) wahr werden. Die immer neugierigen Teens, die wir nun mal sind probieren wir das gleich mal aus, in dem wir unsre eigene Handynummer wählen, woraufhin laut Gerücht der Joker erscheinen und einem seinen größten Wunsch/Traum erfüllen soll. Und es funktioniert. Davon ganz baff verstreicht allerdings zu viel Zeit und die andere Seite des Gerüchtes wird wahr: Ruft man den Joker, berichtet ihm aber nicht seinen Wunsch, macht er kurzen Prozess mit einem. In dem Falle nur mit den unwichtigen NPCs, denen er alle Wünsche und Träume raubt, woraufhin sie Schatten sind, die von anderen gar nicht mehr wahrgenommen werden. Unsre Hauptcharaktere hingegen will er direkt umbringen, damit sie endlich für ihre begangenen Sünden büßen. Dummerweise wissen die gar nicht, was sie getan haben sollen und warum Joker eine Rechnung mit ihnen offen hat. Also verschwindet der gefrustet wieder, da es ihm erst Genugtuung bereiten wird, sie unter vollen Wissen ihrer Sünden umzubringen.

Joa, anschließend geht es dann wieder in die High School, bei der die Uhr im Glockenturm, die eigentlich nicht mehr funktionstüchtig ist, wieder läuft. Laut Gerücht soll das schlimme Folgen haben und tatsächlich schmelzen den Schülern auch prompt reihenweise die Gesichter weg. Also auf in das nun von Gegnern überrante Schulgebäude, um dagegen was zu tun.

Und da bin ich jetzt, eigentlich im ersten Dungeon, bei etwas über 2 Stunden Spielzeit. Hauptsächlich weil die anfänglichen Szenen ne Weile dauern und ich im Dungeon nen bissl leveln und vor allem Dämonen kontaktieren will.

Im Prinzip ist das System dem von Persona 1 ähnlich. 5 Charaktere im Kampf, Dämonen die man kontaktiert hinterlassen Karten zum Persona-Fusionieren und die Personae haben feste Level, daneben aber nach einen Rang der per Benutzung bis auf 8 gehen kann und bestimmt, was für Skills sie so drauf haben. Das Bewegungsgrid und die gestaffelte EXP-Verteilung sind zum Glück nicht übernommen. Das Kampfsystem erinnert mich etwas an Phantasy Star II, da man hier auch per "Strategy" einstellt, wer was im Kampf machen soll und dann sozusagen nur noch auf "los" klickt und sie dies nun jede Runde automatisch wiederholen, bis man per Knopfdruck das Kampfmenü erneut aufruft, um über "Strategy" die Moves zu ändern. Zudem ist es auch den Makros aus Phantasy Star IV ähnlich, da man auch die Reihenfolge festlegen kann und sollten die richtigen Skills hintereinander erfolgen ganz PSIV/CT/BoFIV-like diese sich zu einem stärkeren Fusion Spell vereinen. Man muss sich halt nur erst Mal dran gewöhnen, dass man nicht rundenbasiert jeden Charakter durch geht, sondern zu Beginn seine Strategie einstellt und diese dann automatisch durchrattern lässt, bis man sie ändern will.

Eine andere interessante Sache ist das mit den Gerüchten. Es gibt eine Kuzunoha Detektei (Devil Summoner lässt grüßen - mit dem weiblichen Hauptchara aus Shin Megami Tensei if als Angestellte), die man damit beauftragen kann Gerüchte, die man selbst irgendwo aufgeschnappt hat, unter die Leute zu bringen. Wodurch diese dann wahr werden. Das Gerücht verbreitet, dass die Ramen-Verkäuferin früher mal Spionin war und nun unterm Ladentisch Waffen verkauft und voila, schon haben wir den Waffenshop des Spieles eröffnet. Das Gerücht verbreitet, dass der Geist eines Mädchens im Schulgebäude umgeht und tada, taucht diese als optionaler Boss wirklich auf.

Einzige kleine Makel bisher: Das Menü ist etwas umständlich strukturiert und Kampfanimationen kann man anscheinend nicht ausstellen (machen die Kämpfe aber zumindest nicht so träge wie noch im Vorgänger).

Oh, und die Musik ist toll. Als ich das erste Mal auf der Stadtübersicht (bzw. der Bezirksübersicht) gelandet war, bin ich da erst Mal nen paar Minuten stehen geblieben, um der Musik zu lauschen.

7.9.09 10:09


#281: Everything must go

Hab mich mal durch die 5-teilige Miniserie Wild Palms geschaut. Interessanterweise hab ich mich plötzlich lebhaft dran erinnert die bei der deutschen TV-Ausstrahlung sehen gewollt zu haben, damals glaub ich als Film-Trilogie von je 90 Minuten gezeigt... sie dann aber nie gesehen zu haben, was es um so seltsamer macht, mich daran zu erinnern, da das ja immerhin auch schon über 10 Jahre her ist xD

Die Serie spielt übrigens in der nicht allzu fernen Zukunft des Jahres 2007. Ich hab erst mal ne Sekunde bei der Einblendung des Jahres gebraucht zu realisieren, dass das ja zur Erstausstrahlung der Serie noch gut 15 Jahre hin war xD Wie das Anfang der 90er so in gewesen ist, bedeutet dies natürlich das Virtual Reality das in-thing ist. Ansonsten hat das zukünftige 2007 starke japanische Einflüsse und viel Retro-Charme quer durch die Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts. Eigentlich ne ganz interessant designte Welt.

Anyways. Der Pilotfilm hat mir noch starke Twin Peaks-Vibes gegeben mit seinen schrägen Ereignissen, Alp- und Tagträumen. Nur stärker auf die Mystery denn die Charaktere fokusiert. In späteren Folgen hat sich das wieder etwas gelegt, wenn die Verschwörungen von Sekten, Untergrundbewegungen, Cyberspace, Drogen und und und langsam das Ruder in die Hand nehmen. Die ganze Angelegenheit ist zu Beginn gezielt verwirrend aufgebaut, glättet sich im Serienverlauf dann allerdings. Führt zumindest dazu, dass man durchgängig gespannt weiterschaut um rauszufinden, in welchen spannenden Höhepunkt der ganze Kuddelmuddel wohl als nächstes endet.

Von daher ne echt unterhaltsame kleine Serie. Vor allem auch mit sehr vielen bekannten Schauspielern besetzt. Die leider trotzdem nicht immer optimale Leistung bringen, besonders James Belushi und Kim Cattrall schwanken was ihren Überzeugungsgrad angeht immer wieder stark gen beide Enden des Spektrums.

9.9.09 10:58


#282: Let's Play ~ Persona 2 - 02. Masquerade

Hinter der ganzen Sache an der Seven Sisters High steckte natürlich der Schuldirektor, der einen Pakt mit dem Joker geschlossen hatte. Und direkt geht's über Gerüchte in die zweite High School der Stadt, in der der Schüllerratspräsident sein Unwesen treibt. Erstaunlicherweise stellt sich am Ende raus, das er nicht direkt vom Joker, sondern von einem Mitglied der "Masquerade", eine vierköpfige Organisation von Leuten, die Masken tragen und sich nach Tierkreiszeichen benennen, angestiftet wurde.

Dazwischen gibt's dann auch schon reichlich Foreshadowing. Flashback in die Kindheit von Tatsuya mit seinem damals allerbesten Freund, mit dem er einen Pakt geschlossen hat. Maya spürt durch ihre Persona, dass der Joker wahrscheinlich gar nicht böse ist. Und King Leo von der Masquerade scheint noch eine offene Rechnung mit ihr zu haben.

Ich mag wirklich die kleinen Details, die man in Persona 2 verbaut hat. Zum einen sehen die Dungeons endlich auch mal wirklich wie das aus, in dem man ist (High School, Disco, Einkaufmeile etc.), statt ein total unpersönliches Labyrinth zu werden, sobald man sie betritt (auch wenn die Dinger, da sie halt doch Dungeons sind, ein Stück "unkomfortabler" gebaut sind, als man das im realen Leben machen würde). Aber vor allem auch Kleinigkeiten wie die Tatsache, dass die Schatzkisten der Dungeons jedes Mal anders und zum Gebäudethema passend aussehen oder das wenn man in einem Privathaus oder (non Dungeon) Geschäft den Dash-Button benutzt Tatsuya als höflich erzogener Japaner nicht wie in den Dungeons rennt, sondern schnell geht.

Auch meinen Spaß hab ich bei den Konversationen mit den Dämonen. Wenn man gefragt wird, was so toll am Erwachsensein ist und darauf geantwortet werden kann "Weil man dann Sex haben kann, duh!", oder man einen weiblichen Charakter auf die Frage nach ihrem Traumtyp einfach "Ich steh ja eigentlich mehr auf Mädels" sagen lassen kann, ist man definitiv in einem MegaTen :D

Was ich nicht ganz so sehr mag, ist die abgeänderte Art und Weise eine Persona zu fusionieren. In Persona 1 hat der Gegner seine spezifische Gegnerkarte hinterlassen, wenn man mit ihm gesprochen hat und aus zwei Gegnerkarten konnte man dann ne Persona fusionieren. In Persona 2 hinterlassen die Gegner hingegen Karten, die ihrer Arcana entsprechen (sprich eine Pixie hintelässt keine Pixie-Karte mehr, sondern Lovers-Karten) und zwar mehrere, je höher das Level des Gegners, umso mehr Karten. Um nun eine Persona zu fusionieren braucht es entsprechend viele Karten der dazugehörigen Arcana - und teilweise gar nicht mal so wenig, Pixie auf Level 2 benötigt noch nur 8 Lovers Karten, aber ein Jack Frost auf Level 13 oder so hat glaub ich schon über 50 (oder sogar 70? Ich hab's vergessen) gebraucht. Die Gespräche mit den Gegnern um sie zu bekommen sind zwar zunächst ganz witzig, da aber natürlich bei der Vielzahl an Gegnern jeder nur eine sehr überschaubare Anzahl an Reaktionsmöglichkeiten haben kann, wird es doch recht schnell recht alt. Es ist nicht ganz so langweilig wie sich 100 Spells in FF8 drawen zu wollen, aber das System von P1 hat mir doch besser gefallen (Cor Blimey! Wer hätte gedacht, dass ich Persona 1 jemals in was besser finden würde, als die Nachfolger).

14.9.09 10:59


#283: Dancing Mad

Da ich selbst in letzter Zeit nicht viel zu sagen habe, klau ich mir einfach was von jemand anderem und präsentiere es hier :P Ich weiß gar nicht, wie ich drauf gestoßen bin, da ich mich für "Top XYZ"-Listen auf Youtube eigentlich überhaupt nicht interessiere. Auf jeden Fall hab ich mir die letzten Tage über nebenher diese Top 100 RPG Battle Themes angehört und für sehr gut befunden :D

>>Linku

Hauptsächlich schon allein, weil nicht 50 Plätze an Final Fantasy, 30 an Tales und dann die letzten 20 an Kingdom Hearts vergeben sind. Und natürlich lacht mein Herz desöfteren MegaTen und Falcom zu entdecken. Aber auch SaGa (ich halte von den Spielen an sich zwar nichts, fand aber die OSTs schon immer recht herausragend - der Opening Song von Romancing SaGa: Minstrel Song ist imho der beste RPG-Opener ever), Final Fantasy Tactics (trotz großem FF-Titel überraschend häufig übersehen) und Xenosaga (hab zwar nur Episode II gespielt, aber die OSTs fand ich alle drei ziemlich toll) zu sehen macht mir Freude x3

18.9.09 12:57


#284: I wanna do bad things with you

Hab mich jetzt mal durch die 12 Folgen der ersten Staffel True Blood geschaut. Basierend auf den Southern Vampire Mysteries Romanen... nicht, dass mir das was sagen würde.

In der Serie geht's um nen Mädel, das Gedanken lesen kann und sich in einen Vampir verliebt. Klingt dämlich? Ist es auch. Die beiden Hauptcharaktere und ihre Romanze sind definitv mit Teenie-Mädels als Publikum geschrieben worden und dementsprechend so interessant, wie dem Gras beim Wachsen zuzusehen. Allerdings hatte ich hin und wieder das Gefühl, die Macher sind sich dessen bewusst. So endet die eine oder andere klischeehaft sterbenslangweilige lovey-dovey Szene zwischen den beiden entweder auf eine komische Note (wenn er ihr seinen Namen nennt - Bill, worüber sie erst mal herzhaft lachen muss, da sie einen coolen Vampirnamen a la Lestat oder Armand erwartet hätte) oder schwenkt auf was Ernstes um (nachdem die beiden nach ihrem ersten Mal zusammen baden erzählt sie ihm von pädophielen Annäherungsversuchen, die ihr Onkel in ihrer Kindheit bei ihr gestartet hat).

Zum Glück ist das aber nicht alles, worum sich die Serie dreht. Vampire haben vor wenigen Jahren ihre Existenz der Öffentlichkeit publik gemacht und kämpfen nun für gleiche Bürgerrechte und friedliche Koexistenz. Dementsprechend ist auch Diskriminierugn ein Thema genau wie die Tatsache, dass nicht wirklich jeder Vampir so scharf auf friedliches Miteinander ist.

Zudem hat jeder der Nebencharaktere sein eigenes Päckchen zu tragen und eine Mordserie geht um, die es aufzulösen gillt.

Das alles macht die Serie dann doch halbwegs interessant. Definitiv eine der Serien, bei denen mich die Hauptcharaktere tödlich langweiligen, ich das ganze Drumherum aber ganz sehenswert finde. Was ich in letzter Zeit häufiger bei US-Serien hatte.

Außerdem ist das Opening recht cool x3

Ach ja, zudem ist es eine HBO-Serie, was bedeutet, dass in moderatem Umfang durch die Gegend geflucht und gefickt wird, um erwachsen und edgy zu wirken. Ich würd sagen mehr als bei Sex and the City aber weniger als bei Queer as Folk... so aus dem Gedächtnis geschätzt, kann mich da auch täuschen (bei Sex and the City kommt es einem im Nachhinein so vor, als würde eh wesentlich häufiger drüber geredet, denn wirklich gezeigt und Queer as Folk ist so stinkend langweilig, dass einem nur in Erinnerung bleibt, dass mindestens die Hälfte einer jeden Folge todlangweiliger Softporno ist)

20.9.09 23:10


#285: And every shadow filled up with doubt

True Blood Season 2 ist auch durchgeschaut. Und hat mir ne ganze Ecke besser gefallen als Season 1. Dadurch das Sookie und Bill sich als Paar etabliert haben, gibts wesentlich weniger nervige Szenen zwischen den beiden. Zudem bildet sich langsam nen Liebesdreieck mit Eric. Das ist zwar auch alles nen ziemliches Klischee, aber mehr Eric ist immer gut - im Gegensatz zu Bill und Sookie ist er nämlich wenigstens ein verdammt unterhaltsames wandelndes Klischee.

Leider wird das Mary-Sue-Syndrom in Sookie immer stärker. Sie kann alles, sie weiß alles, sie sagt immer genau das Richtige, ihre übernatürlichen Kräfte werden auch immer stärker und jeder Charakter ist natürlich sofort an ihr hoch interessiert. Und trotzdem schafft sie es, regelmäßig in Situationen zu schliddern, aus denen sie von ihrem "ich guck bös von unten hoch, weil das ist sexy"-Bill gerettet werden muss.

Aber wie gesagt, gibt's ja in der Serie noch wesentlich mehr zu sehen, als nur die beiden Backsteine Sookie und Bill. Gerade in Season 2 ist wesentlich mehr los und die Geschehnisse spannender umgesetzt. Auch ist etwas mehr Witz vorhanden, vor allem macht man sich mehr über sich selbst lustig. Und wie immer mag ich besonders die Geschichten um die Nebencharaktere. Während in Season 1 Tara und ihre alkoholkranke Mutter mit der interessanteste Plotarc waren, hat mir diesmal das Zusammenspiel zwischen Hoyt und Jessica sowie seiner Mutter gefallen.

Überhaupt ist die Serie erstaunlich gut, wenn es um nette Details geht. Das wurde mir so richtig gewahr in einer Szene, während sich Bill Rat von der Königin holt. Eine ihrer Gespielinnen stellt sich als Sookies Cousine raus und fragt so nebenher mal kurz nach, wie es dieser und ihrer Großmutter denn so geht. Eine sehr kurze und total nebensächliche Sache, die absolut nix zu Story, Charakterentwicklung oder auch nur der aktuellen Szene beisteuert, aber irgendwie so ein netter kleiner Touch ist.

Und weniger Sexploitation. Ich find ja die Cover der Romane sehr faszienierend - die sehen aus wie Kinderbücher, was recht weit weg vom eigentlichen Inhalt ist.

24.9.09 08:04


#286: Baby, can you dig your man?

Bin mit The Stand fertig geworden. Die erweiterte '90er-Version, nicht dir ursprüngliche '78er - wobei man die bestimmt sowieso nur noch schwerlich auftreiben könnte. Ich hab das Buch zu Weihnachten 2001 bekommen, damals erst Mal zur Seite gelegt und seltsamerweise total vergessen xD Ich müsst glatt mal schauen, was ich sonst noch irgendwo in vergessenen Ecken finde.

Interessant ist, dass ich mich noch ganz genau dran erinnere den TV-Vierteiler irgendwann mal gesehen zu haben und das ich ihn langweilig fand - mich aber doch an überhaupt rein garnix erinnere, was passiert. Nada. Im Prinzip ja ganz gut, weil so alles im Buch wieder neu für mich war, seltsam ist es aber schon. Ich hab als Kind/Teenager viele Verfilmungen von Stephen King geschaut (seltsamerweise aber trotz Leseratte so gut wie keine seiner Bücher gelesen, wenn ich so drüber nachdenke) und kann mich noch zumindest bruchtsückartig an sie alle erinnern. Selbst an Es, das ich vielleicht mit 9 oder so schon gesehen hatte. Nur The Stand ist nen total blank.

Anyways, im Buch geht's um den Weltuntergang... oder besser gesagt das Ende der Menschheit... zumindest fast dessen Ende... durch eine vom Militär gezüchtete und dank eines Fehlers ausgebrochene Supergrippe, die recht zügig über 90% der Erdbevölkerung auslöscht. Das Buch verfolgt dabei einige der wenigen immunen Leute, wie sie das Sterben um sich herum durchstehen, später durch die gleichen Träume geleitet sich zusammen finden, eine neue Gemeinschaft gründen und letztendlich in den Kampf gegen den dunklen Mann und dessen entstehendes Reich im Westen ziehen müssen.

Denn es wäre ja kein Roman von Stephen King, wenn es nicht ein gewisses Horror-Element gäbe. Vorhanden durch eben den dunklen Mann, ein dämonisches Wesen, dessen Zeit nun endlich gekommen ist zu herrschen.

Mir hat das weitestgehend Charakter-zentrierte Buch ziemlich gut gefallen. Die Art und Weise wie die Charaktere mit der Situation umgehen und vor allem wie eine so entstandene Gesellschaft wiedererstehen würde. Natürlich nicht ohne die pessimistische Vorahnung, dass der Mensch früher oder später ähnliche Fehler begehen könnte, weil es nun mal so ist, wenn Gemeinschaften zu gewissen Größen heranwachsen. Auch war es nett, dass der dunkle Mann zwar eindeutig als der Böse dargestellt wird, die Menschen, die sich um ihn scharen aber nicht.

Lediglich das Ende hat mir nicht ganz so gefallen. Es war nicht wirklich schlecht aber... etwas enttäuschend. Nach dem langen built up kommt doch alles irgendwie nen bissl schnell und geradezu unspektakulär. Vor allem ist es seltsam, dass auf der Seite des dunklen Mannes vorher alles wie geschmiert läuft und keinerlei Fehler begangen werden, dann aber über die letzten hundert Seiten oder so sich einer nach dem anderen per Zufall häuft. Ich weiß nicht, irgendwie hat es mir das Gefühl gegeben die Geschichte wäre Stephen King selbst irgendwo zwischen der ersten Idee und der tausendsten Seite aus dem Ruder gelaufen und er selbst wusste gar nicht mehr so genau, wie man das Monstrum noch zu einem adäquaten Ende bringen sollte xD 

27.9.09 16:32


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