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#242: Chronicles of a fateful ring

Nachdem ich fast jeden Tag ein klein wenig gespielt habe, bin ich nun mit Final Fantasy: Crystal Chronicles - Ring of Fates durch. Hat mich etwas über 12 Stunden gebraucht, wenn man sich aber beeilt ist es sicherlich auch in runden 10 oder auch 9 oder so machbar. Also kein sonderlich langes Spiel.

Muss sich dafür ja auch Einzel- und (lokalen) Multiplayer auf einem Modul teilen. Wobei mein kurzes Schauen in den Multiplayer (der eigentlich "Missionen" heißt und auch Solo spielbar ist) gezeigt hat, dass die dort zu bestreitenden Lokalitäten die selben wie im Storymodus sind und es nur zusätzlich vom König diverse Missionen der Marke "erschlage alle Monster im Time Limit" etc. gibt.

Spielerisch isses halt recht gewöhnliches durch die Dungeons klöppeln mit 4 Charakteren, wobei man zwischen ihnen hin und her schalten kann, ich allerdings hauptsächlich Hauptcharakter Yuri genutzt habe. Das Auswechseln wird für die Puzzel wichtig, da man dafür die verschiedenen Spezielfähigkeiten der andren Mitstreiter braucht. Puzzel sind übrigens relativ idiotensicher, sind sie doch eh sehr offensichtlich und zusäztlich in den Dungeons noch Hilfen via Schilder aufgestellt.

War aber trotzdem ganz spaßig das Gameplay.

Die Geschichte hat mich etwas überrascht. Die ersten drei Kapitel ist erst mal so ziemlich gar nix passiert und mir gingen die Hauptcharaktere ziemlich auf den Nerv. Kleine Kinder nerven nun mal, aber deswegen sollte man sie auch nicht zum Hauptcharakter machen... als Nebencharakter nerven sie ja schon in den meisten jRPGs genug. Ab Kapitel 4 formt sich dann allerdings doch ein ganz nettes kleines, wenn auch klischeehaftes, Familiendrama und auch die Hauptcharaktere sind nach einem Zeitsprung etwas älter und wesentlich erträglicher. Alles natürlich trotzdem in die übliche "Rette die Welt"-Geschichte mit "wenn du nur willst, kannst du alles erreichen"-Moral eingebunden.

Hübsch fand ich vor allem, dass man die Ausrüstung an den Charaktermodellen sieht. Leider kommt es später im Spiel, wenn viel los ist, regelmäßig zu Slowdowns.

Letzendlich ist Ring of Fates wie der Großteil der RPGs für den DS: Nettes, gutes kleines RPG, aber kein Must Have.

Ich hab nebenher sogar einen kleinen Lösungsweg geschrieben, den ich Squareport zur Verfügung stellen werde xD Hach ja, wie schon bei Rocket Slime schreibe ich anscheinend nur welche für lineare Spiele, die man auch mit verbundenen Augen und ohne Lösung locker schaffen müsste ;P

1.7.09 19:21


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#243: Space Cowboy

Hab mir mal Firefly, Joss Whedons (of Buffy/Angel fame) noch in der ersten Staffel abgesetzte TV-Serie. Wobei sie recht gute Kritiken bekommen und sogar nen Emmy gewonnen hatte, aber die Quoten einfach nicht stimmten. Angeblich hauptsächlich wegen einem schlechten Sendeplatz und der Tatsache, dass der Sender die Folgen in einer anderen Reihenfolge ausgestrahlt hat, als Whedon sie haben wollte. So war "Serenity", der Doppelfolgen-Pilot, der Charaktere und Setting einführt und mit viel Rums den Zuschauer für die Serie interessieren will, in der TV-Ausstrahlung zuletzt ausgestrahlt... In richtiger Reihenfolge auf DVD gepresst hat sich die Serie zumindest bombig genug verkauft gehabt, um nen Kinofilm zu produzieren.

Die Serie ist dabei eine Mischung aus Sci-Fi und Western (nicht gerade mein liebstes Genre, aber die Western-SciFi-Horror-Mischung Vampire Hunter D: Bloodlust fand ich ja auch toll). Das führt dazu, dass man zwar Space Travel ermöglicht hat und andere Planeten und Monde kolonisiert, das Leben auf diesen Kolonien und ein Großteil des technologischen Standes eben stark Wild West sind. Zudem ist die Zukunft bilingual, Englisch und Chinesisch (bzw in der deutschen Version natürlich Deutsch und Chinesich), ganz danach ausgerichtet, wie die aktuelle Großmächte-Entwicklung ist. Chinesisch wird in der Serie an sich natürlich nur eher Fragmentartig eingestreut. Hauptsächlich wenn Leute fluchen, was eine elegante Lösung ist, da sie dadurch in den passenden Situationen ganz natürlich wie die Rohrspatzen vor sich hin fluchen können, sich das empfindliche US-Publikum aber nicht dran zu stören hat, weil sie es nicht verstehen.

Die Charaktere sind eigentlich wohlbekannte und -bewährte Klischees. Der stoische Captain, der hart und abgebrüht tut, aber eigentlich einen butterweichen Kern hat. Die stolze Companion (a.k.a eingetragene Prostiuierte - interessanterweise mit der respektabelste Beruf, den man in den Folgen antrifft), die ständig mit ihm im Streit ist, obwohl unausgesprochene sexuelle Spannung zwischen ihnen ist. Das mysteriöse Mädel mit seltsamen Begabungen, das aus einer Forschungsanstalt gerettet wurde, in der man Experimente an ihr durchgeführt hatte. Der nicht sonderlich helle immer auf sein eigenes Wohl bedachte Schlägertyp etc. pp. Mein Liebling ist der Arzt, dessen Hauptaufgabe es ist niedlich auszusehen und WTF-Gesichtsausdrücke zu produzieren, weil er das Outcast-Leben, in dem er plötzlich steckt, nicht gewöhnt ist.

Trotzdem eine sehr tolle und unterhaltsame Serie. Natürlich ist alles erstaunlich bekannt, aber das Zusammenspiel der Charakter ist sehr gut und witzig geschrieben. Dazu noch in jeder Folge ein in sich geschlossener, spannend geschriebender und häufig mit mindestens einer interessanten Wendung versehener Storyarc. Also ich war die 14 Folgen lang wirklich sehr gut unterhalten. Die Finalfolge hat mir dabei am besten gefallen, da sie alles hat, sogar Fanservice ;P Nein, aber ernsthaft, war tatsächlich mit die interessanteste Folge und es wäre schön gewesen zu erfahren, wohin die Serie sich danach entwickelt hätte. So werde ich nie erfahren, was nun genau mit River angestellt wurde; warum der Shepherd (a.k.a Priester) gar nicht wie einer rüber kommt; warum die respektable Companion, der alle Türen offen stehen, mit so einem Haufen reist; und ob sie und der Captain sich jemals gegenseitig ihre Gefühle eingestehen und glücklich miteinander werden (ok, letzteres interessiert mich eigentlich weniger).

Mal schauen, was der Kinofilm so bringt.

3.7.09 22:18


#244: Partner Look Online - Part 36

Nicht viel los in der Welt von Imagine. Auch insgesamt nicht so viel gespielt.

Zwei neue Dämonen gehabt... sozusagen... bekommen durch das Einlösen von Zeug um eventuell halbwegs brauchbares Zeug zu bekommen oder was weis ich. Immerhin behalten um aufzuleveln und zu Kristallen zu verarbeiten: immature Tao Tie (-click-) und immature Scatach (-click-).

Zudem renne ich nun ausnahmsweise nicht als Clusterfuck durch die Gegend, da ich jetzt das schwarze Cu Chulainn Set trage (-click-). Hohoho~, Partnerlook, somewhat. Auch wenn ich Cu schon Ewigkeiten nicht mehr nutze... und der neue Cu Mount leider female only ist.

Und um dem Post noch etwas künstliche Länge zu verleihen:

Level 80 erreicht, wer hätte gedacht, dass ich je so lang spiele...

Randomness.

4.7.09 17:32


#245: Let's Play ~ Devil Survivor - 01. An End to the Ordinary

Mal ein etwas anderer LP, da ich diesmal von Anfang an unsicher bin, ob ich das Spiel überhaupt durch bekomme. Ich habe eine Vielzahl SRPGs ausprobiert: Another Bible, Arc the Lad I-III, Black/Matrix Cross, Final Fantasy Tactics, FF Tactics Advance, Kartia, Shining Force, Vantage Master und Zone of the Enders FoM. Davon habe ich keines wirklich lang durchgehalten, lediglich ZoE und Arc the Lad I durch bekommen.

Aber egal. Bisher bin ich nur durch den ersten Tag, besser gesagt den Prolog "The Day before: An End to the Ordinary". Wie so viele MegTens beginnt es mit einem männlichen Teeny im modernen Tokyo, dem wir erst mal einen Namen geben. Er und seine zwei Freunde haben von seinem Cousin COMPs bekommen. Im Gegensatz zu den frühen MegaTens sehen die hier wie nen Nintendo DS aus. Und haben direkt auch Mails über die aktuellsten News drauf... nur das die News von Ereignissen berichten, die erst noch später am Tag geschehen sollen: Ein Mord und ein Stromausfall z.B.

Und beides geschieht natürlich. Plus es erscheinen Dämonen, die es mit den eigenen im COMP vorhanden zu bezwingen gibt. Zustäzlich kann der Hauptcharakter plötzlich Zahlen über den Köpfen der Leute sehen. Alle haben eine 7, nur er und seine zwei Freunde eine 1.

In einem Tutorial-Fight die Dämonen bezwungen, eine seltsame Sekte und eine Priesterin getroffen und jede Menge Text später ist der Tag auch schon rum. Am nächsten Morgen ist Tokyo vom Militär abgeriegelt und die COMPs haben neue Zukunfstnachrichten. Und eine Meldung über die Zahlen, die der Hauptcharakter sieht: So viele Tage bleibt der jeweiligen Person noch zu leben. Sprich alle werden in 6 Tagen mit Tokyo untergehen, unsre drei Charaktere schon Heute sterben... angeblich kann die Death Clock aber verändert werden...

Vom Gameplay her ist es eine Mischung aus SRPG und normalem RPG. Die Charakter werden am Anfang eines Kampfes (bis zu 4 Teams von maximal 3 Mitgliedern - 1 Mensch und 2 Dämonen) platziert und können sich auf dem Schlachtfeld dann genau wie die Gegner isometrisch fortbewegen, wenn sie dran sind. Soweit der SRPG-Standard.

Sobald man aber einen Gegner erreicht hat/von einem erreicht wurde und Angriff wählt, wird für eine Runde in einen normalen Kampfbildschirm mit den ganz normalen Aktionen umgeschaltet. Es gibt sogar eine Art Press Turn System - wenn man einen Gegner mit seiner Weakness trifft darf man erneut angreifen. Sobald die Runde rum ist, wird wieder auf das isometrische Kampffeld umgeschaltet.

Wie gesagt hab ich bisher erst zwei Tutorial-Battle gemacht und deswegen eigentlich noch kaum was xD Zudem ist das Spiel sehr textlastig. Zwischen den Kämpfen wird ordentlich geredet. Außerdem tickt eine Uhr. Ähnlich wie bei den PS2-Personas aber natürlich nicht in Echtzeit. Jeder Kampf den man bestreitet und jedes Event, das man sich ansieht bringt die Uhr um eine halbe Stunde voran. Später muss man bestimmt häufiger entscheiden, was man jetzt mit seinem Timeslot anfängt/wo man hin geht.

Optisch ist es solala. Die Kampffelder sehen ganz gut aus und die sich darauf bewegenden Sprites sind auch ganz ok animiert. Die Sprites in den 1st-Person-Kämpfen sind allerdings einfach aus Kazuma Kaneko Artbooks eingescante Artworks ohne jegliche Animation. Dafür bekommt man viele alte Dämonen zu sehen, die es in den PS2-Teilen nicht gibt.

Charakterdesign ist von einem zur Zeit ganz beliebten Mangaka und stört mich weniger. Etwas optisch besonderes wie ein Kazuma Kaneko oder Shigenori Soejima ist es allerdings nicht.

Auch die Musik kommt diesmal anscheinend nicht von Shoji Meguro, klingt bisher aber auch sehr gut. Etwas mehr richtung Hard Rock. Fast etwas Castlevania-esque ohne die Barocken Untertöne.

 

5.7.09 02:06


#246: Let's Play ~ Devil Survivor - 02. Tokyo Lockdown

Der erste richtige Tag im Spiel ist rum. Und obwohl es weiter sehr Textlastig geblieben ist, ist eigentlich noch nicht wahnsinnig viel passiert. Im Prinzip haben wir erfolglos einen Weg aus der nun vom Militär abgeriegelten Zone gesucht und dabei erst Mal einen Großteil der Charaktere getroffen: eine Indie-Sängerin, ein Cosplay-Mädel, ein Schuldkamerad, ein Bandenmitglied, erneut die Priesterin, den Besitzer einer Bar und noch ein oder zwei. Ach ja, nach einem erfolgreich beendeten Bosskampf ist unsere Death Clock von 0 auf 2 Tage gestiegen. Wir leben also noch etwas länger.

Ich muss mal schauen, ob ich es hin bekomme, den (niedlichen) Barbesitzer auf meine Seite zu rekrutieren xD Ich versuchs einfach mal nach bewährter Ren'ai-Stalker-Methode und gehe einfach immer hin, wenn er an einem Ort ist. Die (als reines Menü bestehende) Stadtkarte zeigt einem nämlich praktischerweise per Icons an, ob ein Event und mit welchem Charakter, Kampf oder sonstwas in den einzelnen Bezirken auf einen wartet.

Allerdings ist seine Route angeblich die schwerste im Spiel... die von Yuzu die leichteste, aber Yuzu kann ich nicht leiden, also versuch ich die schon mal trotzdem zu vermeiden. Wie man das auch immer macht, ich hab ja keinen Guide zu Hand xD Bisher besuch ich halt einfach die Events der Charaktere, die mir gefallen, aber die Antworten, die man überm Spielverlauf (häufig) gibt beeinflussen da bestimmt auch noch was.

Aufleveln kann man übrigens auch, wenn man will. Es ist kein SRPG, wo man jedes bisschen EXP aus den Storybattles rausholen muss, wenn man durchkommen will. Neben den von der Story vordiktierten gibt es nämlich auch freie Kämpfe, welche die Uhr nicht voranschreiten lassen.

Dämonen bekommt man diesmal weder über Gespräche noch Karten, sondern per Auktion. Über den COMP kann man an diesen teilnehmen und innerhalb von 5 Sekunden mit anderen Leuten um die Wette bieten. Will man das Risiko zu verlieren nicht eingehen, kann man ihn auch direkt für einen festen Preis kaufen (Ebay Sofortkauf sozusagen), gibt dafür aber in der Regel mehr aus, als wenn man geboten hätte. Es wird natürlich regelmäßig aufgestockt, wenn man mal eine verpasst, ist es also nicht so schlimm. Zudem werden nur Dämonen angeboten, die man schon in den Kämpfen als Gegner zu sehen bekommen hat.

Auch fusionieren kann man sie wieder miteinander. Und diesmal kann man endlich selbst entscheiden, welche Skills sie von den Eltern übernehmen sollen, anstatt so lange zu canceln und wieder zu bestätigen, bis einem das Ergebnis gefällt xD Definitiv besser so.

Ein andere interessante Sache beim Gameplay ist das Skill Cracking. Die menschlichen Charkatere können die Skills der Gegner lernen. Dafür müssen sie am Kampfbeginn angeben welchen Skill von welchen Gegner sie haben wollen und diesen dann auch mit der eigenen Gruppe umbringen. Allerdings kann jeder Skill nur von einem menschlichen Charakter gelernt werden, dann ist er nicht mehr verfügbar.

6.7.09 14:22


#247: Serenity

Hab mir dann Heute mal Serenity, das Kinofilm-Sequel zu Firefly reingezogen.

Hat mir ganz gut gefallen. Kommt insgesamt wie ein Mehrteiler der TV-Serie rüber (wenn es denn in ihr welche gegeben hätte), was ja grundsätzlich nicht schlecht ist, wenn man diese mag. Allerdings hält sich der Film dafür auch nicht lang mit Storygrundlagen oder Charakterzusammenspiel auf, wodurch man wohl anfänglich eher schwer in ihn rein kommt, sollte man diese nicht vorher gesehen haben.

Gibt ziemlich viel Action, da River - das "mysteriöse Mädchen/Killermaschine aus dem Regierungversuchlabor TM" - diesmal häufiger auf eben Killermaschine macht. Zudem legt man sich sowohl mit der Allianz als auch den Reavern an. Der Plot dreht sich dann auch viel um das Geheimnis, was man mit River angestellt hat und warum man sie sucht, wobei nebenher überraschenderweise auch raus kommt, wie die Reaver entstanden sind.

Joss Whedon hat sich angeblich immer die Option für Sequels offen gelassen, allerdings war die Performance des Films nicht gut genug um dafür je grünes Licht zu bekommen. Umso überraschender geht er ziemlich hart mit seinen Charakteren um und lässt nicht alle überleben.

So.. Buffy hat mir gefallen, Firefly/Serenity hat mir gefallen, vielleicht sollte ich mir mal Dollhouse anschauen.

7.7.09 23:43


#248: Let's Play ~ Devil Survivor - 03. Any Way Out

Tag 2 bzw. 3, je nachdem, wie man zählen will, ist beendet. Immer noch erfolglos auf der Suche nach einem möglichen Ausweg. Mittlerweile auch die verbliebenen paar Charaktere getroffen. Zudem tauchen nun überall COMPs auf, mit denen man Dämonen beschwören kann, was natürlich ein Problem ist, wenn sie in die Hände nicht ganz so guter Menschen oder gar Dämonen fallen. Ach ja, die Dämonen wollen übrigens ihren Meister Beldr beschwören.

Zudem grasieren natürlich Spekulatoinen unter der Gruppe. Zum einen wird es wohl bald zu Aufständen im Bezirk kommen. Auch die Motivation der Sekte ist unklar, so helfen sie zwar mit ihren COMPs/Dämonen den Menschen, gleichzeitig haben sie aber auch erst die Erschaffung der Spezial-COMPs in Auftrag gegeben, es könnte also alles ein von ihnen ausgetüftelter Plan sein, um wie die Retter der Menschheit darzustehen. Die Self-Defence Force, die den Bezirk unter einen Vorwand abgeriegelt hat, sich aber nicht helfend einmischt und die einzigen sind, die nicht am Ende der Woche sterben müssen könnten letztendlich auch diejenigen sein, die uns einfach alle am Stichtag erschießen.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich wie bei den meisten SRPGs mittlerweile den Punkt erreicht habe, wo es mir langsam die Motivation flöten geht.

Da hilft es auch nicht, dass es an dem Tag unsägliche Protect-Missions gab. Ich weiß gar nicht was schlimmer ist: Hilflose Zivilisten beschützen, die schnell totgeschlagen sind, dafür aber wenigstens versuchen vor den Dämonen zu fliehen; oder fremde (KI-gesteuerte) COMP-User zu beschützen, die zwar mehr aushalten, dafür aber auch aktiv die Gegner mit Kamikaze-Angriffen bedrängen, selbst wenn sie schon fast tot sind. Natürlich kann man die Verlustwahrscheinlichkeit klein halten, in dem man viele Dämonen, die heilen könne mit nimmt und Speed-Boni haben, um schnell zwischen dei Gegner und Zivilisten zu kommen... aber trotzdem ist natürlich ein gewisser Randomness-Faktor drin, was ich gar nicht leiden kann. Nicht schön, wenn man die Mission fast fertig hat, aber die letzte Gegnergruppe mit einem Critical einen fast komplett geheilten Zivilisten noch tot schlägt und die Mission gescheitert ist oder selbiges dank dem suizidalen Verhalten eines anderen COMP-Users passiert.

8.7.09 13:42


#249: Tabula Rasa

Bin dann jetzt auch mit der neuesten Serie von Joss Whedon, Dollhouse, durch. Der arme Mann hat nach Buffy und Angel mit seinen TV-Formaten irgendwie kein Glück mehr. Zuerst Firefly noch in der ersten Staffel abgesetzt und Dollhouse hatte wohl auch keine sonderlich guten Quoten. Wobei Fox trotzdem erst noch Mal grünes Licht für eine zweite Staffel gegeben hat, weil man wahrscheinlich den Fan-Backlash fürchtet, wenn man schon wieder eine JW-Serie absetzt xD

Das Dollhouse ist eine geheimes Institut, in dem Menschen, die keinen Ausweg mehr kennen, ein Angebot gemacht wird: Fünf Jahre deines Lebens verloren, dafür kannst du danach - mit jeder Menge Kohle - von vorn anfangen. Während dieser fünf Jahre ist man eine Doll: Ein Mensch, dem man die eigene Persönlichkeit genommen hat. Dafür kann man, je nachdem was der Kunde verlangt, jede andere Persönlichkeit und alles nötige Wissen auf sie aufspielen. Ob nun Auftragskiller, der perfekte Partner oder auch nur Clown bei einer Kinderfeier - die Dolls können zu allem werden und anstatt einem dies vorzuschauspielern sind sie es sozuagen wirklich. Sobald der Auftrag erledigt ist, wird die implantierte Persönlichkeit mit ihren Erinnerungen wieder aus der Doll gelöscht - was man also mit ihre gemacht hat trägt keine Konsequenzen mit sich.

Der übergeordnete rote Faden der 12-Folgen-Staffel (eine 13. wird wohl nur auf der bald kommenden DVD erhätlich sein) ist zum einen ein Mulder-esquer FBI-Agent, der davon besessen ist den urbanen Mythos Dollhouse aufzudecken und zum anderen Alpha. Alpha ist eine Doll, der plötzlich Amok lief und dann verschwand und noch irgendwo da draußen rum läuft.

Leider beginnt die Serie etwas schwach. Die erste Folge fand ich genaugenommen sogar recht langweilig. Dollhouse ist eine sehr ernste Serie. Joss Whedon ist allerdings dann am besten, wenn er zu seinen spannenden Wendungsreichen Plots auch hin und wieder mal ne witzige Szene und bissige Sprüche unter den Charakteren einstreuen kann. Die sind bei Dollhouse allerdings eher selten. Zudem wirkt alles sehr kühl und distanziert. Mit den Charakteren wird man nicht warm, da die Hälfte nun mal Storybedingt keine eigene Persönlichkeit besitzen.

Und so ist die erste Hälfte der Staffel ein wenig hit and miss. Die sehr Wendungsreiche zweite Folge war genau wie die vierte wieder recht spannend, dafür die dritte eher durchschnittlich. Die bissigen Kommentare nehmen immerhin etwas zu und es gibt interessantes Forshadowing.

In der zweiten Hälfte der Staffel, sobald die ganzen Mysterien, Verschwörungstheorien und Plottwists sich anhäufen, wird sie tatsächlich konstant sehr spannend.

Folge 7 ist dann z.B. eine gutes Beispiel einer typischen Whedon-Folge: Spannend, Überraschungen, unterhaltsame Charakterdialoge und da alle unter dem Einfluss einer Droge stehen sogar ein paar witzige Momente.

Sogar was Charakterisierung angeht bekommt man endlich ein wenig was zu sehen. Hauptsächlich natürlich zu den Leuten, die im Dollhouse arbeiten, aber auch in einer Folge leichte anzeichen dazu, warum ein paar der für die Serie wichtigeren Dolls den Vertrag eingegangen sind.

Und die letzten zwei Folgen sind ein wirklich tolles Staffelfinale.

Wenn, nachdem Alpha behauptet er wäre ein Ubermensch a la Nietzsche, Echo ihm zynisch antwortet: "Yea - new superior people, with a little german thrown in. What could possibly go wrong", amusier ich mich einfach köstlich.

Von daher hat mir unterm Strich Dollhouse tatsächlich wieder sehr gut gefallen. Die erste Hälfte der Staffel ist qualitativ ein gewisses Auf und Ab, dafür macht die zweite Hälfte das wieder wett.

10.7.09 14:11


#250: Beneath a Steel Sky

Gleichnamiges Adventure durchgepointed und -clicked :D Von Revolution, die auch Baphomet's Fluch gemacht haben.

Etwas älter und deren zweites Adventures, merkt man das auch stark. Das Spiel ist recht kurz und der Großteil der Story auf den Anfang und das Ende stark zusammen gebündelt.

Trotzdem recht nettes Spiel, ein bisschen wie ein B-SciFi-Movie geschrieben. Schlimme Zukunft, Metropolis die nach Schichten unterteilt ist und stark was von Polizeistaat hat. Und ein Hauptcharakter, dessen Sippe umgebracht und in eben diese Metropolis verfrachtet wird, ohne zu wissen warum.

Durch nen Absturz kann er fliehen und muss nun herausfinden, weswegen man so interessiert an ihm ist. Wie gesagt, spielt sich alles ein wenig wie ein SciFi-Movie, wenn auch B-mäßig geschrieben.

Die Stadt ist der einzige Schauplatz und obwohl auf mehrere Ebenen aufgeteilt nicht unbedingt sonderlich viele Screens groß. Das Spiel ist zwar von 1994, erinnert micht vom Umfang her allerdings eher an eine 1990-92 Produktion. Man hätte es etwas länger gestalten und besseres Pacing in die Story bringen und diese ausführlicher gestalten können, ist aber trotzdem ganz gut geworden.

11.7.09 16:12


#251: Let's Play ~ Final Fantasy IV - 01. You spoony bard

Da ich auf Devil Survivor momentan keinen Bock habe, steckt nun FFIV (bzw. FFII US für die Angeber, die zeigen wollen, dass sie es schon zu SNES-Zeiten kannten, obwohl auch in den USA seit Ewigkeiten nun die richtige Nummerierung gilt) im DS.

Ich habe genau genommen schon eine ganze Zeit lang den PSX-Port der Final Fantasy Chronicles und es vor einigen Jahren nach V und VI gespielt gehabt. Allerdings nur bis zum Mond, dann ist mir die Memory Card abgekackt und ich konnte mich seither nicht zu durchringen, es erneut zu spielen. FFII, IV und VIII sind damit die einzigen, die ich von der Hauptserie nicht durch habe (abgesehen von XI, das als MMO ja schlecht durchspielbar ist)... hmmm... 2... 4... 8... das ergibt sogar ne Zahlenreihe :D Zufall?

Was direkt auffällt, ist natürlich die wesentlich spektakulärere Präsentation des vollen 3D-Remakes. FFIII sah ja schon sehr gut aus und Ring of Fates hatte auch recht dynamische Zwischensequenzen, aber IV setzt da zu III noch eines drauf und hat im Gegensatz zu RoF natürlich wesentlich häufiger Gelegenheit, cineastische Cutscenes zu zeigen. Man ist doch immer wieder überrascht, was das portable N64 so kann.

Als nächstes fällt auf, dass darunter trotzdem fast 1:1 der alte Oldschool-Brocken steckt. Nach ziemlich einfachen RPGs wie Phantasy Star Universe, Ring of Fates und Ar tonelico II bin ich doch erst Mal etwas überrascht, wie schwer FFIV im Vergleich doch ist. Im ersten Dungeon schon heilen müssen? Unpossible! Zumal die FF-Serie ab Teil VI sowieso ein ziemlicher Spaziergang ist. Ich bin es gar nicht mehr gewohnt regelmäßig heilen zu müssen und das Mages physisch wirklich total nutzlos sind xD

Zudem ist das Pacing der Story trotz hübsch anzusehender Sequenzen natürlich für heutige Maßstäbe leicht lächerlich. Man kann ja kaum 10 Schritte machen, ohne das was passiert.

Ich bin ein paar Stunden im Spiel und schon haben wir einen Kristall gestohlen; die Gnade des Königs verloren; ein Dorf abgebrannt und die letzte Überlebende aufgenommen; dem König den Rücken gekehrt; unsren besten Freund verloren; einem alten Mann geholfen seine ausgebüchste Tochter zu finden, nur um sie tot in einem niedergebrannten Königreich liegen zu sehen; unsrer totkranken Liebe ein Heilmittel gesucht; und uns auf den Weg zum nächsten Königreich begeben, auf dem wir auch direkt ein Mitglied eines niedergemeuchelten Monk-Clans getroffen haben.

Good lord, das reicht bei modernen RPGs ordentlich für 20 Stunden Spielzeit.

Was ich zudem fast schon wieder vergessen habe ist, dass man am Anfang nur schwache Charaktere bekommt. Ne Summoner, dann nen Black Mage, dann geht der Black Mage im Austausch für einen Bard und dann kommt ne White Mage dazu. Die Mages können wenigstens noch Zauber mit ordentlich Bumms, auch wenn sie diese möglichst für Endbosse aufheben sollten und wenn sie nicht auf Guard gehen in normalen Zufallskämpfen ziemlich schnell das Zeitliche segnen können... aber der Bard...

Zudem hatte ich in Erinngerung, dass zumindest Cecil wesentlich stärker ist im Original. Eventuell täusche ich mich auch, weil es schon so lange her ist, aber ich meinte in Erinnerung zu haben, dass er allein schon ganz gut die Anfangs aus schwachen Charakteren bestehende Party durchprügeln kann. Das ist im Remake ein Stück schwerer. Auch Kain und Yang kommen mir, kurz wie ich sie dabei habe, schwächer vor.

Dafür bekommt man bei 100% Map Completion (was zum Glück wesentlich einfacher ist als bei Star Ocean 3) recht großzügige Heilitem-Geschenke.

Zum Schluss kommt - obwohl so schnell so viel passiert - mir das Spiel etwas langsamer vor. Mittlerweile habe ich mich dran gewöhnt (und Cecil automatisch auf Rennen gesetzt sowie die Kampfgeschwindigeit beschleunigt), genauso wie an den etwas höheren Schwierigkeitsgrad. Mal sehen, wie es so weiter geht. Ehrlich gesagt erinnere ich mich nämlich nicht mehr so gut dran, was als nächste passiert - mir fallen die meisten Sachen immer erst wieder ein, wenn sie geschehen. 

12.7.09 17:11


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