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#106: Let's go and kill YHVH, shall we?

Mal wieder ein reiner "durchgespielt" Eintrag. Gleich 5 Spiele, was mich etwas erstaunt, da ich in letzter Zeit viel häufiger in der Stimmung war neue Spiele zu beginnen, als vorher angefangene endlich mal zu beenden ^^;

Da hätten wir erstens Planescape: Torment. Oder auch das RPG, das keines sein wollte. Denn das Spiel würde ein wesentlich besseres Buch oder Visual Novel/Textadventure abgeben. Die Geschichte, Charaktere, Welt sind toll und interessant geschrieben. Man möchte immer wissen, wie es weiter geht und selbst die Sidequests sind recht interessant. Dafür besteht das "Spiel" aber auch ca. zu 90% aus Text und noch mehr Text. Manchmal etwas anstrengend, besonders wenn selbst kleine Sidequests, in denen nicht allzu viel rum kommt, aus mehreren Absätzen Text bestehen. Aber wie gesagt, der Text ist eigentlich der große Pluspunkt des Spieles. Wenn es einen dann allerdings tatsächlich mal spielen, statt nur lesen, lässt, hat man gleich viel weniger Spaß. In der Regel ist man sowieso nur unterwegs zum nächsten NPC mit dem nächsten Textschwall, wenn man dann aber doch mal hin und wieder in einen Kampf verwickelt wird... sagen wir mal so, das Kampfystem ist ziemlich meh. Man wünscht sich richtig, man hätte die paar Kämpfe, die es gibt, gleich total raus gelassen. Sie machen keinen Spaß und deplaziert neben dem ganzen Text, Text und noch mehr Text wirken sie ob ihrer geringen Häufigkeit sowieso.

Nummer Zwei ist Crystalis, ein altes NES-Action-RPG. Spielt sich insgesamt sehr wie Zelda, nur mit der Möglichkeit des Auflevelns und Magienutzung. Außerdem hat es - für NES-Standards - sogar eine ganz interessante Story, die in einer postapokalyptischen Zukunft angesiedelt ist. War schon sehr spaßig und insgesamt sogar erstaunlich gut spielbar für einen 8bit-Brocken.

An dritter Stelle haben Hydlide. Ebenfalls ein extrem altes PC-Spiel von 1984, allerdings in einer 1999er Arranged Version. Die gabs als Billo-Download, wodurch eigentlich nichts am Spiel-Content geändert wurde, die Arranged Version bietet nur hübschere - aber immer noch Low Budget - Grafik und senkt den Schwierigkeitsgrad etwas. Der Content ist allerdings der gleiche beschränkte wie im Original, kann man sogar jederzeit während des Spielesn zwischen Arranged und Original umschalten. Und es ist ein richtig schlechtes Spiel. Tausend Tode, eine Welt, die gerade mal aus 15 Bildschirmen besteht und ein unspaßiges Kampfsystem, das sehr an Ys erinnert, aber irgendwie überhaupt keinen Spaß aufkommen lässt. Da ist man fast froh, dass man in 1-2 Stunden durch ist. Wenn man den Overdrive-Modus aktiviert (ich nenne in gerne Gott-Modus), kann einem plötzlich abgesehen vom letzten Endgegner eigentlich überhaupt nix mehr was und man ist sogar in 10-20 Minuten durch. Auch sehr unbefriedigend.

Und dann haben wir noch zwei Spiele aus dem unerschöpflichen MegaTen-Pool. Als erstes wäre da Revelations: The Demon Slayer, bzw. Megami Tensei Gaiden: Last Bible wie es in Japan heißt. Erstaunlicherweise schon 1992, nur wenige Monate nach dem ersten Shin Megami Tensei, auf dem GameBoy erschienen, 1999 dann für die Color-Version neu aufgelegt. Kommt aber nicht sehr wie ein MegaTen daher, sondern ähnelt mit seiner typischen mittelalterlichen Fantasy-Welt und Story eher an einen Dragon-Quest-Clon. Insgesamt ist alles simpler und einfacher gehalten, als in den Konsolenvertretern, was zumindest beim Schwierigkeitsgrad eine willkommene Abwechslung zu den unfairen Brocken ist, trotzdem ist das Spiel unterm Strich extrem durchschnittlich. Eher was, was man zu GB/C-Zeiten gespielt hatte, wenn man unterwegs nen RPG brauchte, da damals die Auswahl nun wirklich nicht grad die Größte war. Dragon Quest I-III, Seiken Densetsu, Pokemon und evlt auch Lufia 3 würde ich allerdings wohl vorziehen.

Last but not least Shin Megami Tensei II. Eigentlich kann ich fast rüber kopieren, was ich damals zum ersten Teil geschrieben habe, was auch immer das noch mal genau war. Story und Charaktere sind natürlich neu, spielen Jahrzente nach dem Erstling in Tokyo Millennium, das auf den Ruinen der alten Stadt errrichtet wurde. Insgesamt ist die Geschichte ziemlich die gute alte "organisierte Religion ist böse. Geh Gott töten" Schoße, die ab 32bit-Zeiten zum absoluten Genre-Klischee wurde. Aber das kann man SMT2 kaum anlasten, erschien es doch vorher. Story ist also eher wieder der Pluspunkt des Spieles. Das Gameplay hat sich kaum geändert, bietet also ein erstaunlich erträglich gebliebenes Interface mit für 16bit-Zeiten tollen Nettigkeiten wie Automap, Auto-Battle-Funktion und hier neu sogar einen Gegnerradar, der einem die Wahrscheinlichkeit eines Encounters anzeigt. Das einzige Problem am Spiel ist eigentlich wieder der Schwierigkeitsgrad. Viel zu schwere Gegner, die viel zu häufig erscheinen und Labyrinthdungeons, die viel zu viele Stunden zum bestreiten brauchen und mit ihren Fallen und Teleporträtseln etc. kräftig am Verstand zehren.

11.9.08 11:10


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#107: Imagine - Part 22

Nicht allzu viel Neues im Spiel:

Neue Stadt. Schon vor geraumer Zeit zusammen mit Act 16 (den ich noch nicht gemacht habe) eingefügt. Brauchte halt nur etwas mehr, bevor ich einen Eintrag machen wollte. Name ist Plutopia oder Protopia oder wie auch immer, Hauptstadt des Neutral-Alignments. Außerdem ne langweilige Copypasta von 3rd Home, nur mit Bunnen (-click A-, -click B-).

Halbes neues Dungeon. Ichigaya Bunker hat nun auch ein Gold Level. Wie bei Bronze gibt es die Option entweder alle Stockwerke nach den Disks zu durchsuchen, oder gleich zum Bossraum zu rennen. Sollte man ihn ohne Disks betreten ist der Endboss Jikokuten mit Gaki und Gandharva als Minions (-click A-, -click B-). Gerade die Gandharva sind nervig, da man sich dumm und dämlich an ihnen schlägt, da sie keine Weakness haben. Angreifen tun sie zwar nicht, dafür einen Skill werfen, der Statusveränderung nach Zufallsprinzip verteilt. Hat man alle Disks, sind alle 4 Tenohs der Bossgegner (Jikokuten, Zouchouten, Bishamonten und Koumokuten - sowieso alle das gleiche 3D-Model nur in unterschiedlicher Einfärbung), haben wir bisher aber noch nicht gemacht, da zu schwer.

Und neue Dämonen: Specter für den Eintrag im Devil Book (-click-), Yatagarasu (-click-) um per Tri-Fusion mit Sleipnir und Valkyrie einen Odin (-click-) zu fusionieren. Für die braucht man nicht nur 3 Dämonen, sondern auch 3 verschiedene Spieler, die je einen davon beisteuern.

Und Wunder oh Wunder, Imagine kommt sogar in westliche Gefilde. Englisch, Französich, Deutsch und Spanisch sogar. Wird eh nix. Wer kennt denn hier schon MegaTen? Und diejenigen die es tun und sich halbwegs für MMOs interessieren, spielen zum Großteil schon die japanische Version und wollen evtl. ihre Charas gar nicht aufgeben. Abgesehen davon gibt es immer noch das Problem, dass das Spiel eigenicht nicht wirklich... gut... ist und sowieso kaum Content hat. Ich glaub nicht, dass nach 1-2 Monaten das Ding noch jemand spielt.

14.9.08 17:59


#108: Galaxy of Morons

So, Kaoru hat gestern Star Wars: Episode III geschaut. Gott, was war der Film so scheiße.

Beginnend sei erst Mal gesagt, dass ich so gesehen kein Star-Wars-Fan bin. Ich habe Episode IV-VI ehrlich gesagt nie komplett gesehen, weil sie mich früher nicht interessiert hatten und als dann die Prequels gemacht wurden auf die warten wollte, um es in chronologischer Reihenfolge zu sehen. Ich weiß natürlich trotzdem schon die 3 oder 4 wichtigsten Eckpunkte der Filme - selbst wenn man hinterm Mond leben würde, bekäme man noch zwangsläufig in 24 Lebensjahren Dinge über Star Wars mit. Ich finde die Prequels also nicht aus Fanboy-Prinzip scheiße, weil sie nicht genau wie die vor 30 Jahren entstandenden ursprünglichen Filme sind.

Episode I hatte ich dann im Kino mit jemandem gesehen, später dann mit Episode II noch mal im TV. Ich erinnere mich gar nicht mehr ganz so gut an die Einzelheiten... jedenfalls fand ich Episode I ganz gut. Sicherlich hat es das übliche Problem, wenn man einen Film nicht auf sich allein gestellt produziert, sondern vorher genau weiß, dass man ne Trilogie draus machen wird - es ist ein etwas langsamer Anfang, die spannendsten Dinge kommen erst noch. Außerdem ist das Wettrennen wesentlich länger, als erträglich ist. Aber abgesehen davon ein guter Film. Episode II fand ich langweilig und auch schlecht erzählt. In den ersten ca. 15 Minuten des Films springen Padme und Anakin drei Mal über ne Wiese und sind plötzlich unsterblich ineinander verliebt, die restlichen 2 Stunden gibts dann viel Action, ohne das wirklich viel an signifikanter Substanz dabei rum kommen würde.

Und nun das Finale, Episode III, wie wird Anikin wohl rafiniert zur dunklen Seite verführt? Gar nicht, wieder viel zu schnell und sprunghaft wechselt er mal schnell rüber. Die Art und Weise wie er "verführt" und "hinters Licht geführt" wird ist so offensichtlich und dämlich, dass jeder Mensch mit dem Hauch von gesundem Menschenverstand es viel früher durchschauen und sich bestimmt nicht der dunklen Seite anschließen würde. Anikin kämpft auch nicht lange mit sich, in der einen Szene hat er noch Gewissensbisse jemanden umzubringen, dann wechselt er zur dunklen Seite und schon in der nächsten Szene hat er keine Probleme nen Raum voll Kinder abzuschlachten. Hurra für plötzliche und unsinnige 180°-Umschwünge. Die ganze Welt von Star Wars scheint plötzlich nur noch von Vollidioten bewohnt zu sein, nicht nur Anikin. Padme, im ersten Teil noch ein kühles und schlaues Regierungsoberhaupt hat irgendwo auf dem Weg zu Episode III ihre Liebe gefunden und dabei ihr Hirn verloren. Nicht zu vergessen die geile Szene wo dieser undercover Sith-Lord mal schnell vor der Versammlung der Republik ein Imperium ausruft und von allen umjubelt wird. Klar, niemand hinterfragt warum die eigentlich immer guten und selbstlosen Jedi plötzlich die Bösen sein sollen und alle geben gern freiwillig die demokratische Republik - und damit auch ihre eigene Macht und Befugnisse - für ein Imperium auf.

Abgesehen davon ist der Film auch scheiße geschauspielert. War das in den vorigen auch so und ich erinnere mich nur nicht mehr? Es spielen ja nun wirklich eine Menge sehr bekannter und eigentlich auch guter Schauspieler mit. Verdammt, einige haben sogar Oscars gewonnen. Und in Episode III bekommt man plötzlich ein Schmierentheater vorgesetzt, als hätte man grad eine nachmittägliche Richter-Show angeschaltet. Liegts daran, dass 99% des Filmes am Computer entstanden sind, die Schauspieler also permanent vor einem Blue Screen mit Aliens reden mussten, die gar nicht da sind? Sowas sollte man als Oscar-Gewinner doch trotzdem hinbekommen.

Selbst die Action-Szenen waren zwar voller... nun ja, Action halt... und toller CGI-Effekte. Insgesamt aber irgendwie auch langweilig. Keine Ahnung, selbst der finale Kampf in einem Vulkan war irgendwie "meh".

Was mir noch auffiel... und auch wenn das jetzt klingen mag, als würde ich tatsächlich nur nach Dingen fischen, über die ich mich beschweren kann... waren die Szenenübergänge. Ist es denn so schlimm, einfach die eine Szene ab und die neue einzublenden? Da bekommt man ständig kreisrund reinzoomende Übergänge oder in der Mitte getrennt wird in entgegengesetzter Richtung abgeblendet etc. Man sollte meinen Szenenübergänge sind kein großes Ding, und eigentlich fallen sie einem ja gar nicht auf... genau deswegen ist schon alleine die Tatsache das sie mir auffielen ein Beweis, wie aufdringlich die waren. Ich fand die wirklich störend.

29.9.08 17:55





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