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#89: Legend of the Holy Sword

Und wieder zwei Spiele durch. Bin in letzter Zeit irgendwie eher im Retro-Fieber. Und da ich mir zum Dragon Quest III Spielen den GBA SP von meinem Neffen ausgeliehen hatte (ich habe zwar meinen GBA auch noch, der ist aber das Uralt-Modell ohne Hintergrundbeleuchtung, was beim Spielen mittlerweile doch sehr krampfig ist), hab ich gleich noch Mal nach meinen andren GB/C-Spielen Ausschau gehalten, die ich noch nicht durch habe. Und da gab es tatsächlich noch 3: Dragon Quest Monsters, Mystic Quest und Zelda: Oracle of Seasons.

Davon sind nun Dragon Quest Monsters und Mystic Quest auch durch. Dragon Quest Monsters ist halt ein sehr altes Monstersammelspiel, das mittlerweile eigentlich echt nicht mehr groß empfehlenswert ist, auch wenn es zum Erscheinen den ersten Pokemon Editionen durchaus gut Konkurrenz machen konnte. Wenn auch spielerisch ein ganzes Stück anders, da ein Dungeon-Crawler mit Zuchtfunktion, was es im Spielablauf doch ein ganzes Stück von Pokemon abhebt. Ich habe letztendlich über 60 Stunden gebraucht, um durch zu kommen. Und kann es mir nicht erklären. Ich hab es eigentlich gar nicht wirklich gemocht, losgelassen hat es mich aber auch nicht. Dabei hab ich noch nicht mal alle 200-schlag-mich-tot vielen Monster und den Bonusteil gemacht. Sondern halt nur von meinem aktiven Team möglichst die beste Version zusammen gezüchtet. Nach dem Erlebnis und der Erkenntnis, dass mich Pokemon Diamant auch nicht seine komplette Spielzeit über hat motivieren können, gebe ich diese reinen Monstersammelspiele wohl doch auf. Also kein Dragon Quest Monsters: Joker für meinen DS.

Mystic Quest ist der erste Teil der Mana- bzw. Seiken-Densetsu-Reihe. Damals sogar als Final Fantasy Spinoff veröffentlicht. Was man optisch auch merkt, da die NPC-Sprites und das Aussehen der Städte quasi direkt aus FF1-3 stammt. Dazu noch Seiken-Densetsu-typsiche Gegner und Zelda-typische Rätsel und Dungeons und schon hat man ein sehr… seltsames Gemisch als Spielerlebnis. Für ein 1991er-Spiel ganz ok, reist es heutzutage natürlich auch keine Bäume mehr aus, ist dafür angenehm kurz und auch nicht allzu schwer (sofern etwas nebenher gelevelt wird). Auch wenn die miese Kollisionsabfrage zu vielen cheap hits der Gegner führt. Ich bin zumindest fast versucht, mir mal Sword of Mana zu holen – das Remake, das wirklich das Spiel von Grund auf überarbeitet, damit es komplexer und den späteren Mana-Teilen üblicher wird.

Momentan spiele ich dann jetzt – mal wieder – Phantasy Star II weiter. Und endlich, beim x-ten Anlauf hat es klick gemacht. Zwar nicht klick im Sinne von „ich fand das Spiel nie sonderlich gut – klick – Ah, jetzt macht es ja doch irgendwie Spaß“ sondern auf einem wesentlich niedrigerem Level a la „der archaische RPG-Knochen ist doch heutzutage absolut unspielbar – klick – Och, wenn ich mich nur genug zwinge, könnte das Spiel doch noch grad so machbar für mich sein“. Die Phantasy-Star-Serie ist wirklich nicht uninteressant, braucht aber dringend ein Remake, bei dem mal alle Teile tatsächlich grafisch überarbeitet, die Menüs und Dungeons aufgeräumt/vereinfacht und der Schwierigkeitsgrad gesenkt wird. Und das bekommt Sega ja irgendwie nicht hin. Die Saturn PS-Collection hat alle 4 Teile, aber 1:1 Portierungen. Die GBA-Collection auch nur 1:1 Portierungen und zudem nur Teil 1-3. Die Sega 3D Ages Remakes für PS2 überarbeitet die Teile zwar, hat aber nur Teil 1-2 und in 2 auch den unfairen Schwierigkeitsgrad und die nervigen Labyrinthdungeons nicht vereinfacht, dazu kommen noch zwei weitere PS2-Collections, von der eine wieder nur 1:1 Portierungen aller 4 Teile hat, die spätere immerhin eine Schwierigkeitsauswahl gibt und zusätzlich noch die PSII-Sidestories mit drauf packt, aber abgesehen davon auch nur 1:1 Portierungen bietet. Zu guter letzt gibt es dann noch die Mega Drive Collection für PS2 und PSP, mit nur Teil 2-4 als 1:1 Portierung. Anstatt im Schnitt alle 2 Jahre irgendwelche Portierungen hinzurotzen, wäre mal eine komplette Serienüberarbeitung echt wünschenswert. Für DS zum Beispiel, da würden doch bestimmt auch alle 4 Teile in einer 3D-Ages ähnlichen Grafik drauf passen.
15.2.08 23:17


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#90: Bla-blub-blabla-blu... bleh

Okami ist durch. Nicht wirklich ein RPG, sondern ein Action-Adventure im Stile von Zelda. Zero Punctuation hat's da ganz gut beschrieben: Zelda, aber ohne Zelda, im feudalen Japan, mit einem Wolf als Hauptcharakter, der statt Items Kalligraphie benutzt.

Und ich liebe es. Das ist dahingehend erstaunlich, da ich mit der Zelda-Serie nie viel anfangen konnte. Da ist es immer etwas überraschend für mich, wenn ich ein spielerisch ähnliches Okami oder Dragon Quest Heroes: Rocket Slime absolut toll finde. Okami ist sicherlich auf der PS2 das Spiel, bei dem ich beim Spielen am meisten schlichtweg Spaß hatte, dazu noch an Humor und purem Charme ebenfalls auf der Konsole unübertroffen. Natürlich sehr japanisch, vom Setting, vom Grafikstil und vom Humor her. Wer absolut nix mit Japan anfangen kann, sollte Okami möglichst fern bleiben. Dafür ist es zu abgedreht und zu stark in japanischen Mythen verwurzelt. Auch nett sind die nach dem Durchspielen frei geschaltete New Game + Funktion und ein Bonusbereich, in dem man den kompletten Soundtrack anhören und hunderte an Concept Artworks ansehen kann.

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Kein Spiel ist perfekt und auch Okami macht da keine Ausnahme. Zum einen ist die Kamera nicht immer optimal. Bei extrem agilen Gegner kommt die Kamera nicht immer mit und wenn mehrere Gegner im Kampf sind, kann man auch leicht mal von einem aus dem Off getroffen werden, während die Kamera nur den einfängt, auf dem man grade einschlägt (eine Lock-on-Funktion gibt es in Okami zudem nicht, Kamera und Attacken konzentrieren sich automatisch auf den Gegner, der Amaterasu am Nächsten ist). Auch bei einigen der schwereren Sprungeinlagen muss man die Kamera stark justieren, bis man die Sprünge endlich halbwegs einschätzen kann. Besonders da der tolle Grafikstil jetzt auch nicht unbedingt für gute optische Tiefe sorgt. Immerhin sind wirklich viele oder schwere Geschicklichkeitseinlagen sowie sehr agile Gegner die Ausnahme bei Okami. Viele Geschicklichkeitseinlagen werden nach mehrmaligem Fehlschlag sogar vereinfacht und die Kämpfe sind ausgenommen der Bosse auch wenig fordernd.

Eine andre Sache, die mich genervt hat, ist die „Sprachausgabe“. Okami benutzt keine richtige Sprache sondern Fantasysprache. Allerdings besteht die nur aus wenigen verzerrten Blubb-Tönen. Sie ist also nicht wie die Sprache der Elben im Herrn der Ringe, die der Arb in Seikai no Senki oder die in Panzer Dragoon Saga, die zwar auch erdachte Fantasysprachen sind, aber wenigstens halbwegs einen Sprachrythmus haben in den auch Emotion gelegt werden kann. Bei Okami hört man ständig nur die gleiche Hand voll verzerrter Laute in der gleichen Tonlage. Das ist im normalen Spiel kein Problem und durchaus Anfangs auch witzig und charmant. In den Zwischensequenzen kann man den Text allerdings leider nicht beschleunigen, da man es atmosphärischer fand, die Charaktere „aussprechen“ zu lassen, was schon recht nervig ist, weil der Text mühselig langsam dahin scrollt. Und wie gesagt klingt es auch nicht so unterhaltsam wie einer richtigen Sprache zu lauschen.

Aber wie gesagt, das ist Meckern auf hohem Niveau und ändert nichts an der Tatsache, dass Okami eines der besten PS2-Spiele ist, die ich bisher gespielt habe.

Und hier mal wieder ein paar der vergangenen Gaia-Outfits:

27.2.08 11:32





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