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#80: MMO-o-Mania 2

Hab mich nebenher dann doch Mal an ein paar andren, interessant aussehenden, MMOs probiert. Man muss ja rumprobieren, um zu finden, was einem liegt, gell? xD

Teil 3: Archlord Online

Hier gibt es drei Rassen: Menschen (-click-), Mondelfen (-click-) und Orks (-click-). Allerdings sind die Geschlechter an Jobs gebunden. Als Mensch und Ork kann man je Nahkämpfer, Fernkämpfer und Magier sein, als Elfe nur Fernkämpfer und Magier. Nach dem Wählen der Rasse muss man sich aber sofort den Job aussuchen und bekommt da direkt ein festes Geschlecht. Ein Nah- oder Fernkämpfer als Mensch wählen, und man ist automatisch ein Mann, der Magierjob automatisch eine Frau. Bei den Orks sind Magier und Nahkämpfer Männer und Fernkämpfer Frauen. Mondelfen gibt es nur weiblich. Das fand ich schon mal unnötig einschränkend. Wenn schon für eine Rasse zwei Geschlechter zur Verfügung stehen, warum nicht beide für alle Jobs möglich machen? Das ich nicht als männlicher Elf durch die Gegend laufen konnte, war auch nicht so prickelnd (allerdings werden Fanservice-Rassen ja gern nur weiblich gestaltet – man siehe hierzu auch die FFXI Mithra).

Optisch ist es für ein free to play Spiel wirklich sehr hübsch (-click-), selbst wie hier bei medium Grafikeinstellungen. Läuft dann auch gleich sehr ruckelfrei. Doch so richtig begeistern konnte es mich dann doch nicht. Ich fand es ehrlich gesagt etwas unübersichtlich und unintuitiv. Nun gut, dass war FFXI auch, aber bei Archlord hatte ich jetzt nicht so die Lust mich da extra rein zu friemeln. Also wieder gelassen.


Teil 4: Trickster Online

Ein weiteres koreanisches free to play MMO, dass in die Kategorie niedlich und Anime inspiriert fällt (-click-). Erinnerte mich optisch durch die SD-2D-Sprites sehr an Ragnarök Online, auch wenn die Umgebung hier nicht 3D sondern auch niedliches 2D ist (-click-). Das Interface ist wesentlich intuitiver und alles mit ein paar Mausklicks machbar. Wie gesagt sehr niedlich, auch im Gegner- und Petdesign (-click-), besondere Pluspunkte dafür, dass man sich fürs Regenerieren sogar schlafen legen kann (Awwwww [-click-]) und beim Ansprechen von NPCs und im eigenen Statusmenü Artworks sieht (-click-).

Das Levelsystem ist allerdings eine seltsame Mischung. Man bekommt keine festen EXP, wenn man einen Gegner gekillt hat, sondern bei jedem erfolgreichen Angriff auf einen Gegner, errechnet danach, wie viel Schaden man mit der Attacke gemacht hat. Neben den normalen EXP gibt es noch TP, die man für die Skills braucht. Beim normalen Level up bekommt man automatisch einen Boost in den 4 Grundstati – die Größe des Boost errechnet sich daran, wie hoch der Status beim Charaktererstellen eingestellt wurde – und Bonuspunkte, die man an Substati verteilen kann (-click-). Beim TP Level up bekommt man Punkte, mit denen man Skills lernen und aufleveln kann, die aber vorher zusätzlich noch erst gegen Gold gekauft werden müssen.

Das klingt komplizierter, als es ist. Es sei aber trotzdem angeraten (was aber bei fast allen MMOs von Vorteil ist), wenn man sich vorher auf diversen Foren umschaut, und sich Guides zur entsprechenden Jobklasse durchliest, damit man sich bei den vielen Status und Skill Verteilungen nicht total ins Aus schießt.

Obwohl ich es optisch sehr knuffig und ansprechend fand, habe ich das Spiel recht schnell aufgegeben. Da wäre zwar der Pluspunkt, dass die Rassen niedliche Animal-People sind, aber leider ist jede Rasse automatisch Job gebunden. Hier mal eine Übersicht der Rassen und ihrer 3 Jobklassen (-click-). Bunny (weiblich) und Buffalo (männlich) sind die starken Angreifer, Sheep (w) und Dragon (m) sind Magier, Fox (w) und Lion (m) die schellen aber schwächeren Angreifer und Cat (w) und Raccoon (m) sind Support. Gerade im 2nd und 3rd Job unterscheiden sich die weiblichen bzw. männlichen Vertreter dann jeweils allerdings noch zusätzlich.

Ich liebe Drachen und nehme auch immer ganz gern männliche Figuren mit langen Haaren. Also war ja klar, dass ich Dragon wähle. Leider sind das die männlichen Mages und ich bin ehrlich gesagt nicht so wahnsinnig toll im Spielen von Magiern, ich nehme in andren Spielen eigentlich immer eine physische Angreiferklasse. Außerdem dauert es unglaublich lange, um EXP, TP und Gold zusammen zu bekommen – schon für die ersten Level. Und die Quests scheinen auch eher nervig zu sein. So besteht das erste noch quasi Tutorial-Quest daraus, dass man zwischen mehreren Leuten hin und her geschickt wird, die einem jeweils weiter helfen sollen, aber jeder einzelne davon für seine Hilfe erst mal rare Items gefarmt bekommen will. Ehrlich gesagt, war mir das Spiel insgesamt einfach viel zu langsam und nervig – kann aber zumindest zum Teil auch daran liegen, dass ich eine Magierklasse gespielt habe.
1.12.07 01:38


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#81: Offline gaming still exists

Or does it? Ich muss zugeben, dass ich momentan wieder in einer Phase bin, wo ich schlecht für irgendwas Motivation aufbringen kann. Besonders fürs Gaming nicht. Zumindest was Konsolen-/Handeldspiele angeht. Interessanterweise komm ich da nicht sehr weit, wenn ich wirklich so gar keine Lust aufs Spielen generell habe – auch wenn ich ein gutes Spiel zu Hand nehme. Bei MMOs ist das irgendwie anders… auch wenn ich auf Gaming eigentlich keine Lust habe, so nebenher mal kurz nen Stündchen oder so zu spielen, ein paar wenige Quests oder Levelgrinding zu machen, geht immer und stört mich auch nicht. Überhaupt werde ich in MMOs gewisse Dinge auch wesentlich weniger schnell leid, als in Offline Spielen. Viele lahme Fetch-Quests und sonst nur Levelgrinding? In einem MMO macht mir das nix (und mehr gibt es in MMOs ja auch generell nicht zu tun) – und das, obwohl so ein MMO schon mal locker plötzlich 100, 200 oder sogar noch mehr Stunden geschluckt hat. Bei einem Offline RPG? Ein Missionsbasiertes Spiel wie FFX-2 kann auch Spaß machen, aber bei vielen Spielen nerven mich zu viele Fetch Quests auf die Dauer schon sehr. Aufleveln zwischen zwei Abschnitten ist locker drin, aber wenn das benötigte Grinden an Levelanzahl zu hoch geht, wird's auch irgendwie langweilig. Ein gutes Beispiel ist hier FFXII und FFXI. FFXI hat mich mehrere Monate fast komplett geschluckt und wären die monatlichen Kosten nicht gewesen, ich hätte es noch wesentlich länger gespielt. Aber FFXII, das sich ja sehr wie ein MMO in einer Offline Variante spielt? Nö, da hab ich die längsten und nervigsten Sidequests komplett außen vor gelassen und Hauptsächlich nur das „Hauptspiel“ gemacht und halt die Nebenaufgaben, die man währenddessen so nebenbei machen kann. Schon seltsam, dass sich da mein Herangehen und die Motivationsbereitschaft zwischen Online und Offline RPGs so stark unterscheidet.

Mittlerweile dann aber doch schon vor einiger Zeit, habe ich zwei Offline Spiele beendet, aber hier gar nix drüber geschrieben. Da wäre zum einen Final Fantasy Fables: Chocobo Tales. Nicht wirklich ein RPG, sondern eine Mischung aus Minispielesammlung und TCG, nur eben mit einem Storymodus versehen und den Charakteren aus den Chocob-Spinoffs. Optisch und Akustisch echt toll. Wunderhübsche und knuddlige 3D-Grafik und für die Kartenduelle und die Geschichten der einzelnen Bücher (jedes Buch ist ein Minispiel, orientiert sich aber an einem ins FF-Universum versetzten Märchen) absolut bezaubernde und gar nicht negativ zur 3D-Grafik stehenden 2D-Aufklapp-Optik. Musikalisch gibt's Remixes aus typischen FF-Melodien. Natürlich ist die Story reichlich unwichtig und wenig komplex, netterweise aber an dem FF-üblichen 5 Kristallen orientiert. Das Gameplay hingegen hinterlässt gemischte Gefühle. Die Minispiele und das TCG sind grundsätzlich tatsächlich ein witziger Zeitvertreib und die Aufgaben, die man für das Voranschreiten in der Story erledigen muss, auch nicht allzu schwer (gibt natürlich dann immer noch höhere Rekorde etc., die gewisse Boni frei schalten). Allerdings geht die Steuerung nur per Touchscreen. Was bei einigen Spielen unglaublich in die Hose gegangen ist und sie erstaunlich schwer und frustrierend macht. Nicht wegen dem Schwierigkeitsgrad, sondern nur wegen der verhunzten Steuerung – die meisten dieser Spiele wären mit einer klassischen Steuerung via Steuerkreuz und Buttons (von mir aus auch nur alternativ zum Touchscreen wählbar) keinerlei Problem. Die Spielzeit ist auch nicht sonderlich lang, auch wenn sie durch die zusätzlichen nicht Story-relevanten Herausforderungen und Onlineplay beim TCG verlängert werden kann. Von daher ist Chocobo Tales zwar ein ganz niedliches und durchaus auch die meiste Zeit über spaßiges Spielchen für Zwischendurch, aber auch kein Verlust, nicht gespielt zu sein – und für Vollpreis würd ich es auf keinen Fall kaufen. Da hat Dragon Quest Heroes: Rocket Slime bewiesen, wie ein nettes und knuffiges Spinoff wesentlich unterhaltsamer sein kann.

Auch Atelier Iris 3: Grand Phantasm ist durch. Wie üblich ein nettes 2D Spiel in Anime-Optik, mit konventioneller RPG-Story. Nur das hier die Story noch unwichtiger ist, als in den Vorgängern. AI3 ist ein Quest basiertes Spiel. Und Quests gibt es zwar jede Menge, eigentlich muss man aber nur so viele machen, um im Rang zu steigen – dann fängt automatisch eine Mission an, die die Story weiter spinnt und das Kapitel beendet. Kapitel gibt es 10 und die Story wird nur in den Missionen erzählt. Von daher tatsächlich eher nebensächlich. Das Kampfsystem ist flott wie in den Vorgängern und denen auch nicht unähnlich, nur mit einer neuen Burst-Gauge, die mit ausgeteiltem Schaden ansteigt und bei Maximum die Charaktere sozusagen in einen Limit-Break-Zustand befördert. Zum Glück sind die meisten Fetch Quests noch relativ schnell erledigt und die Zeitbegrenzung in den Afterworlds, durch die man dann auch primär nur dem gerade aktiven Quest nachgehen kann, lassen die Sache dann nicht allzu schnell langweilig werden. Dagegen arbeitet allerdings wieder, dass es nur eine zentrale Stadt und 5 Afterworlds gibt, in denen alle Quests stattfinden, was mit der Zeit doch etwas ermüdend ist. Aber für immer Mal wieder zwischendurch 1-2 Stündchen spielen und ein paar Quests erledigen ein wirklich spaßiges Spielchen.

Ach ja, Sam & Max: Hit the Road hab ich dann auch noch durch gespielt. Ist ja nur wenige Stunden lang. Aber wirklich sehr unterhaltsam und mit einem tollen Humor bestückt. Wenn auch die ganze „out of the blue“ Mentalität des Spieles einige Rätsel erschwert, als ein Spiel, bei dem alles „logischer“ aufgebaut ist. Hatte bisher nur die ersten 3 Clock Tower und 3 Phoenix Wright Spiele, die Point & Click Adventures waren. Aber ja, regelmäßig auch ein Spiel dieses Genres zu spielen könnt ich mir glatt angewöhnen.
8.12.07 12:40


#82: Pegasasu Fantaji

Harrharr, nun ist doch ein weiteres offline Spiel durch geschafft. Und zwar hab ich mich mal wieder an Pokemon Diamant gesetzt, das ich schon im August bekommen und zu spielen angefangen hatte. Bin damals ziemlich schnell durchgeprescht und bei knapp 35 Stunden bei den Top 4, also dem Ende des Spieles gewesen. Da mich diesmal das, worum es in Pokemon eigentlich geht, nämlich das Fangen und Züchten/Entwickeln von möglichst vielen Viechern, nicht wirklich so sehr packen konnte, hatte ich das ganze Spiel über nur mein Pflanzen-Starter benutz. Mit dem kommt man am Anfang des Spieles recht gut durch und da er von mir halt wirklich für jeden Trainer, Arenaleiter und wildes Pokemon eingesetzt wurde, war er so hoffnungslos überlevelt, dass selbst in den späteren Abschnitten, wo Pokemon rum rennen, die gegen Pflanze eigentlich sehr effektiv sind, schnell von ihm platt gewalzt wurden konnten.

Ganz am Ende hatte sich das natürlich gerächt. Die Top 4 steigen vom Level ihrer Pokemon stark an und 5 Trainerkämpfe direkt hintereinander kann man mit einem Vieh – auch wenn es da schon Level 83 hatte, natürlich nicht durchstehen. Also musste ich mir 5 weitere Pokemon fürs Finale auf Level 60 nachleveln. Und trotzdem noch ein paar Mal heilen und wieder beleben. Überhaupt kam mir Diamant schwerer vor als die Vorgänger. Die Arenaleiter und vor allem Top 4 hatten doch ordentlich starke Viecher im Gepäck. Auch ist die Fangquote diesmal recht niedrig eingestellt. So viele Bälle musste ich noch nie schmeißen, um Pokemon zu fangen. Gerade bei den legendären, wo man trotz bester Voraussetzungen noch 30-50 Bälle werfen kann, bis sie doch mal mit Glück drin bleiben.

Nun habe ich also die Top 4 geschafft und damit das, was man bei Pokemon die Story nennen kann, beendet. Anschließend noch die legendären Pokemon gefangen und einige andere gefangen und weiterentwickelt, wenn auch nicht alle von den 150. Im Anschluss bekommt man dann ja den Nationaldex, der den Pokedex auf die knapp 500, die es insgesamt über alle Spiele gibt, erweitert. Aber die alle zu fangen und zu ertauschen fehlt mir nun wirklich jegliche Motivation. Nur bei ein paar hab ich es gemacht – natürlich auch meinem Liebling Dratini und Dragoran xD

Aber eigentlich gibt es an Diamant nix zu bemängeln. Warum es mich diesmal nicht so packen konnte (obwohl mein Stundenzähler mittlerweile doch von den 35 auf die 60 Stundengrenze gerutscht ist), kann ich nicht genau sagen. Vielleicht wird mir das „Gotta catch em all“-Prinzip mit den Jahren doch zu langweilig und diese Sammelspielchen können mich nicht mehr so einfach gefangen nehmen. Denn schlechter macht Diamant seine Sache nicht, da sich wie immer eigentlich nicht wirklich was Bewegendes geändert hätte. Abgesehen von der 3D-Grafik – wobei das Spiel auf den ersten Blick ohne Direktvergleich immer noch optisch sehr an die GBA-Teile erinnert, nur halt alles in 3D nun. Abgesehen von den Kämpfen, die sind immer noch 2D, haben zum Teil aber ein paar nette Attackenanimationen. Die ich aber ausgestellt habe, da die Kämpfe auch ohne noch viel zu lahmarschig sind, durch den ganzen Text, der so durchscrollt. „Pokeman A taucht auf – Los, Pokemon B – Es beginnt zu regnen – Pokemon B mach Attacke X – Das ist sehr effektiv – Pokmeon A macht Attacke Y – Pokemon B nimmt 123 Schaden“… so ungefähr sieht eine Runde aus. Und das ist kein Text, der mal so schnell nebenher läuft wie bei Dragon Quest, wo ja grundsätzlich auch jeder Furz in Worte gefasst wird, sondern bei Pokemon nehmen die Einblendungen schon ihre Zeit ein, während dessen nix andres passiert.

Unterm Schnitt ist Diamant aber das gleiche wie immer. Nicht besser und nicht schlechter als die Vorgänger. Beim mittlerweile 5. Spiel scheine aber zumindest ich doch endgültig die Lust zu verlieren. Zwar konnte es mich die ersten Wochen total packen, aber danach lies es halt rapide ab.

Übrigens… Mitte des Jahres in Eintrag Nummer 60 hatte ich mal über das in Japan erscheinende und für mich sehr interessant aussehende Remake von ST!NGs Baroque geschrieben. Als Remake eines PSX/Saturn-Spieles, das nie in den Westen kam; das auch keinerlei Fanschar oder überhaupt jemanden, der von seiner Existenz wüsste im Westen hat; das zwar für PS2 komplett überarbeitet wurde aber trotzdem optisch eher Low-Budget-Remake schreit; und all das am Ende der PS2-Ära… hatte ich dem Spiel natürlich keinerlei westliches Release erhofft. Nun ja, Atlus bringts doch in den Westen. Neben dem PS2-Original sogar noch als in Japan gar nicht vorhandene Wii-Version. Ich glaub zwar immer noch nicht daran, dass es irgendwer nach PALien bringt… aber die Möglichkeit es zu spielen ist nun doch ein ganzes Stück näher gerückt.
14.12.07 23:16


#83: Crucifix of the Blue Moon

Eigentlich wollte ich schon zusammen mit Pokemon nebenher Okami auf der PS2 fertig spielen. Irgendwie habe ich im Moment aber nicht wirklich viel Lust auf Konsole und spiele lieber Handheld. Und so habe ich jetzt erst Mal Castlevania: Dawn of Sorrow durch gespielt. Hatte ich auch schon vor geraumer Zeit begonnen, war bei knapp 5 Stunden und bin nun mit knapp 15 durch.

Wobei man, wenn man schnell durch rennt und das nötige Geschick hat, sicherlich auch in der Hälfte der Zeit durch sein kann. Ich hatte mir nur diesmal – warum auch immer – vorgenommen, die Seelen aller Monster einzusammeln, was die Spielzeit ordentlich aufpumpen kann. Gerade die seltenen Seelen droppen nämlich ewig nicht, auch mit sehr hoch gepuschtem Glückswert. Und irgendwann wurde es mir dann doch auch zu doof und ich bin einfach durch, ohne alle Seelen und ohne 100% Map Completion.

Spielerisch… eigentlich genau wie der Vorgänger Aria of Sorrow mit nur marginalen Änderungen. Durchaus spaßig, aber eben schon lange auch nix Neues mehr, da das Spielprinzip sich seit Symphony of the Night ja nicht wesentlich geändert hat und wie gesagt bei DoS sogar fast alles gegenüber AoS gleich geblieben ist. Wird wohl auch mein letztes Castlevania gewesen sein. Mir macht es zwar zwischendurch schon immer mal wieder Spaß das schnelle Actiongameplay zu genießen, aber insgesamt fehlt mir die Geschicklichkeit für die Spiele. Die Metroidvanias bekomme ich auch nur durch, weil sie nicht sonderlich schwer sind und man zusätzlich ja immer auch noch Aufleveln, besseres Equip und Heiltränke kaufen kann. In einem Oldschool Castlevania (habe die PSX Chronicles hier) komme ich überhaupt nicht weit – dafür fehlen mir dann doch das passgenaue Reaktionsvermögen und die Geschicklichkeit.

Das Animedesign des Teiles gefällt mir allerdings nicht ganz so gut, aber man sieht es ja zum Glück nur an den sehr wenigen Stellen, wo mal wieder ein NPC unmotiviert irgendwo im Schloss rum stand und drauf gewartet hat, dass Soma seinen Weg kreuzt, damit er 1-2 Sätze reden kann, wobei natürlich ein Charakterportrait eingeblendet wird. Zwar nicht direkt hässlich, so ist das Design bei DoS doch einfach sehr 0815 und gerade gegen das detailreiche Gothicartwork einer Frau Kojima stinkt es erbärmlich ab.

Hier kommen jetzt ein paar Spoiler, wer also ein Castlevania tatsächlich wegen der paar Sätze, die die „Story“ der Spiele ausmacht, spielt, sollte diesen Absatz überspringen:
Nett ist diesmal der Bonusmodus. Wie immer als Fanservice der „alten“ Hasen gedacht, spielt man einen Belmont als spielbaren Charakter frei, der mit Peitsche und Subwaffen kämpft wie in den alten Teilen. Ohne hilfreiche Seelen, ohne besseres Equip und ohne Heiltränke. Um es für die Geschicklichkeitsnieten wie mich aber doch nicht ganz unmöglich zu machen, kann man allerdings immerhin weiterhin Aufleveln. Hier geht der Fanservice allerdings noch etwas weiter, so kann man zusätzlich noch die Charaktere Yoko und Arikado/Alucard einsammeln und zwischen den dreien wechseln. Alucard sogar dann in seinem Symphonie of the Night Outfit. Und der Modus baut auf dem Bad Ending auf. Man erinnere sich an das Bad Ending von Aria of Sorrow: Soma gibt der dunklen Macht nach und wird zum nächsten Drakula, Julius Belmont stellt sich ihm zum finalen Kampf – Cut und Credits. In Dawn of Sorrow gibt es ein ähnliches Bad End: Die Mächte in Soma erwachen und er wird von ihnen übernommen – Cut und Credits. Im „Julius Mode“ muss man zwar nun mit den drei Charakteren genau durch dasselbe Schloss mit selben Gegnern und Endgegnern wie Soma, aber der finale Boss ist ausgetauscht zu… Soma, der ja nun der neue Drakula ist. Zwar habe ich nur mit einem neuen Finalboss und anderen Spielercharakteren nicht wirklich die Motivation durch das komplett selbe Schloss direkt wieder zu spielen, aber eine nette Idee ist es allemal.

Mal sehen, was ich als nächstes spiele… evlt. endlich Dragon Quest III weiter xD

Ach ja, mittlerweile hab ich übrigens auch die One Coin Figures zu Lamento ~Beyond the Void~. Grundsätzlich bin ich ja eher ein Fan von Soundtracks und Artbooks und das restliche Merchandising geht mir mehr oder weniger am Arsch vorbei. Besonders so Figuren, die zwar teilweise echt hübsch gemacht sind, aber dann im Endeffekt doch nur Staubfänger sind. Aber an denen konnte ich irgendwie nicht vorbei, die sind einfach zu niedlich und es ist Lamentoooo~ ^^ Sind übrigens 10 Stücke, die 4 Catboys, 4 Dämonen und die Antagonisten Firi und Leaks. Leaks und Firi sind allerdings die „suprise“ Figuren, von denen normalerweise nicht gesagt wird, wer sie sind, daher bei Shops auch nur die andren 8 auf Bildern zu sehen:

 


 

18.12.07 18:53





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