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#526: Enchanters' End Game

Ich habe über die letzten Wochen und Monate ganz gemütlich und langsam hier und da ein wenig meine Lieblings-Fantasy-Roman-Reihe erneut gelesen, die ich irgendwann mit 11 oder 12 zum ersten Mal in die Finger bekam und damals zur Schulzeit jedes Jahr mindestens ein Mal (manchmal sogar eher alles Vierteljahr) durchgelesen habe: David und Leigh Eddings Belgariad und Malloreon Saga in je 5 Büchern (allerdings recht kurze, keine Rad der Zeit-Totschläger, früher, als ich die zügig gelesen hab, hielt ein solches Buch maximal einen Tag vor).

Natürlich ist es in den Grundzügen alles der üblichen Fantasy-Kram. Mächtige Artefakte, eine heilige Suche, der Kampf gegen das ultimative Böse, der Heranwachsende aus einem ausgestorbenen Heldengeschlecht, Zauberer und Gefährtentruppe.

Und dennoch kamen mir die Bücher immer wesentlich... realistischer... vor. Wahrscheinlich, weil Leigh Eddings ihren Mann beim Schreiben daran erinnert hat, wann die Charaktere mal wieder was Essen oder ein Bad nehmen müssen :D Monster werden nicht ständig bekämpft und auch Zauberei eher in den "anders geht's nicht"-Situationen genutzt, statt ständig.

Was die Bücher für mich aber immer so richtig interessant gemacht hat, sind die so unterschiedlichen Charaktere und das Zusammenspiel unter ihnen. Jeder hat seine Stärken und Schwächen und die Gruppe ist sich nie zu schade sie deren willen auch permanent zu necken. Man muss diese von ständigen Witzeleien, Sarkasmus und zynischen Kommentaren begleitete Reise einfach lieben ;P

Stellen wie:

  • Der seltsame Appetit auf ungewöhnliche Nahrungsmittel, der manche Damen in guter Hoffnung befällt, bereitete der rivanischen Königin nicht halb so viel Spaß wie den meisten anderen Damen in ihrem Zustand. In der männlichen Hälfte der Bevölkerung schwelte schon lange der Verdacht, daß diese eigenartigen feinschmeckerischen Gelüste im Grunde genommen für ihre Ehehälften nichts weiter sind als eine merkwürdige Form der Unterhaltung. Je exotischer und schwieriger zu beschaffen eine bestimmte eingebildete Delikatesse ist, und je mehr ein liebender Ehemann sich anstrengen muss, sie zu besorgen, desto hartnäckiger besteht seine Gemahlin darauf, dass sie nicht mehr leben könne, wenn sie ihr nicht im Überfluß zur Verfügung stünde. Ce'Nedra bereitete das gar nicht so viel Spaß, denn jedesmal, wenn sie einen scheinbar unerfüllbaren Wunsch äußerte, trat Garion (Anm. d. Red. er ist Zauberer) lediglich ins Nebengemach, erschuf das Gewünschte an Ort und Stelle und brachte es ihr - gewöhnlich auf einem Silbertablett. Das ganze machte Ce'Nedra immer mürrischer, und schließlich gab sie es auf, Gelüste nach ausgefallenen Dingen vorzutäuschen.

bringen mich immer wieder zum schmunzeln. Das wie bereits erwähnt David Eddings seine eigene Ehefrau beim Schreiben ständig zur Seite stand, hat bestimmt geholfen, die Beziehungen und Streitereien zwischen den verschiedenen Geschlechtern die besondere Würze zu geben. 

Was mir jetzt beim Lesen auch erst so richtig wieder aufgefallen ist, ist wie sich doch die Charaktere teilweise entwickeln. Gerade zwischen den beiden Sagen. Besonders an Hauptcharakter Garion zu sehen. Immerhin ist er in Belgariad gerade mal 15 und somit manchmal etwas arg Ich-bezogen und weinerlich, da er ja ein Teenager ist. Oder ein Haranwachsender, wie es David Eddings eher bezeichnen würde:

  • "Teenager" ist eine linguistische Verirrung, die sich Werbeagenturen und Sozialarbeiter ausgedacht haben, um eine unangenehme Wahrheit zu vertuschen. Der richtige Begriff ist "Heranwachsender" und das einzig Gute daran ist, dass jeder darüber hinweg kommt - irgendwann einmal.

Im Malloreon hingegen ist er Anfang-Mite Zwanzig und gleich viel bestimmter und abgebrühter. Eben wesentlich erwachsener. Realistische Charaktere und Charakterentwicklungen ftw.

Mit den 10 Belgarion-Romanen ist die Sache aber noch nicht ganz abegschlossen. Anschließend gibt es noch Belgarath der Zauberer und Polgara die Zauberin, die in je fast 1.000 Seiten die drei- bis siebentausend Jahre Vorgeschichte erzählen. Ähnlich wie das Simarillion beim Herr der Ringe, aber nicht so trocken und langweilig, weil es ja von einem durchgängigen unsterblichen Erzähler niedergeschrieben wird. Und oben drauf dann zuguter letzt noch den Riva Kodex, der tatsächlich etwas trocken ist, da es einfach alle Vorstudien David Eddings zu den vorigen 12 Büchern zusammen sammelt - wie ist welche Nation geformt, wer hat welche Religion etc. Eben das, dem die siebentausend Jahre Weltentwicklung zugrunde lagen, bevor es sich überhaupt lohnte, mit der eigentlichen Geschichte anzufangen.

Und nach all den Jahren bin ich von den Romanen so begeistert wie eh und jeh. Da ich mir so viel Zeit gelassen habe, sie zu lesen, war ich nach Ende des Riva Kodex fast schon in Versuchung, einfach direkt erneut von vorn mit dem ersten Band des Belgariad zu beginnen x3

26.8.10 10:22


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#525: Superhero Sunday - Gotham Knight

Batman: Gotham Knight ist im Prinzip das Gleiche Projekt, wie die Animatrix: Man beauftrage ein halbes Dutzend renommierter japanischer Animationsstudios (bzw. zumindest relativ gut bekannte, denn Bee Train ist eher dafür bekannt, einen Glückstreffer gelandet zu haben, wenn eines ihrer Anime wirklich mal sehenswert ist) und lasse sie 10-minütige Episoden um den Dark Knight machen. Zeitlich kurz hinter Batman Begins angeordnet.

Und ja, das Ergebnis kann man sich in etwa vorstellen. Mit 10 Minuten lässt sich nun mal nicht so sonderlich viel anfangen, aber ganz OK sind die Folgen eigentlich alle. Ein qualitativ so hohes Gefälle wie bei der Animatrix ist zumindest nicht zu verbuchen. Einige versuchen dann gleich, sowieso hauptsächlich nur coole, unterhaltsame Action zu bieten, was z.B. Deadshot recht gut hinbekommt, andere wollen sogar ein wenig Hintergrundinformationen bieten, wie z.B. Working Through Pain, die erzählt, wie Bruce Wayne sich seinen fast übermenschlichen Schmerzwiderstand angeeignet hat.

Die wohl interessanteste Folge ist gleich die erste, Have I Got a Story for You, in der drei Kids ihr Treffen auf Batman schildern, hauptsächlich weil man schön gezeigt bekommt, wie jeder ihn anders beschreibt, da ja nun mal jeder eine andere Wahrnehmung der Dinge hat. Gleichzeitig ist's auch die hässlichste der Folgen, da Studio 4°C auch ihre markante Shit-o-Vision Optik nutzen (überraschenderweise ist Working Through Pain allerdings auch von ihnen und hier haben sie sich mal zu einem konventionellerem Aussehen herabgelassen).

Von daher, joa, nett, aber eben dank kurzer Laufzeit (trotz hier und da leichter Kontinuität zwischen den Einzelepisoden) alles nix Besonderes.


22.8.10 14:07


#524: Anime Week - Legend of the Galactic Heroes Movie

Bei Legend of the Galactic Heroes handelt es sich um ein interessantes Projekt. Als man die Romane in ein Anime umsetzten wollte, befand man sich in einer Zwickmühle: Anscheinend fand man nicht, dass so ein komplexer Stoff als TV-Serie hohe Quoten erhalten konnte. Bei OVA-Serien kann man sich da schon mehr trauen, doch sind diese wiederum in der Regel nur wenige Episoden lang, selten länger als 13. Letztendlich brachte man die Serie als OVA raus, allerdings quasi nur unter Vorbestellung. Und die Fans hielten der Serie tatsächlich die Treue, letztendlich lief sie fast 10 Jahre und erreichte über 100 Folgen. Plus drei Filme und Spinoff-OVAs, die gut und gerne noch mal weiter 50 Folgen zählen. Das ist quasi einzigartig. Genauso die Tatsache, dass es eine Serie von über 100 Folgen ist, die diese tatsächlich komplett mit Handlung, Kriegsplänen und politischen Zerwürfnissen füllt, statt einfach für alles 10 Mal so lang zu brauchen, wie eine 26-teilige Serie und auf jede Handlungsfolge 5 Folgen hirnlosen Filler folgen zu lassen.

Doch genug der tollen Serie Honig um den Bart geschmiert (ernsthaft: Anschauen!), geschaut habe ich jetzt mit einiger Verspätung endlich den Film Legend of the Galactic Heroes: My Conquest in the Sea of Stars (oder auch Heldensagen vom Kosmosinsel – der Anfang, wie es am Ende des Filmes Serien-üblich in gebrochenem Deutsch steht). Jener spielt noch vor Beginn der OVA-Serie (ist auch vorher erschienen) und zeigt das allererste Aufeinandertreffen von Reinhardt und Yang Wenli auf dem Schlachtfeld. Ein Ereignis, das in den ersten OVA-Folgen hin und wieder angesprochen wurde. Dennoch fand ich es ganz gut, es erst nach der Serie zu sehen, aus dem einfachen Grund, da mir so Charaktere und Schauplatz bereits was sagen, denn in 60 Minuten kann man nicht besonders viel Hintergrund unterbringen und versucht es ehrlich gesagt auch nicht.

Es war auf jeden Fall mal ganz schön, die kleinen Anfänge dieser Charaktere zu sehen, die später noch so wichtig und das Universum formen werden. Sich dran zu erinnern, was sie noch alles durchstehen werden müssen, wie man ihre mannigfaltigen Persönlichkeiten kennen gelernt hat, und wie die meisten von ihnen letztendlich sterben werden. Ohne die Serie gesehen zu haben ist der Film glaub ich nur halb so interessant, eben weil einem das ganze Hintergrundwissen abgeht. Abgesehen davon sind die Kriegspläne hier noch nicht so genial, da sich Yang und Reinhardt noch nicht in wirklichen Machtpositionen befinden und viel nicht durch ihre genialen Pläne, sondern der Blödheit aller anderen entschieden wird.


21.8.10 09:24


#523: Anime Week - Freedom

Witzigerweise ist Freedom ein Anime, dass zum zelebrieren des 35-jährigen Jubiläums von Cup Noodles in Auftrag gegeben wurde. Das man es dennoch nicht unbedingt mit einem Schulterzucken übergehen kann, da nur billige Promotion oder so, sondern es doch einen Blick wert sein könnte, war allerdings ziemlich schnell klar, als die Werbebilder fürs Anime sehr eindeutig von niemand anderem als Katsuhiro Otomo (Akira, Memories, Steamboy) stammten. Letztendlich sollte dieser allerdings nichts weiter als der Charakterdesigner sein, Regie führte jemand andres.

Wir schreiben die Zukunft, die Erde ist zu Grunde gegangen, während die Bevölkerung der Mondkolonie EDEN, die eigentlich nur als Zwischenstopp zur Eroberung des Mars geplant war, erblüht ist. EDEN ist allerdings ein strickt regulierter Überwachungsstaat und als solcher gerade für Teenager wie Takeru und seine Freunde schrecklich langweilig. Hier und da mal eine Regel zu brechen führt sie dummerweise ziemlich schnell zur Entdeckung, dass die Erde anscheinend gar nicht so unbewohnbar ist, wie man der Bevölkerung weiszumachen versucht.

Freedom ist vor allem eine schrecklich unausgewogene Serie, besonders dafür, dass sie gerade Mal 7 Folgen lang ist. Denn die erste ist eigentlich relativ langweilig, dann zieht der Spannungsbogen für die Zweite und Dritte sehr schnell an, nur um mit der Landung auf der Erde wieder eine sehr ereignislose Folge Vier bis Sechs zu liefern und erst für das Finale (in doppelter Länge) wieder hochzufahren. Wenn nur drei von sieben Folgen interessant sind, ist das schon eine recht hohe Miss-Rate.

Auch ist der Hauptplot über den schier endlosen Mut und Hoffnung der Jugend, die sich gegen alle Ungerechtigkeit stellt, und alleine wegen ihrem Dickkopf und festem daran glauben obsiegt, etwas arg übertrieben aufgezogen. Soweit, dass der Hauptcharakter schrecklich dämlich wirkt. Der Kerl nimmt die enormen Gefahren der Reise vom Mond zur Erde ohne Rückfahrtschein in Kauf, nur weil er das Foto eines Mädels gefunden hat und sich so Hals über Kopf verliebte, dass er sie einfach treffen muss. Extremer Dickkopf, mit wenig funktionstüchtigen Gehirnzellen darin – der würde eher in eine dieser Endlos-Shonen-Serien wie Bleach oder Naruto passen, statt in eine Serie, die sich halbwegs ernst nehmen will. Aber will sie das überhaupt? Freedom scheint sich nämlich nicht ganz entscheiden zu wollen, ob sie nun eine ernste „Jugendliche Rebellion gegen den Überwachungsstaat“-Handlung verfolgen will, oder sich zwischendurch nicht doch lieber in Blödsinn ergeht.

Raus kommt halt eine Serie, die stellenweise ganz nett, aber weitestgehend echt einfach zu unausgewogen und schizophren ist.


20.8.10 04:48


#522: Anime Week - Urotsukidoji

Heute geht es als einzigen Tag der Woche nicht um einen Anime, den ich zum ersten Mal schaue. Nicht wirklich einer der allerersten Anime, die ich gesehen habe, aber doch sehr früh dabei, ist nämlich die Urotsukidoji-Saga, der Adult-Anime schlechthin. Wenn jemand in den 90ern Anime als „das ist die kranke Scheiße, in der Schulmädchen von (Tentakel-)Monstern vergewaltigt werden“ abstempelte, sprach er von Urotsukidoji. Nebenbei ist die erste dreiteilige OVA-Serie zusammen mit Vampire Hunter D: Bloodlust so ziemlich mein Lieblings-Horror-Anime, die ich alle paar Jahre mal wieder schaue.

Irgendwie fand ich es immer cool, dass der kurze anfängliche Einleitungstext mit „Höre, hochmütiges Menschengeschlecht“ beginnt xD Aber auch egal, jedenfalls gibt es neben der Welt der Menschen auch noch jene der Dämonen und jene der Menschenbiester. In ihnen gibt es die Legende des Chojin, ein Übergott, der alle 3000 Jahre erwacht, um die drei Welten in sein ewiges Königreich zu führen. Amano ist ein Menschenbiest auf der Erde, der nach der Wiedergeburt jenes Chojin sucht und denkt im Schüler Nagumo gefunden zu haben. Allerdings tauchen auch Dämonen auf, die dessen Auferstehung verhindern wollen. Einige Monsterkämpfe und Sexszenen später endet die ganze Angelegenheit aber nicht wirklich so, wie sich Amano das erhofft hat: Chojin ist nicht zufrieden damit, wie sich die Welten entwickelt haben, und lässt sie alle der Apokalypse anheim fallen, um in ein paar Jahrhunderten neu zu starten.

Wie gesagt, die Serie ist sozusagen ein guilty pleasure von mir. Wobei, eigentlich erst in den nachfolgenden Serien, den ersten Dreiteiler halte ich nämlich für ein legitim gutes Anime, wenn man denn auf das Zeug steht, dass man geboten bekommt. Und das ist nämlich ein Mix aus Horror und Hentai. Dämonen und Bestien, die sich gegenseitig verstümmeln und die Därme rausreißen; Menschen, die Pakte mit Dämonen eingehen, um an Macht zu gelangen; eine verkommene Welt, in der die Liebe zwar existieren mag und sogar heilende Wirkung haben kann, aber letztendlich nicht triumphieren kann; eine Welt, in der animalische Lust nach Sex und Blut regiert. Und eine Geschichte, die tatsächlich ganz gut  ist. Irgendwie fand ich die Chojin-Legende immer sehr interessant. Das hier ist sozusagen wirklich nur das erste Kapitel darin und es ist fast etwas schade, dass die ganze Angelegenheit in den Sequels zunehmen verwässert und letztendlich nie zu einem zufrieden stellendem Ende geführt wird, denn der hiesige Beginn ist mal richtig toll (und das Remake The Urotsuki übrigens auch). Wenn auch erstaunlich depressiv gegen Ende, wobei die ersten zwei Folgen im Gegensatz zu den Nachfolgern auch hier und da eine kleine witzige Einlage haben, um die Sache etwas aufzulockern (der Satz „Wenn du mir meine Muschi vollsabberst, kann ich sie nie wieder benutzen“ bringt mich immer wieder zum Lachen ;P )

Man darf natürlich nichts gegen die fiese Scheiße, die hier abgeht, haben. Für empfindlichere Naturen gibt es hier nichts zu holen, auch wenn Urotsukodji altersbedingt natürlich auch längst nicht mehr das ekligste in Sachen Gore oder die perversesten Sexaktionen zu bieten hat, sondern einen gewissen Teil an Schockvalue verloren hat, ja stellenweise rückblickend fast harmlos wirkt.


19.8.10 06:05


#521: Anime Week - Gundam Seed Destiny

Die Gundam-Franchise mag die Japaner nun schon seit über 30 Jahren begeistern, für mich war sie bisher allerdings eher hit and miss. Ein paar Serien mochte ich (Gundam Wing, Gundam 00) und andere nicht (Gundam X, Gundam 00 Season 2). Eines haben die TV-Serien allerdings alle gemein: Sie sind wesentlich zu lang. Und so habe ich bei Gundam Seed ohne Umschweife lieber die drei 90-minütigen Film-Zusammenschnitte geschaut, denn die ganzen 50 Folgen. Und selbiges nun auch für die Nachfolgestaffel Gundam Seed Destiny in vier Filmen.

Same old, same old. Der Krieg ist 2 Jahre her, doch gibt es immer noch Spannungen zwischen Erde und Kolonien. Einer Seite werden Gundams gestohlen, jemand lässt eine Kolonie auf die Erde fallen und schwupp, schon eskaliert die Situation in den nächsten Krieg und alle ehemaligen sowie neue Charaktere müssen mal wieder hinters Mechasteuer.

Um ehrlich zu sein ist Gundam die letzten Jahre nicht dafür bekannt gewesen, sonderlich kreativ zu sein. Auch die beiden Seed-Staffeln bringen eigentlich die altbekannten Story- und Charakterentwicklungen bzw. –Verwicklungen mit sich. Wenn selbst ich, der nur hier und da mal eine Serie geschaut hat, das Meiste schon kommen sieht, wird es wohl doch langsam mal Zeit für frischen Wind. Abgesehen davon mögen Gundam-Handlungen sich zwar um den Krieg drehen, man sollte aber dabei nie vergessen, dass dies Mainstream-Serien mit Zielpublikum im Teenagerbereich sind. Klar wird hier auch hin und wieder um den Sinn und Zweck der scheinbar nie enden wollenden Kriege sinniert. Aber viel in diesen Serien besteht aus cool posierenden Mechas, die man gut als Merchandise verkaufen kann, menschliches Drama bei den meist im Teenageralter befindlichen Charaktere, Kriegspläne, die nicht unbedingt immer mit absolut beinharter Logik bestechen, ein Status Quo gern einfach damit geregelt wird, dass eine Seite sich einen neuen Deus Ex Machina Gundam aus dem Arsch zieht. Die Gundam-Franchise ist kein Legend of the Galactic Heroes, mit weitestgehend realistischer Kriegshandlung, Plans within plans within plans und wo letztendlich eben mehr geredet und geplant, denn gekämpft wird. Gundam ist cool inszeniert und von überschaubarer Logik, auch Seed Destiny ist da nicht anders.

Aber das alles akzeptierend ist Gundam Seed Destiny dennoch wirklich unterhaltsam gewesen. Es ändert zwar auch nichts daran, dass die Gundam-Franchise schon längst von anderen Mecha-Serien wie RahXephon, Tengen Toppa Gurren Lagann, Macross Frontier und Code Geass Season 1 das Wasser abgegraben wurde, aber für gute Unterhaltung sorgt es immerhin und ist nicht zu so einem idiotischen Trainwreck wie die zweiten Staffeln zu Gundam 00 oder Code Geass verkommen. Es in vier 90-Minütern statt fünfzig zu 20 Minuten gesehen zu haben, war übrigens auch erneut gar nicht übel, hier und da wirkt es etwas gehetzt oder sprunghaft aber ohne die vollwertige Serie zu kennen, fällt nicht wirklich auf, dass was Wichtiges fehlen würde.


18.8.10 04:14


#520: Anime Week - Loveless

Ich war mal für ein paar Jahre recht verliebt in Shonen Ai, was sich dann aber gegeben hat, da es doch auf Dauer ein sehr Klischeehaftes und generisches Genre ist – und die Fangirls nerven eh. Shonen Ai ist halt easy money, eines der Genre, in das zwar Außenstehende nicht rein schauen, bei dem die eng gesteckte Zielgruppe aber für genug Umsatz sorgt. Außerdem hat sie keine Standards, zeichne also einfach zwei Kerle, die heiße Küsse austauschen und schon lieben sie es, egal wie scheiße die Serie eigentlich ist – noch nicht mal wirklich gut zeichnen können muss man eigentlich. Auf Dauer wurde es mir auf jeden Fall zu fad und so lese ich seit geraumer Zeit nur noch kurze Sachen, bei denen 9 von 10 Seiten von Plotlosem Sex eingenommen werden und von denen ein Großteil von Männern für Männer gezeichnet ist, denn von Frauen für Hormonverdummte Teeny-Girls. Aber ganz wollen wir Loveless doch nicht von Anfang an abschreiben ;P

Ritsuka hat einen Schulwechsel hinter sich, nachdem sein Bruder verstorben ist. An seinem ersten Tag verhält er sich den neuen Mitschülern gegenüber aber eher arschig, da er der Meinung ist, es gebe eh nur Ausnutzer und Ausgenutzte, statt Freunde. Nach der Schule trifft er auf Soubi. Der ist was besonderes, nicht nur da er keine Ohren mehr hat und somit erwachsen ist, sondern auch, weil er meint der Kämpfer seines toten Bruders gewesen zu sein. Die beiden gehen in den Park „Erinnerungen machen“ (Fotos o.Ô ), Soubi küsst Ritsuka, meint er liebe ihn, und sie müssen eine noch tiefere Bande eingehen - sobald Ritsuka erwachsener ist, wird er ihm die Ohren nehmen. Da taucht ein anderes Paar aus Kämpfer und Opfer auf und greifen Soubi mit ihren Spells an, da er sich nach dem Tod seines vorigen Partners Beloved (Ritsukas Bruder) nicht einfach so mit Loveless (Ritsuka) einen neuen suchen darf. Soubi ist aber stärker und gewinnt den Kampf.

Verlust der Ohren beim Erwachsenwerden? Kämpfer und Opfer? Beloved, Loveless, Breathless als „wahre“ Namen? Spells? Wer nach diesem Storyabriss der ersten 20-minütigen Folge erst mal “Häh?” denkt… mir ging es genauso. So ein paar Sachen erklärt die Serie kurz darauf, andere bleiben die ganze Zeit über etwas vage und müssen sich selbst zusammengereimt werden. Auf jeden Fall finden aus irgendwelchen Gründen (die in der Serie nie erwähnt werden) Bannkämpfe statt, in denen sich die „Kämpfer“ ihre Spells um die Ohren hauen, während die „Opfer“ deren Verletzungen auf sich ziehen. Die beiden sind eigentlich ein innig verbundenes Team, die beide den gleichen „wahren“ Namen tragen. Ach ja, und die Katzenohren stehen für die Jungfräulichkeit, sie zu verlieren, „erwachsen sein“, bedeutet also einfach, man hat schon mal gefickt. So was in einer Gesellschaft direkt sichtbar zu haben ist eine interessante Idee, aber wahrscheinlich auch nicht ganz ohne den Hintergedanken entstanden, dass man so viele niedliche kleine Catboys und Catgirls vorkommen lassen kann.

Die beiden Hauptcharaktere sind eigentlich die üblichen Klischees. „Uke“ Ritsuka ist niedlich, eigentlich Herzensgut aber für Freundschaft zunächst unempfänglich und sieht aus wie 12 (man muss es Loveless aber zu Gute halten, dass er tatsächlich 12 sein soll und nicht wesentlich älter, aber trotzdem so aussieht – wobei „zu Gute halten“ auf wackligem Grund steht, wenn man bedenkt, dass sich ein 20-Jähriger an ihn ran wirft). „Seme“ Soubi ist groß, beteuert Ritsuka ständig übertrieben seine Liebe und das er sogar für ihn sterben würde und das er ihn ruhig benutzen und ihm befehlen kann, was und wie er will, wirkt dabei natürlich aber trotzdem stets cool bis unterkühlt und distanziert und lügt ihn ständig an „um ihn zu beschützen“. Die beiden sind voller üblicher Charakterzüge, allerdings wirken sie nicht ganz so übertrieben und aufgesetzt, wie in anderen Serien, da sie in Loveless mehr oder weniger Gründe dafür haben, warum sie so sind. Schnell ist klar, dass Ritsuka von seiner Mutter misshandelt wird und Soubi mit seinem Lehrer auch keine gute Zeit verlebte. „Troubled Pasts“ sind natürlich in und an für sich auch schon wieder schlimme Klischees im Genre, aber Ritsukas seltsame Obsession ständig „Erinnerungen zu machen“ wirkt immerhin gleich weniger dämlich, wenn die an psychologischen Gründen hängt.

Letztendlich passiert die ersten 11 Folgen allerdings nicht so sehr viel. Fragen werden aufgeworfen, die konsequent die ganze Serie über nicht beantwortet werden. Ritsukas und Soubis Beziehung entwickelt sich nicht und die zwischen den beiden Zero-Lesben ist sowieso viel interessanter. Nebencharaktere werden eingeführt, um für etwas Slapstick gut zu sein. Und Folge 12 bietet dann ein übliches „Jetzt geht's erst so richtig los“-Ende. Denn der Manga ist 9 Bände lang und noch längst nicht abgeschlossen, die TV-Serie bietet also so gesehen nur den Einstig in die Geschichte.

Aber dennoch, irgendwo fand ich Loveless trotzdem ganz nett. Natürlich ist es etwas übertrieben kitschig und melodramatisch dafür, dass letztendlich wenig passiert, aber schlecht war's nicht, einen gewissen Grundintellekt und Zynismus einfach mal ausgeschaltet - Shonen Ai sieht man mit dem Herzen, nicht dem Hirn. Wirklich weiter über die Mittelmäßigkeit schafft es die Serie streng genommen allerdings auch wieder nicht, den überraschend gute Soundtrack mal ausgenommen.

17.8.10 00:02


#519: Anime Week - Adieu Galaxy Express 999

Ich war mal über 10 Jahre lang ein hardcore Anime-Fan, bin aber da doch in letzter Zeit etwas raus gefallen. Ich habe keine Übersicht mehr, was gerade offiziell released wird, welche langweiligen Endlos-Shonen-Serien im TV ausgestrahlt werden und was die aktuell overhypte Serie ist, die im Akkord gefansubt wird. 2010 habe ich glaube ich bisher nur Midori und Aoi Bungaku Series gesehen. 2009 sieht mit Dai-Akuji, Diebuster, Casshan, Casshern Sins, Chaos;Head, Gundam 00 S2, Devil Lady, Maria + Holic, Moonlight Lady, Queen's Blade, Sakura Wars TV und Robotech schon besser aus, aber das war alles zum Großteil in der ersten Hälfte des Jahres. Plus das eine oder andre, das ich vergessen habe. Also wird's mal wieder Zeit, ein paar Dinge zu sehen. Alles was, was ich bereits seit Jahren als Fansub runter geladen habe, dann aber nie Zeit oder Lust zum Schauen hatte, damit's von der Platte verschwinden kann.

Den Start macht Adieu Galaxy Express 999, der Sequel-Film zu Galaxy Express 999 (von dem ich die Film-Version, nicht die TV-Serie, gesehen habe). Die Rebellion hat begonnen… und schon wieder fast verloren. Der Heimatplanet der Maschinen, die auf diejenigen herabsehen und über sie herrschen, die sich dazu entschlossen haben, ein sterblicher Mensch zu bleiben, statt sich einen neuen unsterblichen Maschinenkörper zu beschaffen, wurde zwar zerstört, doch das hat ihren Vormarsch alles andere als aufgehalten. Tetsuro, der dachte, dass nun alles gut wird, ist Teil einer der letzten Widerstandszellen, als er eine Nachricht von der am Ende des letzten Filmes verschwundenen Maetel bekommt, die ihn auffordert in den Galaxy Express 999 einzusteigen. Und so begibt sich der 999 nur mit Tetsuro als Passagier auf seine vielleicht letzte Reise.

Was mir am Leijiversum immer gefallen hat ist, dass der Mann wenig auf Realismus setzt und stattdessen eine Zukunft nach seinen Vorlieben wählt, die einen ganz besonderen Vibe hat. Westernstädte auf abgelegenen Planeten, Jules Verne-esque Weltraumpiraten und mit einer Dampflok durchs Universum.

Von der Handlung her ist Adieu seinem Vorgänger relativ ähnlich. Es beginnt mit einem Schicksalsschlag Tetsuros, woraufhin er sich in den 999 begibt und erst mal ein paar kurze Episoden auf einigen Haltestellen durchlebt, bis er an der Endstation anlangt, wo der große, fiese (und vorhersehbare) Plottwist wartet und das ganze in ein „irgendwie schon, aber auch wieder nicht ganz Happy End“ ausfliest. Und natürlich dürfen Gastauftritte von Captain Harlock und Queen Esmeraldas nicht fehlen. Nur das Adieu vor der Kulisse eines im Untergang befindlichen Universums noch mehr Endzeitstimmung hervorbringt und noch depressiver wirkt, als der vorige Film. Diesmal werden die Fragen von Pro und Contra der Sterblichkeit/Unsterblichkeit eher weniger behandelt, stattdessen ist der rote Faden eher die unerschöpfliche Hoffnung und Mut der Jugend, die sich keinen Widrigkeiten zu beugen vermag und die so viele beim Erwachsenwerden verlieren.

Wie schon der Vorgänger ein wirklich schöner Film, nicht ganz so gut wie dieser, dafür aber besser als Space Symphony Maetel. Ein wenig suspension of disbelief muss man allerdings mitbringen, nicht nur wie üblich was die eigenen Gesetze des Leijiversums angeht, sondern auch was kleinere Plotunstimmigkeiten zum ersten Film und extreme Plot Convenience im Finale angeht.


16.8.10 00:03


#518: Superhero Sunday - Spider-Man 3

Im Gegensatz zum vorigen Film, wo alles für Peter Parker übertrieben schlecht lieft, geht's ihm diesmal erstaunlich gut. Er hat seine Mary Jane, der er sogar einen Heiratsantrag machen will, sein Job läuft ganz gut und sein Notendurchschnitt ist auch wieder in Ordnung. Lediglich das Verhältnis zu seinem ehemalig besten Freund, der denkt Spider-Man habe seinen Vater den Green Goblin umgebracht, ist weiterhin gespannt.

Das bleibt natürlich nicht so, sonst gäbe es keinen Film. Mary Jane bekommt Probleme, Peter ist von seinem Erfolg zu high, um das zu merken, ein Stein aus dem All fällt auf die Erde und die daraus kommende Flüssigkeit heftet sich an Peter. Er bekommt gesagt, der Mörder seine Onkels wäre noch auf freiem Fuß, Hass überkommt ihn, die schwarze Substanz übernimmt ihn und Peter wird Böse. Letztendlich befreit er sich vom schlechten Einfluss, doch übernimmt Venom nun einen neuen Gegner von ihm, der zusammen mit dem Sandmann M.J., mit der Peter nun zerstritten ist, entführt (was eine Überraschung). Peter und sein ehemaliger Freund müssen sich trotz ebenfalls eskalierten Differenzen zusammen tun, um sie zu retten, wodurch zwischen ihr und Peter wieder alles OK ist, der Freund aber stirbt.

In Spider-Man 3 steckt ein guter Film, der irgendwo während der Exekution der ganzen Sache gewaltig auf der Strecke blieb. Es gibt einige interessante Dinge hier drin, aber die Fülle an Sachen erdrückt alles und lässt den Film sich ziehen ohne Ende. Spider-Man wird böse. Hätte was werden können, leider stellt das Script den veränderten Peter Parker häufig nicht wirklich „böse“ oder von seinem Zorn konsumiert, und vielmehr wie ein leicht aufgeblasenes Arschloch hin und wenig mehr. Der ganze Sandmann Subplot geht viel zu lang und führt zu nichts, außer dass Peter eben jemanden hat, der seinen Zorn anheizt. Die Auseinandersetzung mit seinem ehemaligen Freund ist nun schon seit 2 Filmen unausweichlich, ist letztendlich aber auch unglaublich lahm umgesetzt. Die Differenzen mit Mary Jane wirken gekünstelt, um etwas mehr menschliches Alltagsdrama zwischen den Villian-Supergau, von denen keiner so wirklich gut zum Zuge kommt letztendlich, zu bringen. Den Film von seinen fast 2 1/2 auf nur ungefähr 1 1/2 Stunden runter gekürzt, die Sandman-Sache ordentlich zusammen gestaucht, weniger des viel zu langweiligen Paddings zur Filmmitte, den Random Reporter Dude rausgeschmissen und Venom stattdessen den ehemaligen Freund übernehmen lassen, dann hätte was draus werden können. So wie er ist, ist der dritte Film aber mit Abstand der schwächste der Reihe.


15.8.10 00:44


#517: Quickies!

Der Nebel. Typischer Stephen King Plot: Kleine, weiße Durchschnittsfamilie, künstlerisch veranlagter Vater, amerikanische Kleinstadt. Dummerweise verwandelt die sich plötzlich in Silent Hill, Nebel zieht auf, Sirenen heulen, Monster kreuchen und fleuchen in ihm. Man sollte erwarten, der Film würde eines auf „was du nicht siehst, kann unheimlicher sein, als das was du siehst“ machen, wegen dem ganzen Nebel, aber eigentlich hetzt es regelmäßig Monster auf die Gruppe. Ist eigentlich auch nicht so sonderlich unheimlich, denn im Endeffekt geht's sowieso mehr darum aufzuzeigen, zu was für Monstern Menschen in solchen Extremsituationen werden können, statt um den eigentlichen Vorfall mit dem Nebel. Was ne interessante Idee ist, aber auch nicht allzu spannend umgesetzt wurde. Dafür ist das Ende schön bitterböse, auch wenn man es sich schon denken konnte, was passiert.

The Punisher, ebenfalls mit Thomas Jane. Kommt eher rüber wie ein B-Movie der 80er, denn von 2004 und ist… wohl passabel. Typische Rachestory: Bei einem Polizeieinsatz stirbt der Junge eines Mafiabosses, welcher die ganze Familie des beteiligten Polizisten umbringen lässt (und natürlich war es noch sein allerallerletzter Einsatz und er wollte sich mit Frau und Kind endlich glücklich zurück ziehen blabla), weswegen der nun dessen ganze Familie umbringt. Mit der Rachestory und der Action hab ich eigentlich eher weniger Probleme, doch alle zwischenmenschlichen Szenen des Filmes sind einfach übel, aufgesetzt, künstlich, schlimm geschriebene, unnatürliche Dialoge. Bäh.

Motel (a.k.a Vacancy), Slasher-Horror über ein Ehepaar kurz vor der Scheidung, deren Wagen nahe einem Motel im Nirgendwo liegen bleibt, dessen Besitzer mit seinen Kumpels versucht sie umzubringen und das ganze zur eigenen Belustigung filmt. War kein Reißer, aber durchaus ganz ok. Weniger blutig und mehr auf die sich immer stärker werdende Verängstigung der beiden Charaktere, während die Killer noch mit ihren Opfer spielen, setzend.

Alien Raiders. Grüppchen überfällt Supermarkt, will aber kein Geld, sondern sucht nach von Alienparasiten verseuchten Wirten. Kommt rüber wie das Projekt von einem Filmstudent. War aber auch insgesamt ganz ok, nur sieht man den finalen Plottwist wie üblich eine Stunde vor Ende bereits kommen.

Lake Placid, ein Monsterfilm, denn ein Riesenalligator terrorisiert eine amerikanische Kleinstadt. Will eine Horrorkomödie sein, eventuell sogar ein wenig gewollt B-Movie-esque, funktioniert aber eigentlich überhaupt nicht, da weder witzig (Betty White mal ausgenommen, die ist toll) noch spannend.

14.8.10 21:43


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